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Buddha - Die Vier Edlen Wahrheiten des Erwachten

Buddha war der Begründer des Buddhismus und das Ziel seiner Weisheiten ist die volle Entfaltung der eigenen Möglichkeiten. Durch das Erlangen von Wissen und durch Meditation wird ein Zustand dauerhaften Glücks erreicht.

Wörtlich übersetzt bedeutet Buddha "der Erwachte". Erwacht ist jemand, dessen Geist vollkommen gereinigt ist und bei dem alle Fähigkeiten, insbesondere die Allwissenheit, vollständig entfaltet ist (Buddhaschaft). Der Buddha, an den sich unsere heutige Zeit orientiert, ist der historische Buddha Sakyamuni. Seine Lehre prägt auch heute noch die Welt und findet Anwendung in den verschiedensten Lebensbereichen. Der Buddhismus erfährt in den letzten Jahrzehnten besonders in der westlichen Welt immer größere Anerkennung und Beliebtheit.

Wer war Buddha?

Buddha wurde mit richtigem Namen als Siddhartha Gautama 563 v. Chr. in Nepal geboren und gehörte zum Adelsgeschlecht der Sakyer. Daher erlebte er eine unbeschwerte Jugend im materiellen Überfluss, heiratete mit 16 und bekam einen Sohn. Auf einer seiner Reisen entdeckte er, dass es nicht allen Menschen zu gut ging wie seiner Familie. So verließ er mit 29 Jahren seine Familie und seine Heimat und wurde auf der Suche nach der Erlösung ein Asket. Über sechs Jahre lang war er entlang des Ganges unterwegs und studierte Weisheiten und Methoden von berühmten religiösen Lehrern. Die Hauptlehren waren überwiegend strenge asketische Übungen. Doch alle Übungen und Weisheiten brachten ihm nicht die Erfüllung, die er sich versprochen hatte. Daher gab er die alt hergebrachten Religionen und Methoden auf und begab sich auf die Suche nach seinem eigenen Weg. Dabei nutze er vor allen Dingen die Kraft der Meditation.

Nach mehreren Jahren in Meditation erlangte er in tiefer Trance die Erleuchtung und wurde so zu einem Buddha, einem "vollkommen Erwachten". Die neu erlangten Erkenntnisse lehrte er 45 Jahre lang an durch ihn gegründeten Mönchs- und Nonnenorden, wo er viele Anhänger gewann. Mit 80 starb Siddhartha und noch auf seinem Sterbebett vermittelte er seinen Anhängern die Botschaft, nicht einfach nur seinen Lehren blind zu folgen, sondern alles aufgrund der eigenen Erfahrung zu verifizieren.

Welche Weisheiten lehrte Buddha?

Wie bereits erwähnt verfolgten die alt herbrachten Religionen zu Zeiten von Buddha meistens extreme Wege des Askese und Weltabgewandtheit. Erst als sich Siddharta Gautama von diesen Methoden abwandte, erlangte er als Buddha die Erkenntnis. Seinen Weg beschrieb er als den „Mittleren Weg“, weil dieser nicht die extremen Lehrer der alten Religionen verfolgte. Weder sollte auf diesem Weg die notwendigen Bedürfnisse des Lebens vernachlässigt werden, noch man an den sinnlichen Dingen festhalten.

Der von Buddha vorgeschlagene "Mittlere Weg" wird gerne mit einer Saite von einer Gitarre verglichen, denn nur wenn sie weder zu stark noch zu wenig gespannt ist, kann sie einen schönen Klang erzeugen. Genauso sah Buddha es mit seinem "Mittleren Weg", der nur dann zur Erleuchtung führt.

Vier Edle Wahrheiten von Buddha

Der Kern der Weisheiten von Buddha sind die Vier Edlen Wahrheiten:

  • Bis das Wesen des Geistes erkannt ist, solange wird es Freude aber auch Leid im Leben geben. Dazu gehören mindestens die unvermeidbaren Dinge wie das Alter, Krankheit und der Tod.

  • Die Gründe, warum der Geist seine wahre Natur nicht entdeckt, sind beispielsweise Gefühle wie: Gier, Hass und Verblendung.

  • Jeder kann erleuchtet und glücklich werden, wenn er das Wesen seines Geistes erkennt.

