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Aus der Welt der Esoterik

Frühjahrsputz für die Seele

Die ersten Sonnenstrahlen locken nach draußen, die Blumen recken ihre bunten Köpfe in die Höhe, die Knospen an den Bäumen springen auf – und bei Ihnen will so gar keine Frühlingsstimmung aufkommen? Dann weiten Sie das alljährliche Großreinemachen zu Frühlingsbeginn doch ein wenig aus und gönnen Sie sich einen Frühjahrsputz für die Seele!
 

  1. Raus ins Grüne und den Kopf durchlüften

Der Frühling macht sich vor allem in der Natur bemerkbar: Alles beginnt zu blühen, die Blätter sprießen und selbst die Tiere bekommen Frühlingsgefühle. Bei einem Spaziergang durch den Park, den Wald oder die noch kahlen Felder entdeckt man viele wunderbare Dinge, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Überall zwitschert es und kraftvolles Grün bahnt sich den Weg. Alles strahlt so frisch und fröhlich. Stellen Sie sich mitten hinein in dieses Idyll, schließen Sie die Augen und atmen Sie mehrmals tief durch! Saugen Sie diese kraftvolle Stimmung tief in sich auf. Das ist pure Energie, die der Körper nach der dunklen Winterzeit so dringend braucht. Das ist der Anfang – jetzt heißt es zur Tat schreiten!

  1. Sonne tanken – Wärme, Licht und Leben pur

Das lästige Einmummeln bevor man sich vor die Tür trauen kann, hat nun ein Ende. Endlich lastet kein schwerer Wintermantel mehr auf unseren Schultern und kein dicker Wollschal versteckt unser Gesicht – oft ohne es zu merken, engt uns das ein. Jetzt genügen wieder die leichte Jacke und das Seidentuch, denn die Sonne sorgt für ein Ansteigen der Temperaturen. Da kann man sich sogar schon mal im T-Shirt auf der Parkbank aalen. Die Sonne regt die Vitamin-D-Bildung im Körper an, welches wir sonst kaum anders aufnehmen können. Das bringt unser Immunsystem nach der virengeplagten Wintersaison wieder auf Vordermann. Außerdem wirkt das Licht über die Augen auf unseren Schlaf-Wach-Zyklus, indem es die Ausschüttung von Melatonin, dem Schlafhormon, unterdrückt. Stattdessen wird mehr Serotonin produziert, das für gute Laune sorgt. In der Folge fühlen wir uns fitter, kommen morgens leichter aus dem Bett und unser Gemütszustand klart auf. Da sieht die Welt doch gleich viel besser aus!

  1. Frühjahrsputz für Wohnung und Geist

Der obligatorische Frühjahrsputz sollte natürlich nicht zu kurz kommen – er wirkt wunderbar befreiend. Sortieren Sie mal kräftig aus und trennen Sie sich von alten oder gar kaputten Dingen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, aber es lohnt sich. Loslassen heißt das Zauberwort! Und holen Sie den Staub selbst aus den hintersten Ecken, vielleicht verbirgt sich ja noch etwas darunter, das Sie schon lange gesucht haben. Mit jedem neuen aufgeräumten Fleck wächst das Gefühl von innerer Leichtigkeit. Das physische Aufräumen überträgt sich auf unser Seelenleben, fast unbemerkt arbeiten wir Dinge während des Putzens auf. Es fällt immer leichter, belastende Gedanken loszulassen: Wut, Ärger, Traurigkeit. Verstauen Sie die Winterklamotten im Keller oder unterm Bett, sodass auch in Ihren Schrank ein luftiges Frühlingsflair einzieht. Dann steckt Ihr Schrank Sie schon am Morgen mit einem Lächeln an und das Strahlen Ihrer vier Wände überträgt sich auf Sie.

