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Aus der Welt der Esoterik

Einsamkeit überwinden

Bei einschneidenden Erlebnissen tritt das Gefühl von Einsamkeit überdurchschnittlich häufig auf. Das erste Mal allein zum Studium in einer fremden Stadt, ein Jobwechsel oder die Scheidung vom Ehepartner – all dies können Ereignisse sein, die uns kurz- oder längerfristig einsam machen. Viele Menschen fühlen sich in solchen Situationen dann völlig allein gelassen.

Ich fühle mich einsam – was kann ich tun?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Einsamkeit, die Psychologen mittlerweile voneinander unterscheiden: Und zwar einerseits die soziale Einsamkeit sowie die emotionale Einsamkeit auf der anderen Seite. Wer etwa gerade von einer Scheidung, Trennung oder gar dem Tod des Partners betroffen ist, leidet unter emotionaler Einsamkeit und dem Verlust des anderen.

Wer jedoch generell so gut wie gar keine Beziehung zu Kollegen, Nachbarn geschweige denn zu Freunden hat, der leidet an sozialer Einsamkeit. Insgeheim schämen sich viele Menschen oft für ihre Einsamkeit, haben das Gefühl, versagt zu haben und auf dem sozialen Abstellgleis gelandet zu sein. Weil für die meisten Menschen ein Leben mit sozialen Kontakten ganz normal ist, haben besonders sozial vereinsamte Menschen den Eindruck, außerhalb der Gesellschaft zu stehen – und der Freundschaft oder gar Liebe anderer Menschen nicht würdig genug zu sein.

Aber der Mensch ist nun mal ein soziales Wesen. Das stellte schon der griechische Gelehrte Aristoteles fest, der unsere Spezies als ein Zoon Politikon beschrieb – also ein soziales, auf Gemeinschaft angelegtes und Gemeinschaft bildendes Lebewesen. Genau deshalb konnte sich der Mensch im Laufe der Jahrtausende nur in und mit der Gemeinschaft anderer Menschen weiterentwickeln. Kein Wunder also, dass dauerhafte Einsamkeit sogar richtiggehend krank macht. Studien belegen, dass Menschen ohne sozialen Rückhalt kürzer leben länger als jene mit stabilen Beziehungen.

Wege aus der Einsamkeit – Sie haben es in der Hand

Je mehr man sich von den Gefühlen der Einsamkeit verschlingen lässt, umso apathischer verhält man sich oft. Doch genau damit gerät man nur umso mehr in den Teufelskreis aus Untätigkeit und Passivität, den viele einsame Menschen erleben. Verlieren Sie nicht den Kontakt zu anderen, sondern werden Sie von sich aus aktiv. Halten Sie ein Schwätzchen mit der netten Verkäuferin, fragen Sie die alte Dame ein Stockwerk unter Ihnen, ob Sie Besorgungen für sie machen können oder engagieren Sie sich in Ihrer Freizeit – vom Chor bis hin zur Obdachlosenhilfe gibt es jede Menge Möglichkeiten.

Mit der Zeit kommt auch der Erfolg

Irgendwann werden Sie feststellen, dass Sie mit Ihrem eigenen, immer offener werdenden Verhalten bei anderen Menschen positive Reaktion wecken. Denn wer über den eigenen Schatten springt und sich regelmäßig selbst in einer Gemeinschaft einbringt, wird irgendwann auch Sympathie und Interesse von anderen Menschen ernten. Je freundlicher man auf andere zugeht und je mehr man auch mal etwas von den eigenen Gefühlen preisgibt, umso mehr soziale Kontakte wird man im Laufe der Zeit auch wieder haben.

Veränderte Lebensumstände können ein Faktor sein, der die Entstehung von Einsamkeitsgefühlen verstärkt. Wenn die Kinder aus dem Haus gehen oder mit der Pension der letzte Lebensabschnitt ansteht, können wir uns plötzlich einsam und verlassen fühlen, aber auch eine chronische Erkrankung oder die Trennung vom Partner kann zu Einsamkeitsgefühlen führen. Dann ist es wichtig, auch weiterhin aktiv am Ball zu bleiben und seine sozialen Kontakte nicht zu vernachlässigen.

Schluss mit Einsamkeit - unsere liebevollen Berater helfen Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Partner. >>> Zur Beraterauswahl.

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