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Aus der Welt der Esoterik

Astrologie - was genau ist das?

Es ist allzu verständlich, dass man wissen möchte, wann es einem besser geht, wann man Liebe erfährt, Geld oder Gesundheit zu einem kommen.

Aber zuvor müsste eigentlich die Frage stehen: "Was will mir der Himmel (die spirituelle Welt) eigentlich damit sagen, dass mein Leben so und nicht anders verläuft?"

Die Astrologie kann jedem helfen, in seiner realen Welt besser klarzukommen. Sie verhilft dem einen oder anderen sogar zu einem Lottogewinn oder macht sonst wie glücklich. Aber in jedem Fall hilft sie uns, an der Welt des Universellen teilzuhaben. Und das ist ihr größtes Geschenk.

Klassisch gegen Psychologisch

Sprechen denn alle Astrologen von der gleichen Sache, wenn sie sich auf die "Astrologie" beziehen? Nein. Man unterscheidet heute die klassische Astrologie von der psychologischen. Die klassische geht immer noch davon aus, dass den Gestirnen eine wirkende Kraft innewohnt. Die psychologische Astrologie begreift die Konstellation der Sterne nur als ein Muster, an dem sie etwas ablesen kann. Man könnte sagen, die Konstellation der Sterne ist wie ein psychologisches Verfahren, ein Test, mit Hilfe dessen man den Charakter oder die weitere Zukunft eines Menschen erkennen kann. Die psychologische Astrologie räumt dem Menschen auch ein besonderes Potenzial ein, mit dessen Hilfe er die Kräfte, die die Gestirne anzeigen, bearbeiten kann. Er ist also den Planeten nicht einfach ausgeliefert. Er kann mitgestalten. Letztendlich verlagert die psychologische Astrologie den Himmel nach innen in das Unterbewusstsein.

Astrologische Instinkte

Schon der große Astrologe Keppler, der seiner Zeit um Jahrzente voraus war, hatte die damaligen Astrologen gewarnt und ihnen geraten, ihre Kunst nicht auf einen naturwissenschaftlichen, sondern auf einen philosophischen bzw. psychologischen Boden zu stellen. Er sagte, dass es unmöglich sei zu denken, die Sterne könnten via irgendwelcher Strahlungen die menschliche Seele berühren. Er sprach in diesem Zusammenhang von einem astrologischen Instinkt, der im menschlichen Geist verankert wäre. Der Psychoanalytiker Karl Gustav Jung sagte, dass die Astrologen endlich daran gehen müssten, ihre Projektionen, die sie vor Jahrtausenden an den Himmel warfen, wieder zurückzunehmen. In jeder menschlichen Seele seien die astrologischen Kräfte enthalten und würden dort als archaische Urbilder wirksam sein.

Familienastrologie

Die Familienastrologie geht noch einen Schritt weiter. Sie nimmt die Planeten als symbolische Vertreter der Familie, der Sippe und der Ahnen. Sie sagt, dass wir Menschen in den Botschaften der Planeten etwas über unsere Familie erfahren können. Der Vater vertritt die Sonne, die Mutter den Mond, die Großeltern vertreten die Planeten Uranus, Saturn, Neptun und Pluto. Das Horoskop, so behauptet es die Familienastrologie, ist daher immer auch ein Ausdruck einer Familienstellung. Aus dem Zueinander lässt sich ablesen, wie die einzelnen Familienmitglieder zueinander standen, ob sie sich nahe oder fern waren, sich unterstützten oder bekämpften.

 

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