  • Um Glück zu finden und Leid zu vermeiden, sollte die Methoden des Edlen Achtfachen Pfades (Mittlerer Weg) angewendet werden. Die Edlen Achtfachen Pfade sind: Rechte Erkenntnis, rechte Absicht, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb, rechte Übung, rechte Achtsamkeit und rechte Meditation. "Recht" meint in dem Fall die Übereinstimmung mit den Vier Edlen Wahrheiten.

Buddha stellte keine Dogmen auf, die blind geglaubt und befolgt werden sollten. Vielmehr hatte er das Ziel, dass seine Anhänge ihre eigenen innewohnenden Möglichkeiten zur Entfaltung bringen und dazu gab er ihnen nicht nur Wissen mit auf den Weg, sondern setzte er Meditationen als das praktische Mittel ein. Dadurch wird das Verstandene zur eigenen Erfahrung und so können seine Anhänger dauerhaftes Glück erreichen.

Wie finden die Lehren und Weisheiten von Buddha heute noch Anwendung?

Die Weisheiten von Buddha sind heute noch genauso relevant, vielleicht sogar noch wichtiger, als sie es zu seiner Zeit waren. So ist der Buddhismus mit seinen geschätzten 300-500 Millionen Anhängern (je nach Quelle) die viertgrößte Religion der Erde, auch wenn der Buddhismus weniger als Religion verstanden wird.

Der Grund dafür sind seine Lehren, die primär mit der inneren Einstellung zu tun haben, statt mit einer offiziellen Kirchen- oder Tempelzugehörigkeit. Im Buddhismus gibt es keine Gottheit, die das Zentrum der Lehren darstellt, sondern Buddha ging es vielmehr um überprüfbare eigene Erfahrungen statt um den Glauben. Daher sehen viele die Weisheiten von Buddha mehr als eine Lebenseinstellung und eine persönliche Philosophie an statt als eine Religion.

Doch nicht nur in der Religion oder im Alltag findet man den Einfluss von Buddha. In der modernen, psychosomatischen Therapie findet der buddhistische Aspekt der Achtsamkeit und der Meditation immer häufiger Anwendung, zum Beispiel bei der Behandlung von Depressionen, Angst- oder Essstörungen. So sollen durch die wertfreie Beobachtung des Augenblicks Angst- und Anspannungssituationen gemildert und Gedankenkreise unterbrochen werden.

Wo ist der Buddhismus überall zu finden?

Noch heute ist der Buddhismus am stärksten auf dem asiatischen Kontinent verbreitet, überwiegend in China, Japan, Bhutan, Kambodscha und vielen anderen Ländern. Nur in Indien sind weniger als 1% der Bevölkerung Buddhisten. Das liegt vor allen Dingen daran, dass der Großteil sich dem Hinduismus und dem Islam zugewandt hat. Allerdings interessiert sich mittlerweile die gebildete Schicht Indiens immer mehr für die buddhistischen Lehren.

Mit dem 19. und erst recht im 20. Jahrhundert wurde der Buddhismus in den industrialisierten Staaten Europas, den USA und Australien immer populärer. Hier zeigt sich im Gegensatz zu den asiatischen Ländern das Phänomen, dass sich mehrere Lehrrichtungen teilweise auch mit völlig unterschiedlichen Ausprägungen nebeneinander entwickeln.

In Deutschland gibt es mittlerweile hunderte asiatische Tempel, Buddhistische Zentren und meditierende Freundeskreise. Die Deutsche Buddhistische Union zählt über 250.000 aktive Buddhisten in Deutschland, doch wird vermutet, dass die Zahl von buddhistischen Anhängern weitaus höher ist. Viele bekennende Christen verwenden buddhistische Meditationen an und sehen den Buddhismus mehr als eine weitere Lebenseinstellung.

Man kann also davon ausgehen, dass sich die Weisheiten von Buddha auch zukünftig in verschiedenen Formen und Anwendungsbereichen weiterentwickeln und verbreiten werden. Wenn auch Sie mehr Harmonie in Ihr Leben reinbringen möchten, dann melden Sie sich gleich bei unseren liebevollen Beratern. >>> Zur Beraterauswahl

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