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Burnout Prävention – Gleichgewicht zwischen Anforderungen und Entspannung

Erschöpft, überfordert, förmlich ausgebrannt – ein Burnout kann jeden treffen.

Wenn Stress und Frustration permanent und ohne Ausgleich anhalten und sich die Anforderung in Überforderung wandelt, gerät das Leben aus der Balance.

Mariah Carey, Renée Zellweger, Tim Mälzer sind nur einige der berühmten Personen, welche an Burnout leiden oder gelitten haben. Dabei muss man kein Manager oder Star sein, um an einem Burnout-Syndrom zu erkranken.

Doch es gibt Mittel und Wege diesen Zustand früh genug zu erkennen und ihm vorzubeugen. Aber was genau ist Burnout? Welche Burnout Symptome gibt es? Wie wird es behandelt? Und welche Möglichkeiten der Burnout Prävention gibt es?

Was genau ist eigentlich ein Burnout?

Das Burnout-Syndrom beschreibt einen Zustand der emotionalen Erschöpfung. Es ist oft das Resultat einer langen Entwicklung, die geprägt ist von Überforderung, Frustration, Desillusionierung und schließlich Ohnmacht und Apathie. Viele Burnout Symptome überschneiden sich mit denen einer Depression und häufig folgt auf die Erschöpfung auch eine depressive Phase.

In den 70er Jahren wurde der Begriff von amerikanischen Psychologen etabliert. Damals waren es vor allem Menschen im Sozial- und Gesundheitswesen, die an Burnout litten. Dieser war das Resultat chronischer Stressoren im Beruf, zum Beispiel durch emotionalen Stress, Überarbeitung, mangelnde emotionale und körperliche Ressourcen, fehlende Anerkennung und einem Gefühl der Hilflosigkeit.

Waren es damals hauptsächlich Krankenschwestern, Ärzte, Sozialarbeiter oder Lehrer, die am Burnout-Syndrom litten, so hat der steigende Leistungsdruck unserer Gesellschaft dazu geführt, dass sich Burnout zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt hat. Heute sind wir gezwungen in immer kürzerer Zeit immer mehr zu leisten, während die Entlohnung und Anerkennung für die geleistete Arbeit stetig abnimmt. Aber es sind vor allem der soziale und emotionale Druck als auch der fehlende seelische Ausgleich, die letztlich dazu führen, dass wir unter der Last der Aufgaben zusammenbrechen.

Welche Burnout Symptome gibt es?

Das Burnout-Syndrom hat viele Ursachen und so zahlreich sind auch seine Symptome. Dabei gibt es nicht ein spezifisches Symptom, welches zu einer Diagnose ausreichen würde. Oft ist es eine Kombination verschiedener Burnout Symptome, die uns Aufschluss über unseren Zustand geben.

 

Häufig sind es körperliche Anzeichen, welche uns zuerst auffallen. Dazu gehören:

  • Kopf- und Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Schwindelgefühl
  • Muskelverspannungen
  • Schlafstörungen
  • fehlender Sexualtrieb
  • Herzklopfen
  • eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte

 

Die psychischen Burnout Symptome sind vor allem:

  • Depressionen
  • mangelndes Selbstvertrauen oder unzureichendes Selbstwertgefühl
  • Verlust der Lebensfreude
  • Stressanfälligkeit
  • Interessenlosigkeit
  • ein anhaltendes Gefühl der Unzufriedenheit und Frustration
  • ein Gefühl der Hilflosigkeit oder Ohnmacht
  • zunehmende Angst und Panikattacken

Wie werden Burnout Symptome behandelt?

Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort. Die Art und Dauer der Burnout Therapie hängt stark vom Individuum und den Lebensumständen ab. Eine Kur oder einfach mal Urlaub machen reichen dabei nicht aus. Man sollte ein Burnout ernst nehmen. Zu einer Burnout Therapie gehört neben der Erholung auch die Psychotherapie. Der wichtigste Schritt ist hierbei, dass der Patient seine Situation richtig erkennt und auch akzeptiert. Er muss einsehen, dass er Hilfe benötigt und diese dann auch annehmen.

Nun beginnt die eigentliche therapeutische Arbeit in der Burnout Therapie. Akute Probleme, welche zum Burnout führten, müssen identifiziert und gelöst werden. Manchmal gehört zu einer Burnout Therapie auch ein Arbeitsplatzwechsel dazu. Danach erstellen der Therapeut und sein Patient gemeinsam ein neues, gesünderes Lebenskonzept für die Zukunft. Lebensfreude, soziale Kontakte und Sport sind ein guter Ausgleich für starke Belastungen im Beruf und werden nach der Burnout Therapie einen viel höheren Stellenwert für den Betroffenen haben.

Burnout Prävention - so funktioniert es!

Ein ganzheitliches und ausgeglichenes Lebenskonzept ist der Schlüssel zur Burnout Prävention. Je höher die Ansprüche an Sie sind, je größer der Stress im Beruf, desto wichtiger ist es, für die richtige Balance zu sorgen. Dabei ist bei der Burnout Prävention die seelische Entspannung genauso wichtig, wie die körperliche Erholung.

  • Gesunder und ausreichender Schlaf: Das ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Während des Schlafens regeneriert sich Ihr Körper und das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages.

  • Die Ernährung: Tatsache spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle bei der Burnout Prävention. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihre Mahlzeiten, Essen Sie ausgewogen und versuchen Sie Ihren Stress nicht durch Essen zu kompensieren.

  • Regelmäßige Meditation oder Achtsamkeitsübungen: Regelmäßig zu meditieren ist ideal für eine Burnout Prävention, um große emotionale Belastungen und Anspannung auszugleichen. Oft reicht es, den Fokus für wenige Minuten auf das Hier und Jetzt zu legen und alles andere auszublenden, um für mehr innere Ruhe zu sorgen. Als Alternative dazu können Sie auch einfach in der Badewanne entspannen oder auf einer Parkbank in der Natur. Blenden Sie alles andere aus und genießen Sie die Eindrücke des Moments.

  • Sport: Besonders bei hohem Druck, innerer Anspannung und Stress wirkt Sport wie ein wahres Wunder. Die angestauten Energien finden so ein gesundes Ventil, die körperliche Anstrengung lenkt Ihre Gedanken auf den Moment. Versuchen Sie im Rahmen der Burnout Prävention regelmäßig 2-3 Mal pro Woche, etwas Sport einzuplanen und sorgen Sie jeden Tag für mindestens 15 Minuten intensive Bewegung.

Ein ausgeglichenes Leben hilft gegen Burnout

Hören Sie vor allem auf sich selbst und Ihren Körper. Seien Sie achtsam, dann werden Sie früh erkennen, wenn sich ein Burnout anschleicht. Sollten Sie die ersten Anzeichen dafür entdecken, nehmen Sie die Situation ernst und begeben Sie sich zum Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens. Je früher Sie Hilfe in Form einer Burnout Therapie in Anspruch nehmen und Ihr Leben umgestalten, desto schneller werden Sie sich erholen.

Vergessen Sie nie: Erholung und Entspannung sollten Teil Ihres Lebens sein. Nehmen Sie sich die Zeit und verändern Sie notfalls Ihre Prioritäten. Nur wer sich ausreichend erholt und ausgeglichen ist, kann im Beruf durchstarten und ist auf den Leistungsdruck unserer Zeit vorbereitet.

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