  1. Blockaden lösen

Die dunklen Wintertage lassen uns oft auch im Leben schwarzsehen und sorgen für eine depressive Stimmung, die uns gefangen hält. Gedanken drehen sich im Kreis, von Optimismus keine Spur. Nach und nach werden die Wände um uns herum immer höher und schließlich zu unüberwindbaren Blockaden. Unüberwindbar? Das sind diese Hürden ganz und gar nicht! Auch hier hilft es, die realen Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, um die Blockaden im Kopf zu lösen: Wäschestapel, sich auftürmendes Altglas, ein überquellender Schreibtisch. All das schränkt nicht nur unseren Aktionsradius ein, sondern auch unseren Geist. Legen Sie Ihre Lieblingsmusik ein und dann geht es los: Starten Sie einen „Bügeleinsatz Spezial“ und im Nu sind alle Klamotten im Schrank verstaut. Der positive Nebeneffekt: Ihre Lieblingsbluse oder Ihr Lieblingshemd ist auch wieder einsatzbereit. Entsorgen Sie das Altglas und Altpapier – schon ist eine weitere Ecke vom Winterblues befreit. Und machen Sie keinen großen Bogen mehr um den Schreibtisch! Heften Sie alle Unterlagen ordentlich ab und begleichen Sie eventuell noch offene Rechnungen – das fühlt sich richtig gut an, denn daran müssen Sie dann schon nicht mehr denken. Und das bedeutet mehr Platz im Kopf für schöne Frühlingsgedanken!

  1. Pläne schmieden

Haben Sie beim Aufräumen hier und da Notizzettel gefunden oder Prospekte von interessanten Orten, die Sie irgendwann mal besuchen wollten? Vielleicht sind ja einige spontane Ideen auf Papierschnipseln dabei. Werfen Sie sie nicht einfach in den Papierkorb. Sehen Sie die Zettel aufmerksam durch: Was haben Sie davon schon umgesetzt, was können Sie jetzt in der schönen Jahreszeit angehen? Erledigtes stimmt Sie zufrieden und gesetzte Vorhaben schüren Vorfreude. Vielleicht wollten Sie ja eine neue Blumenbank bauen oder eine fremde Stadt erkunden, über die Sie neulich eine Doku gesehen haben. Kleben Sie diese Zettel gleich an Ihren Wochenkalender und reservieren Sie etwas Zeit dafür. Der Ausblick verleiht ein freudiges Gefühl.

  1. Die Natur als Vorbild

Schauen Sie mal Ihre Pflanzen durch – brauchen manche von ihnen vielleicht einen größeren Topf? Oder können Sie bei der einen oder anderen Topfpflanze einen Senker abzwacken? Nehmen Sie sich Zeit dafür. Die Pflichten sind heute sekundär und halten Sie nicht davon ab. Die Arbeit mit den Blumen hat etwas meditatives, das Sie innerlich zur Ruhe kommen lässt. Gleichzeitig weckt es Glücksgefühle, zu sehen, wie gut die Pflanzen gedeihen. Schauen Sie, wie die Blumen sich ihren Weg bahnen. So fruchtbar soll auch Ihre Kreativität sein, so selbstbewusst soll sich auch Ihre Persönlichkeit entfalten. Lassen Sie sich von der Pflanzenwelt inspirieren!

  1. Vergangenes auf Touren bringen

Endlich ist das Eis weggetaut und die Sonnenstrahlen laden zu einer Fahrradtour ein. Doch halt! Auch das Fahrrad sollte fit für den Frühling gemacht werden. Überprüfen Sie, ob die Reifen noch gut sind, befreien Sie die Speichen vom Rost, schauen Sie, dass die Bremsen noch einwandfrei funktionieren, vielleicht muss auch ein neuer Fahrradkorb her. Beim Werkeln reparieren Sie nicht nur Ihren Drahtesel, sondern auch Ihre Seele. Gibt es vielleicht Freundschaften, die ein wenig eingeschlafen sind oder die wegen Streitigkeiten auf Eis liegen? Stellen Sie die Gangschaltung richtig ein und überlegen Sie, ob es sich nicht doch lohnt, noch mal einen Gang höherzuschalten und für die Freundschaft in die Pedale zu treten. Lautet Ihre Antwort Nein, dann legen Sie es ad acta. Sollten Sie jedoch zu dem Entschluss kommen, dass Ihnen die Freundschaft zu viel wert ist oder der Streit doch eigentlich völlig sinnlos war, dann greifen Sie gleich zum Telefonhörer und suchen Sie das Gespräch. Gehen Sie nicht auf Konfrontation, sondern üben Sie sich in Nachsicht und eventuell auch Einsicht. Bei einer gemeinsamen Radtour kann man Streitigkeiten prima abschütteln.

