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O du fröhliche! – Die 7 schönsten Bräuche an Heiligabend

Die ganze Welt liebt Weihnachten. Schon vier Wochen vor dem eigentlichen Fest verwandelt sich die Welt in ein besinnlich leuchtendes Winterwunderland. Keine andere Vorfreude auf ein Fest wird so zelebriert wie die Vorfreude auf den Heiligabend.

Obgleich Ostern kirchlich eine höhere Bedeutung als Weihnachten hat, ist der Heiligabend für die Mehrheit der Deutschen das wichtigste Fest des Jahres. Besonders die Bräuche an Heiligabend sind es, die das Fest für uns so attraktiv gestalten. Doch woher kommen diese Heiligabend-Bräuche eigentlich, und welche Bedeutung haben sie?

 

  1. Weihnachtsbaum

    Die Tradition, einen immergrünen Baum zu Weihnachten in den Wohnräumen und auf öffentlichen Plätze aufzustellen und festlich zu schmücken, etablierte sich im 16 Jahrhundert zu einem Brauch. Im Laufe des 18. Jahrhunderts erfreute sich der Weihnachtsbaum immer größerer Beliebtheit und verbreitete sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zunächst in Europa und bald weltweit. In Deutschland ist es Brauch, den Weihnachtsbaum spätestens am Heiligabend aufzustellen und zu schmücken. Ist das funkelnde Bäumchen fertig ausgestattet, ist der Startschuss für die Weihnachtsfeiertage gefallen.


     
  2. Weihnachtsmann

    Papá Noel, Santa Claus, Ded Moros, Père Noël – wo immer Weihnachten gefeiert wird, ist der Weihnachtsmann kaum mehr wegzudenken. Historisch gesehen geht die Figur des Weihnachtsmanns auf den Heiligen Nikolaus von Myra zurückzuführen (jedoch keinesfalls mit diesem gleichzusetzen). Der Heilige Nikolaus war ein Bischof, der im 4. Jahrhundert lebte und dem zu Ehren der 6. Dezember als Nikolaustag eingeführt wurde. Ursprünglich fand an diesem Tag auch die Bescherung statt. Erst im Laufe der Reformation wurde dieser Tag auf den 24. bzw. 25. Dezember verlegt. Das Interesse der Kinder – nur Kindern wurden damals Geschenke beschert – sollte damit auf die Geburt Jesu gelenkt werden statt auf die Heiligenverehrung des Heiligen Nikolaus. Der Weihnachtsmann hat einen weißen Rauschebart, einen kugelrunden Bauch, einen Sack voller Geschenke und eine Rute, die ihm Respekt verschaffen soll. Zur Bescherung beschenkt er nur „brave“ Kinder; die ungezogenen steckt er in seinen Sack oder tadelt sie mit seiner Rute, womit ihm auch eine pädagogische Bedeutung zukommen soll. Besonders junge Kinder erschaudern beim Gedanken an den dicken Mann im rot-weißen Pelz. Um dem Weihnachtsmann Respekt zu zollen, rezitieren viele Kinder ein auswendig gelerntes Gedicht vor ihm. In den USA bringt der Weihnachtsmann die Geschenke von der Nacht auf den 25.12. In Deutschland findet die Bescherung meist schon am Heiligen Abend statt – mit dem Weihnachtsmann als Ehrengast. Im Rahmen der Instrumentalisierung seiner Figur zu Werbezwecken durch die Coca-Cola-Company in den 1920ern verweichlichte sich das Bild des Weihnachtsmanns vom strengen Moralapostel zum gutmütigen, alten Mann, dem das Wohl der Kinder sehr am Herzen liegt.
     
  3. Christkind

    Wie die Verlegung der Bescherung auf Heiligabend geht vermutlich auch die Symbolfigur des Christkinds auf die Reformation und deren Ablehnung der Heiligenverehrung zurück. Die Bescherung wurde vom Namenstag des Heiligen Nikolaus (6. Dezember) auf den Tag der Geburt Jesu Christi verlegt, der Heilige Nikolaus wurde durch das Christkind im Sinne vom neugeborenen Jesus Christus ersetzt. Erst im Laufe der Jahrhunderte verselbständigte sich die Symbolfigur des Christkinds. Statt neugeborenes Jesuskind stellte man sich das Christkind mehr und mehr wie einen blond gelockten, weiblichen Engel vor. Zunächst verbreitete sich der Christkindbrauch in evangelischen Gebieten Deutschlands. Ironischerweise wurde es später ausgerechnet in evangelischen Glaubensgebieten, z. B. in Mittel- und Norddeutschland wieder vom Weihnachtsmann abgelöst. Ebenso wie der Weihnachtsmann bringt das Christkind traditionell in der Nacht zum 24. oder 25. Dezember die Geschenke. Oft tritt es aber auch während der Bescherung „persönlich“ in Erscheinung und verteilt die Gaben.



     
  4. Plätzchen, Lebkuchen, Stollen

    Eine der schönsten Seiten von Weihnachten sind die Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei. Vor der Bescherung sitzt die Familie zusammen und nascht Plätzchen, Lebkuchen und Stollen – Gebäck, das nur zur Weihnachtszeit erhältlich ist.
     
  5. Krippenspiel

    Der Besuch der Christvesper bzw. des Weihnachtsgottesdienstes ist für viele untrennbar mit dem Heiligabend verbunden. Seit dem Mittelalter existiert die Tradition, die Weihnachtsgeschichte mit freiwilligen Laienschauspielern für das Kirchenpublikum nachzuspielen. Das Krippenspiel findet meist zwischen 16 und 18 Uhr am Nachmittag des Heiligen Abends statt.
     
  6. Bescherung

    Egal ob der Weihnachtsmann/das Christkind als Moderator fungiert oder die Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt werden – die Bescherung ist am Heiligabend ein Muss! Besonders Kinder freuen sich schon das ganze Jahr auf die Geschenke, die es an Heiligabend gibt. Ursprünglich waren es auch nur Kinder, die an Heiligabend beschenkt wurden, doch im Laufe der Kommerzialisierung wurden auch die Erwachsenen bedacht bzw. beschenkten sich gegenseitig. In Großbritannien und den USA bringt Santa Claus die Geschenke in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Die Geschenke werden am Morgen des 25. Dezember (Christmas Day) geöffnet. Bei uns in Deutschland wird die Bescherung üblicherweise am Abends des Heiligabend gefeiert.
     
  7. Gemeinsames Abendessen

    Gänsebraten, Karpfen blau oder Würstchen mit Kartoffelsalat – ein gemeinsames Abendessen ist am Heiligabend nach der Bescherung Pflicht. Dabei muss es sich nicht um ein aufwendiges Festmahl handeln. Viele Deutsche halten es lieber schlicht. Es ist das feierliche das Beisammensein, was das Weihnachtsessen so besonders macht.
     

Das weihnachtliche Brauchtum ist es, was den Heiligabend zum besinnlichsten Fest des Jahres macht. Wenn Sie noch mehr dazu erfahren möchten, oder Fragen haben um ihr Fest noch schöner zu gestalten, helfen Ihnen unsere Berater gerne weiter. >>> Zur Beraterauswahl

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