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Ätherische Öle – Heilkraft aus der Natur

Ätherische Öle sind der konzentrierte Duft und die heilende Wirkung der Natur, gebündelt in einer Flüssigkeit.

Im Nu sind Öl und Duft verflogen – so vergänglich und doch unglaublich nachhaltig.

Ätherische Öle sind keine Erfindung der Neuzeit. Bereits im Altertum wurden beispielsweise in China und Ägypten Duftöle für medizinische und kosmetische Zwecke verwendet, aber auch um den Göttern näher zu kommen.

Das Wort ätherisch leitet sich vom Griechischen aither ab: Himmelsluft, Himmelsraum. Ob als Raumduft, für die Körperpflege oder in der Aromatherapie, ätherischen Ölen werden „himmlische“ Kräfte zugeschrieben.

Die Vielfalt ätherischer Öle

Von den zahlreichen Pflanzenarten, die es auf der Erde gibt, gewinnt man lediglich von etwa 2300 ätherische Öle. Viele dieser Gewächse enthalten nur ein bis zwei Prozent des kostbaren Öls. Für einen Tropfen Rosenöl braucht man zum Beispiel circa 30 Rosen, während man für einen Liter 3000–5000 kg Rosenblätter benötigt. Um einen Liter Lavendelöl zu gewinnen, bedarf es 120 kg Lavendelblüten.

Wie macht man ätherische Öle?

Für die Gewinnung der ätherischen Öle werden verschiedene Pflanzenteile verarbeitet, von der Wurzel über die Rinde bis zur Blüte. Je nach Pflanze wird das Öl auf unterschiedliche Art und Weise gewonnen.

Zu den gängigsten Methoden zählen:

  • Wasserdampfdestillation: Zerkleinerte Pflanzen werden in einen Brennkessel gegeben, in den heißer Wasserdampf hineingeblasen wird. Der Wasserdampf entzieht der Pflanze ihr ätherisches Öl. In einem kalten Röhrchen kühlt der Dampf schließlich ab, und das Wasser-Öl-Gemisch kondensiert. Das Öl wird in einem Auffangbehälter vom Wasser getrennt. Durch die Erwärmung können allerdings sehr flüchtige Duftstoffe verloren gehen.
  • Kaltpressung: Hierbei werden die Fruchtschalen der Pflanze gepresst, bis sich Öl und Wachs lösen. Die Öle werden abgewaschen und durch Zentrifugieren wieder vom Wasser getrennt. Heute raspelt man häufig die Schale in großen Trommeln von den Früchten, um leichter an das begehrte Öl zu gelangen. Diese schonende Methode wird insbesondere für Zitrusöle angewendet.
  • Extraktion: Wo Wasserdampf das Öl der Pflanze nicht gewinnen kann, kommt die Extraktion zum Einsatz. Dies ist vor allem bei Blüten der Fall. Die Pflanzenteile werden in ein Lösungsmittel gegeben, das ihnen alle Aromastoffe entzieht. Danach wird das Lösungsmittel destilliert. Eine wachsartige Masse (= Concrète) bleibt zurück, die mit Alkohol versetzt und anschließend destilliert wird. Diese besonderen Öle werden Absolue genannt.
  • Enfleurage: Bei dieser speziellen Art der Extraktion, wird den Blüten durch eine Fettschicht das ätherische Öl entzogen, welches dann wiederum durch Alkohol vom Fett separiert wird.

Welche ätherischen Öle gibt es?

Ätherisches Öl ist nicht gleich ätherisches Öl – es gibt naturbelassene Öle, die direkt aus den Pflanzen gewonnen werden, aber auch synthetisch hergestellte Öle dürfen sich ätherisches Öl nennen. Zu letzteren gehören sowohl naturidentische Öle, die nach dem Vorbild der chemischen Zusammensetzung des Naturprodukts hergestellt werden, als auch künstliche Öle, die keine natürlichen Vorbilder haben. Um die Wirkung eines ätherischen Öls nutzen zu können, eignen sich ausschließlich reine ätherische Öle.

Wie wirken ätherische Öle?

Bei gesundheitlichen Beschwerden, zur Körperpflege oder für das seelische Wohlbefinden – ätherische Öle können helfen.

