Online-Magazin
Aus der Welt der Esoterik

Nutzen Sie das kostenlose Erstgespräch bei viversum und erfahren Sie, welche Überraschungen das Leben für Sie bereithält.

Gratisgespräch oder Gratis-Chat

7 mystische Orte in Deutschland, die Sie unbedingt besuchen sollten

Kraftorte zeichnen sich durch eine besondere Energie aus. Diese stammt tief aus der Erde und tritt an bestimmten Orten gebündelt aus. Das haben schon unsere Vorfahren gespürt und errichteten an diesen Stellen beispielsweise Thingplätze oder rituelle Gebäude. Kraftorte können auch Steinkreise, Hügelgräber, Berge oder Heilquellen sein. In Deutschland gibt es zahlreiche solcher energiegeladener Plätze, hier eine Auswahl: 

1. Die 1000-jährige Eiche bei Ottersdorf (Bayern)
Bäume wachsen besonders gut dort, wo sich Energielinien kreuzen. Sie zeichnen sich dann oft durch eine enorme Größe oder Verwachsungen aus. Zwischen Regensburg und Ingolstadt, nahe Altmannstein, am Rande des Waldes 500 m westlich von Hexenagger, ca. 250 m entfernt vom Gehöft Otterdorf findet man die 1000-jährige Eiche: Der Baum hat einen mächtigen Stamm, der mit einem Umfang von etwa acht Metern sehr beeindruckt. Er ist 28 m hoch und neben seinem umwerfenden Auftreten auch ein exzellenter Schattengeber. Die Eiche ist lebendig und gesund, lediglich eine Narbe von einem Blitzeinschlag durchzieht den Stamm von der Krone bis zum Boden. Den Germanen und den Kelten war die Eiche heilig, sie durfte nicht gefällt werden. So konnten sich diese Bäume frei entfalten. Erst später fielen zahlreiche Eichen der Axt zum Opfer. Bis ins 18. Jahrhundert wurden unter solchen imposanten Bäumen Gerichtsverhandlungen abgehalten. Die 1000-jährige Eiche gehört so zu den ältesten ihrer Art in Bayern.

2. Der Riegelberg bei Hohlheim (Bayern)
Südwestlich von Nördlingen im Landkreis Donau-Ries, unweit der Villa Rustica, einem in den 80er Jahren freigelegtem kleineren römischen Gutshof, liegt der Riegelberg. Der Berg ist von zahlreichen Höhlen durchzogen, die bekanntesten sind wohl die Ofnethöhlen, – es handelt sich um ein Überbleibsel eines unterirdischen Karstsystems. Der Bergkamm ist fast zwei Kilometer lang. Er wird auch Himmelreich genannt und befindet sich am südwestlichen Rand des Nördlinger Ries, das vor ca. 14,6 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist. Dabei wurde viel Gestein aus der Umgebung bewegt, unter anderem eine Malmkalkscholle, die sich am Kraterrand schließlich zum Riegelberg aufbäumte.

3. Kannibalenhöhlen am Kyffhäuser (Thüringen)
Nordwestlich von Bad Frankenhausen befinden sich die Kannibalenhöhlen. Sie gehören zum Kyffhäuser, einem Mittelgebirge südöstlich des Harzes. Es handelt sich um 20 Höhlen und Spalten, in denen man neben Schmuck, auch Überreste menschlicher Knochen gefunden hat. Alles deutet darauf hin, dass hier zumeist Kinder und Jugendliche den Gottheiten geopfert wurden. Diese hat die Kultgemeinde scheinbar zumindest teilweise verzehrt, was den Höhlen ihren Namen einbrachte. Diese Nutzung der Höhlen für kultische Zwecke ist auf circa 1200 und 1000 v. Chr. zu datieren. Den Mittelpunkt bildet die Höhle im Inneren des Berges.



