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Farbtherapie – Die heilende Kraft der Farben

Die Farbtherapie wurde bereits in der Antike als Heilmittel für zahlreiche Krankheiten genutzt. Der Wirkung des Lichtes und dem Spektrum unterschiedlicher Farben sagte man wundersame Kräfte nach.

Von allen Sinnen nutzen wir Menschen den Sehsinn am meisten. Fast 83% aller Sinneseindrücke nehmen wir über unsere Augen auf.

Es ist daher kaum verwunderlich, dass Farben und Licht einen so großen Einfluss auf unsere körperliche und seelische Gesundheit haben.

Doch was genau steckt hinter der Farbtherapie? Woher stammt sie und in welcher Verbindung steht sie zur Lichttherapie?

Farbtherapie und ihr Ursprung

Eine der wohl ältesten Behandlungsmethoden ist die Farbtherapie. Ihre Grundlage bildet wohl die heilende Kraft des Sonnenlichts, welches von vielen alten Kulturen zur Behandlung zahlreicher Beschwerden genutzt wurde. Die Sonne repräsentierte etwas Göttliches, ihre Strahlen schenkten der Erde Leben. Die alten Perser, Azteken, Mayas und Ägypter betrieben Sonnenkulte und erschufen der Sonne zu Ehren Tempel und Bauwerke, die noch bis heute überdauert haben.

Johann Wolfgang von Goethe war einer der ersten Europäer, der sich mit dem Einfluss von Farben auf die menschliche Psyche befasste. Sein Buch „Zur Farbenlehre“ erschien 1810 und wurde von ihm selbst als sein Lebenswerk betrachtet, das er für bedeutsamer hielt als seine anderen literarischen Werke.

Dem deutschen Heilpraktiker Heinz Schiegl, verdanken wir das große Interesse an der Farbtherapie, welche durch sein populärwissenschaftliches Buch „Color-Therapie“ Ende der 70er Jahre in Deutschland Verbreitung fand. Schiegl beschrieb darin unter anderem Methoden für die Selbstbehandlung mit einer Farblichttherapie und legte außerdem seinem Werk direkt Farbfilter bei, welche sich mit wenig Aufwand an jeder Schreibtischlampe befestigen ließen.

Abgegrenzt davon stehen die Photo- und Lichttherapie sowie die Anwendung von Infrarotlicht, welche zum Beispiel zur Behandlung von Depressionen oder Hauterkrankungen eingesetzt werden. Die Grundlage der Lichttherapie ist einzig und allein das Infrarot- oder UV-Licht, Farben spielen dabei keine Rolle.

Wie funktioniert die Farbtherapie und wann setzt man sie ein?

In fast allen Kulturen der Welt haben Farben bestimmte Eigenschaften und Bedeutungen. Einige Farben besitzen darüber hinaus anregende oder beruhigende Wirkungen, die dann für eine Farblichttherapie verwendet werden, zum Beispiel um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Über die Augen, welche man nicht umsonst das Fenster zur Seele nennt, werden durch die Farblichttherapie Vorgänge im Gehirn beeinflusst. Selbst das vegetative Nervensystem reagiert auf das farbige Licht und die Schwingungen bei der Farblichttherapie übertragen sich auf den Körper.

Eine Sonderform ist die Farbpunktur. Bei dieser Art der Farblichttherapie werden die Akupunkturpunkte des Körpers nicht mit Nadeln angeregt, sondern mit farbigem Licht bestrahlt, um neue Energie zuzuführen und den Fluss der Energien im Körper zu beeinflussen. Die Farbwahl ist bei dieser Farblichttherapie von der Art der Beschwerden unabhängig. Die Akupunkturpunkte werden der Reihe nach für jeweils 1-2 Minuten mit der Farbe des zugehörigen Meridians bestrahlt.