  1. Die passenden Accessoires

Jetzt, da alles so wunderbar aufgeräumt ist, kann endlich der Frühling in Ihr Zuhause einziehen. Und das geht am besten mit ein paar schönen Accessoires! Schmücken Sie den Wohnzimmertisch mit einem Strauß frische Blumen, wechseln Sie die Kissenbezüge der Sofakissen vielleicht in ein erfrischendes Hellgrün. Setzen Sie auf leuchtende, fröhliche Farben. Füllen Sie die Schale auf dem Küchentisch mit frischem Obst und Gemüse – der Frühling geht nämlich auch durch den Magen. Mit Naturmaterialien lassen sich in den Zimmern prima Akzente setzen. So holen Sie sich den Frühling in Ihre vier Wände – und Frühlingsgefühle für Ihr Befinden.

  1. Trübsal und Chaos abwaschen

Nun ist alles sauber! Hm, wirklich alles? Wie sieht es mit Ihnen aus? Vergessen Sie sich selbst nicht! Gönnen Sie sich ein schönes heißes Vollbad. Verteilen Sie Kerzen im Bad, gießen Sie sich einen leckeren Kräutertee auf und versehen Sie das Badewasser mit einem wohlduftenden Badezusatz. So verwöhnen Sie Ihre Sinne. Ruhe kehrt ein – nicht nur um Sie herum, sondern auch in Ihnen drin. Endlich können Sie mal Resümee ziehen, was sich alles während der letzten acht „Frühjahrsputzpunkte“ geändert hat – um Sie herum und in Ihrem Seelenleben. Und selbst wenn manche Probleme noch nicht endgültig geklärt sind, so rennen Sie zumindest nicht mehr gegen die ewig gleiche Mauer, sondern sind wieder offen für neue Gedankengänge oder Optionen. Das ist ein gutes Gefühl. Da bewegt sich etwas, da geht etwas voran. Und das Schaumbad streichelt die Seele, schenkt Kraft, um neu loszugehen und die nächsten Aufgaben anzugehen.

  1. Die Seele sauber halten

Nun haben Sie ganz schön viel erledigt, alles blitzt und blinkt, sogar in Ihr Gedanken- oder Gefühlschaos ist wie von Zauberhand ein wenig Ordnung eingekehrt. Sie sehen klarer, was Sie wollen, was Sie können und was Ihnen wichtig ist. Nutzen Sie das, um Ihre Prioritätenliste zu überarbeiten. Nehmen Sie sich ein paar Minuten und schreiben Sie auf einen Zettel, was Ihnen wichtig ist und warum. Die Alltagshektik kehrt von ganz allein zurück, und dann hilft Ihnen diese Liste, schnell wieder Boden unter die Füße zu bekommen und sich zu fokussieren. Sie gibt Ihnen Kraft, Mut und Entschlossenheit, sich nicht mit sinnlosen Dingen zu belasten, sondern immer mal etwas loszulassen oder zu wagen. So schnell staut sich bei Ihnen nichts mehr an – der Frühjahrsputz für die Seele trägt Früchte.

Du möchtest mehr über den Frühjahrsputz für die Seele erfahren oder suchst nach alternativen Methoden der innerlichen Säuberung? Unsere Berater helfen dir gerne dabei. >>> Zu den Beratern

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