4. Quellheiligtum Wallenborn bei Heckenmünster (Rheinland-Pfalz)
Das Quellheiligtum Wallenborn ist eine Schwefelwasserstoffquelle circa einen Kilometer südlich von Heckenmünster, nordöstlich von Trier. Der Name bezeichnet einen wallenden Born – eine sprudelnde Quelle –, die erstmals 1415 urkundlich erwähnt wurde. Nachdem bei Ausgrabungen unweit der Quelle römische Tempel und ein Theater freigelegt wurden, lag die Vermutung nahe, dass es sich um ein römisches Quellheiligtum handelte, zu dem schon vor langer Zeit die Menschen gepilgert sind. Da der Wald, in dem die Tempelanlage gefunden wurde, in Privatbesitz ist, musste die Ausgrabungsstätte wieder zugeschüttet werden und ist nicht mehr zu sehen. Die Schwefelquelle ist jedoch frei zugänglich und schon von Weitem steigt einem der Schwefelgeruch in die Nase.

5. Viereckschanze in Fleinheim (Baden-Württemberg)
Fleinheim ist ein kleiner Ort, der zur Gemeinde Nattheim gehört und östlich von Heidenheim zu finden ist. Viereckschanzen oder auch Keltenschanzen sind vor allem in Süddeutschland verbreitet. Das zumeist vieleckige Gebilde ist durch einen umlaufenden Wall und Graben markiert. Eine Vermutung ist, dass sich an diesen Stellen keltische Gutshöfe oder zumindest Siedlungen befunden haben. Aber auch die Theorie, dass es sich dabei um keltische Kultstätten handelt, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Viereckschanze in Fleinheim wird als „Burg“ bezeichnet, ihre Größe ist beeindruckend: Die Kanten sind etwa bis zu 100 m lang.

6. Kirchenruine Heiligenbühl (Bayern)
Zwischen Forchheim und Bayreuth, mitten in der fränkischen Schweiz liegt Muggendorf. Hier gibt es nicht nur zahlreiche Tropfsteinhöhlen, sondern auch die Kirchenruine „Zum Heiligen Bühl“. Es handelt sich um eine gotische Bergkirche, die ehemals als Tauf- und Predigtkapelle genutzt wurde. Wann genau die im Wald verborgene und dem heiligen Georg gewidmete Kirche erbaut worden ist, ist unbekannt. Sie muss ein eindrucksvolles Bauwerk gewesen sein mit einer Grundfläche von circa 20 m Länge und 9 m Breite. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verfiel sie jedoch nach und nach. Allerdings werden noch heute Waldgottesdienste am Weihetag des „Heiligen Bühl“ (4. Sonntag im August) hier abgehalten. Die Kirchenruine ist ein Kleinod, an dem man auftanken kann.



7. Die Sundermannsteine bei Belm (Niedersachsen)
Verlässt man Osnabrück in nordöstliche Richtung, gelangt man nach Belm. Hier befindet sich westlich des Sundermann-Hofes, unweit der Straße ein Megalith-Grab, dem das nahegelegene Gehöft seinen Namen gab: die Sundermannsteine. Die Entstehungszeit wird auf 3500 bis 2800 v. Chr. datiert. Die Steinansammlung ist ein sogenanntes Ganggrab, das aus einer Kammer und einem hinführenden Gang besteht. Diese Bauform aus alter Zeit ist vor allem in Skandinavien, Deutschland und den Niederlanden zu finden. Im Fall der Sundermannsteine weist der Gang eine Länge von 23 m auf und führt zu einer 2 m bis 2,6 m breiten „Emsländischen Kammer“. Einige Steine fehlen zwar, aber dennoch sind vier der acht Decksteine, 18 Trägersteine und der Abschlussstein der östlichen Schmalseite erhalten geblieben. Bei Ausgrabungen fand man neben Pfeilspitzen aus Feuerstein weitere Grabbeigaben aus Bernstein und Bronze. Manche Orte geben mehr, andere weniger Energie ab. Ob diese sich belebend oder beruhigend auswirkt, ist bei jedem Menschen verschieden. Neben den vorgestellten sieben Kraftorten existieren noch unzählige weitere in Deutschland und in der ganzen Welt. Entdecken Sie sie und tanken Sie neue Kraft für den Alltag!

Du möchtest deine Erfahrungen zu mysteriösen Orten teilen? Unsere Berater gehen mit dir gerne deine Erlebnisse durch. >>> Zur Beraterauswahl

Login für Kunden  |  Registrierung für Neukunden  |  Neu bei viversum?  |    |  Meine Beratungen
Hier finden Sie eine Liste Ihrer zuletzt besuchten Beraterprofile.