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Aus der Welt der Esoterik

Freitag der 13. - bringt dieser Tag Unglück?

Abergläubische zittern vor Angst, wenn Freitag der 13. ansteht. Umfragen zufolge ist bis ein Drittel der Deutschen davon überzeugt, dass dieses Datum Unglück heraufbeschwört. Was ist dran am schwarzen Freitag?

In etlichen Hotels ist die 13 als Zimmernummer tabu, Fluglinien verzichten auf die 13. Sitzreihe. Viele assoziieren mit der Zahl 13 Unglück und Böses. Erst recht in Verbindung mit einem Freitag. Sie haben Angst und fürchten großes Unheil.
 

Doch ist dieser Tag wirklich ein Unglücksdatum? Woher stammt dieser Aberglaube? Warum ist Freitag der 13. mit so vielen negativen Eigenschaften verbunden?

Freitag und die Zahl 13 – eine brisante Mischung

Vor einem Freitag dem Dreizehnten zucken viele Leute zusammen, denn sie sehen in diesem Datum einen Unglückstag. Dass Menschen bei der Kombination aus Wochentag und Zahl in Angst geraten, ist eher ein Phänomen der Neuzeit. Diesem Datum wurden erst in den 1950er-Jahren negative Eigenschaften zugeschrieben. In der Historie der Menschheit ist die Zahl 13 jedoch häufig mit Unglück, Pech und Bösem verbunden. Sie galt im Volksmund lange Zeit als „Dutzend des Teufels“. Beispielsweise versammelten sich beim letzten Abendmahl um Jesus seine 12 Jünger - der Verräter Judas war der 13. am Tisch.

Der Freitag ist in christlichen Kulturkreisen negativ besetzt, weil am Karfreitag die Kreuzigung von Jesus stattfand. Der „Schwarze Freitag“ symbolisiert großes Unglück, weil es am 25. Oktober 1929 nach deutscher Zeitrechnung zum US-amerikanischen Börsen-Crash kam. In der Zahlensymbolik ist die 13 eine Primzahl und stört als „übersteigerte Zwölf“ das harmonische Gleichgewicht des Universums. Und die Tarotkarte „Tod“ ist die 13. Karte.

 

Weitere bekannte Beispiele für den Aberglauben an die Zahl 13 sind:

  • Das 14. Gedeck in einigen Restaurants bei 13 Gästen
  • Fehlende 13. Sitzreihe bei Fluglinien
  • Auslassen der Zimmernummer 13
  • Kein 13. Stockwerk in vielen Gebäuden

In welchen Monaten kommt Freitag der 13. vor?

Ist das Datum Freitag der 13. ein Zufall oder folgt es bestimmten Regeln? Jedes Jahr hat wenigstens einen und maximal drei Freitage mit der Zahl 13. In Nichtschaltjahren beträgt der kürzeste Abstand zwischen den schwarzen Freitagen vier Wochen, was allerdings nur in den Monaten Februar und März passieren kann. Der größte Abstand zwischen den Freitagen auf einem Dreizehnten liegt bei 61 Wochen. Im Jahr 2015 stand das Unglücksdatum dreimal auf dem Kalender. Der nächste Freitag, der auf einen Dreizehnten fällt, ist der 13. Mai 2016 – und damit auch der einzige in diesem Jahr.

Warum haben viele Menschen Angst vor diesem Tag?

Die meisten Menschen spüren ein Unbehagen, wenn sich Freitag der 13. nähert. Eine krankhafte Angst vor diesem Datum wird hingegen als Triskaidekaphobie bezeichnet, womit die Furcht vor der Zahl 13 gemeint ist. Doch auch der Aberglaube vom unheilvollen Freitag lässt sich nicht so leicht verbannen. Einige buchen keinen Flug an diesem Tag, andere gehen nicht auf die Straße. Abergläubische schwören, dass sie am Freitag den 13. vom Pech verfolgt sind. Wissenschaftler sprechen von der sich selbsterfüllenden Prophezeiung. Wenn Sie glauben, dass etwas passiert, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dies tatsächlich geschieht. Denken Sie ständig daran, dass Sie mit dem Fahrrad stürzen, verkrampfen Sie sich und übersehen vielleicht eine Stolperstelle, die zu einem Sturz führt.

Ist Freitag der 13. ein Unglücksdatum oder nicht?

Unfälle, Naturkatastrophen, Missgeschicke – statistische Auswertungen belegen, dass Freitag der 13. kein besonderer Unglück bringender Tag ist und nicht mehr Unfälle geschehen als an anderen Wochentagen.

Unfalldaten zeigen, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle an einem Freitag dem 13. nicht höher ist als gewöhnlich.

Allerdings ist der Freitag allgemein einer der schadensreichsten Wochentage.

Vermutungen von Wissenschaftlern gehen in die Richtung, dass Verkehrsteilnehmer zum Wochenende hin unaufmerksamer sind, weil sie auf dem schnellsten Weg nach Hause wollen.

Freitag der 13. - gibt es ein „Gegenmittel“?

Manche Menschen fühlen sich einfach besser, wenn sie sich vor dem an sich unschuldigen Tag schützen. Im deutschen Aberglauben gilt eine Hasenpfote seit jeher als Glücksbringer. Wenn Sie ein vierblättriges Kleeblatt entdecken, besitzen Sie sogar ein Stück vom Paradies, denn Eva soll die zarte Pflanze mit den vier Blättern als Erinnerung aus dem Garten Eden mitgenommen haben. Wenn Freitag der 13. Ihnen Angst macht, können Sie auch ein Hufeisen aufhängen, allerdings mit der Öffnung nach oben, sonst fällt das Glück heraus. Als Sinnbild der Stärke gilt das Schwein. Ein kleines Glücksschwein in der Handtasche gibt Ihnen ein gutes Gefühl. Wenn Ihnen ein Schornsteinfeger begegnet, sollten Sie ihn berühren. Auch ein Amulett mit Ihrem Geburtsstein hilft vielen gegen das Unbehagen am Freitag dem 13.

Bedenken Sie: Je mehr Sie sich mit dem System Aberglaube beschäftigen, desto öfter bekommen Sie auch die Bestätigung. Freitag der 13. bringt kein Unheil. Lassen Sie sich deshalb nicht von sogenannten Unglückszeichen verunsichern.

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