Mittlerweile ist ihre heilende Wirkung teilweise sogar wissenschaftlich belegt. Schon ihre natürliche Aufgabe, die Pflanze gegen Tiere oder Krankheiten zu schützen, ist ein Indiz dafür.

Ähterische Öle wirken antibakteriell, antiviral, antiseptisch und antimykotisch.

So kann es auf der Haut nicht nur pflegend, sondern auch entzündungshemmend wirken. Nicht zuletzt ist, obwohl nicht wissenschaftlich belegbar, der Einfluss der intensiven Düfte auf unser seelisches Befinden enorm. Unterbewusst regulieren die Gerüche unseren Gefühlszustand. Besonders der Ruf einer aphrodisierenden Wirkung eilt manchem Öl voraus.

 

Folgende Beispiele zeigen, wie vielfältig die Wirkungsweisen von ätherischen Ölen sind:

  • Rose: antiseptisch, entzündungshemmend, hautpflegend, beruhigend/ausgleichend,   entkrampfend, stärkend
    (Bsp. für Anwendungsgebiete: Hautprobleme, Allergien, Augenbeschwerden, Depressionen, Fieber, Wunden)
  • Ylang-Ylang: hautpflegend, herzstärkend, entspannend, aphrodisierend, euphorisierend
    (Bsp. für Anwendungsgebiete: Appetitlosigkeit, Bluthochdruck, Depressionen, Frauenbeschwerden, Darminfektionen)
  • Rosmarin: anregend, harntreibend, durchblutungsfördernd, stärkend, blutreinigend, antibakteriell, antimykotisch, antiseptisch, antiviral, krampflösend, ausgleichend, konzentrationsfördernd
    (Bsp. für Anwendungsgebiete: Atemwegserkrankungen, Rheumatismus, Kreislaufbeschwerden, Schläfrigkeit)
  • Fichte: blutreinigend, schleimlösend, antibakteriell, antimykotisch, schmerzlindernd
    (Bsp. für Anwendungsgebiete: Atemwegserkrankungen, Rheumatismus, Harnwegsinfektionen)

Ätherische Öle in der Anwendung

Anders als der Name vermuten lässt, enthalten ätherische Öle keine Fette, sind jedoch fettlöslich, aber vermengen sich nur schwer mit Wasser. Daher werden sie zumeist mit Basisölen (z. Bsp. Jojobaöl oder Mandelöl) oder Alkohol verdünnt. Das ätherische Öl kann zum einen über die Riechschleimhaut in den Körper gelangen, zum anderen kann es aber auch direkt über die Haut aufgenommen werden.

Ob bei gesundheitlichen Beschwerden, um den Körper zu verwöhnen oder um Wohlgefühl zu schaffen, mit dem passenden ätherischen Öl ist es möglich. Die reinen Pflanzenessenzen tragen in Duftlampen zu einem angenehmen Raumklima bei und kommen als Massageöl, Badezusatz, Parfüm, für Umschläge oder Inhalationen zum Einsatz. Selbst psychische Belastungen wie Depressionen, Stress und Angst können damit behandelt werden.

Dabei sollte man sich jedoch stets genau informieren, denn ein Öl falsch angewendet, kann ebenso negative Auswirkungen haben: Ätherische Öle sollten stets verdünnt werden, da sie sonst die Haut oder die Schleimhäute überreizen können und ihre positive Wirkung sich dann ins Gegenteil verkehrt. Gleichsam sollte man die Haltbarkeitshinweise beachten, denn ätherische Öle können oxidieren und dann die Schleimhäute schädigen. Neben der Anwendung der bereits extrahierten ätherischen Ölen sollte auch ihr Gebrauch in ihrem naturbelassenen Zustand nicht vergessen werden: Als Gewürz im Essen, man denke an Kümmel, Dill oder Zimt, oder als warmen Tee hat wohl jeder schon mal ätherische Öle zu sich genommen. So entfalten sie Ihre Wirkung in unserem Alltag.

Zimtöl hilft der guten Laune auf die Sprünge, Ysopöl lässt Allergiker lächeln, Lavendelöl schafft innere Ruhe, Rosmarinöl bringt den Kreislauf in Schwung – richtig angewendet können ätherische Öle unsere Lebensqualität enorm steigern. Der Natur sei Dank.

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