Eine weitere Unterart der Farbtherapie ist die sogenannte "Aura Soma" Therapie. Bei dieser Behandlungsmethode gibt es eine Reihe von zweifarbigen Flüssigkeiten, aus denen sich ein Patient diejenigen auswählt, die ihn am meisten ansprechenden.

Die Kombination der gewählten Farben wird dann vom Therapeuten interpretiert und dann auf ausgesuchte Stellen der Haut aufgetragen.

Die Farbtherapie findet bei den unterschiedlichsten Krankheiten Anwendung zum Beispiel bei:

  • Depressionen,
  • Ängsten,
  • Erschöpfungszuständen,
  • Schlafstörungen,
  • Erkrankungen der Glieder,
  • rheumatischen Beschwerden.

Die Farbetherapie sollte bei ernsthaften Beschwerden jedoch nur zur Unterstützung einer Behandlung dienen und nicht als alleiniges Heilmittel.

Die Bedeutung der Farben in der Farblichttherapie

Farben haben für uns eine große Bedeutung und wir schreiben ihnen unterschiedliche Eigenschaften zu. Sicherlich hat jeder Mensch unterschiedliche Vorlieben, doch manchen Farben schreibt man allgemeine Charakteristika zu. Rot-, Orange- und Gelbtöne empfinden wir als warm und anregend, das Grün der Natur als erholsam und entspannend und das Meeresblau oder der Nacht als beruhigend und kühl. In der Farbtherapie werden Farben ganz gezielt eingesetzt, um bestimmte Zustände zu verbessern. Einige davon sind im Folgenden aufgelistet:

  • Tiefrot: bei Energielosigkeit und Trägheit. Die Farbe dient zur Aktivierung unseres Willens und Antriebs.

  • Dunkelrosa: bei Ziellosigkeit und innerer Leere.

  • Hellrosa: bei starker seelischer oder körperlicher Anspannung und hohem psychischem Druck.

  • Orange: bei Zeitspannen von Niedergeschlagenheit und Traurigkeit ohne ersichtlichen Grund. Ebenfalls wenn man zur selben Zeit mit Ängsten oder hoher Sensibilität gegenüber Einflüssen von Außen kämpft.

  • Dunkelgelb: bei ständiger Unzufriedenheit und wenn man aus relativ nichtigen Gründen gekränkt ist.

  • Grün: bei sehr starken Stimmungsschwankungen.

  • Helltürkis: bei Perioden von Niedergeschlagenheit und Traurigkeit ohne ersichtlichen Grund und wenn man zum Tagträumen neigt.

  • Türkis: bei übermäßigem Sorgen, Grübeln und Gedankenkreisen.

  • Tiefblau: bei Hektik und Ungeduld, Stress sowie muskulären Verspannungen

  • Tiefviolett: bei starker, innerer Anspannung infolge von Verzweiflung und Ausweglosigkeit.

Farbtherapie zur Selbstbehandlung

Die simpelste Methode sich mit Farben selbst zu behandeln ist, sich von einer farbigen Lampe bestrahlen zu lassen. Prinzipiell ist jede Farblampe dafür geeignet, welche über gewünschten Farbfilter verfügt. Die Anwendungszeit der Farblichttherapie sollte dabei nicht mehr als 15-20 Minuten betragen. Suchen Sie sich einen ruhigen, warmen Ort, an dem Sie völlig ungestört sind. Sie können dabei sitzen oder liegen, wichtig ist nur, dass Sie während der Farblichttherapie die Farben ganz entspannt auf sich einwirken lassen. Natürlich kann man die heilende Wirkung auch mit angenehmen Düften eines Räucherstäbchens oder Aroma-Öls und mit sanfter Musik unterstützen. Mehr zur Aromatherapie lesen Sie hier.

Nach der langen und grauen Winterzeit sollten Sie nun etwas Farbe in Ihr Leben bringen. Lassen Sie die natürliche Heilkraft der Farbtherapie auf Ihren Körper einwirken und wecken Sie neue Energien um fröhlich und schwungvoll in den Frühling zu starten.

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