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Keltische Symbole – Kraft und Bedeutung

Triskele, Triquetra, Rad des Seins – vielleicht kennen wir ihre Namen nicht, die Symbole, die dahinterstecken, jedoch sehr wohl. Was bedeuten sie, welche Kraft wohnt ihnen inne?

Warum sind keltische Symbole so wirkmächtig? Die Kelten erzählten sich alles, was für sie, ihr Leben und ihre Tradition wichtig war, mündlich weiter – aus kultischen Gründen waren schriftliche Zeugnisse, die die Zeiten überdauern, wohl verboten. Umso wichtiger waren natürlich symbolhafte und aussagekräftige Zeichen, die Grabstätten, Tafeln, Schüsseln, Armreife und Ringe schmückten – und ausdrückten, was nicht niedergeschrieben werden durfte.

Die Kelten und ihre Symbole

Über die keltische Mythologie und Kultur weiß man vergleichsweise wenig. Von den Kelten selbst sind kaum schriftliche Zeugnisse überliefert – es gibt einige wenige schriftliche Quellen, die jedoch weitestgehend von Griechen und Römern über die Kelten verfasst wurden, die deren Traditionen nicht kannten.

Was die Deutung keltischer Symbole zusätzlich erschwert: Unter dem Begriff „Kelten“ werden die verschiedensten Stämme zusammengefasst, die sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten aufweisen – aber eben auch große regionale Unterschiede.

Vielleicht ist es dieser Reiz des Geheimnisvollen, der die Kelten und ihre Symbole so spannend und interessant macht. Vielleicht ist es aber auch die Kraft, die bis heute von den wirkmächtigen Symbolen ausgeht.

Keltische Spiral-Symbole und ihre Bedeutung

 

Spirale – Wachstum und Erweiterung

Sie findet sich auf zahlreichen Grabstätten und anderen Fundstücken aus der Keltenzeit – und so kann angenommen werden, dass die Spirale für die Kelten eins der wichtigsten Symbole war, wenngleich die Bedeutung noch nicht eindeutig geklärt ist.

Es wird vermutet, dass die Spirale, die vom Mittelpunkt ausgehend gegen den Uhrzeigersinn verläuft, den Lebensweg, den Weg der Seele im Diesseits, symbolisiert. Auf diesem Weg entwickelt sich die Seele immer weiter, sie wächst, strebt zur Erkenntnis – und so steht sie im engen Zusammenhang mit Wachstum und Erweiterung. Verläuft sie im Uhrzeigersinn, steht die Spirale eher für Kraft, Energie, Bewegung.

 

Doppelspirale – Verbindung von Gegensätzen

Die Doppelspirale besteht aus zwei Spiralen, die miteinander verbunden sind. Von der Mitte ausgehend verläuft die eine im, die andere gegen den Uhrzeigersinn. Die Doppelspirale beschreibt Geburt und Tod – und den Weg dazwischen: Ausgehend vom Mittel- bzw. Startpunkt der einen Spirale dehnt sie sich immer weiter aus und läuft in die zweite Spirale, die sich immer weiter verengt, bis sie an ihrem Mittel- bzw. Endpunkt angekommen ist.

So verbindet die Doppelspirale Gegensätze und wird zudem als Zeichen für Ausgewogenheit betrachtet. In manchen Darstellungen symbolisiert sie auch die Tagundnachtgleichen.

 

Triskele – Werden, Sein und Vergehen

Die Triskele gehört ebenfalls zu den keltischen Symbolen, deren Bedeutung sich auf den Lebensweg jedes Einzelnen bezieht. Die Triskele ist eine Dreierspirale – drei miteinander verbundene Spiralen, die sich in der Mitte verbinden.

In der keltischen Symbolik steht die Triskele für den Lebenskreislauf, die Geburt, das Leben und den Tod, für das Werden, das Sein und das Vergehen, für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Außerdem ist die Triskele ein altes druidisches Symbol für die dreifache Schwestergöttin der Kelten (Fotla, Banbu, Eiru). Der Triskele wird die Zahl Drei zugeordnet, die bei den Kelten eine symbolträchtige Kraft hatte.

Andere keltische Zeichen und ihre Bedeutung

 

Mond – der Enthüller

Der Mond, als Halbmond dargestellt, galt bei den Kelten als Enthüller der heiligen Dinge. Denn schon die Kelten erkannten, dass der Mond das Geschehen im Diesseits beeinflusst – wie Ebbe und Flut oder das Wachstum der Pflanzen und nicht zuletzt die weibliche Menstruation.

Dem Mond wird die Zahl Zwei zugeordnet, die für Dualität, aber auch für Ausgleich steht.

 

Rad des Seins – die Balance alles Seins

Das Rad des Seins, auch als Fünffachmuster bekannt, besteht aus vier Kreisen, die sich an einem Punkt schneiden. Um diesen Punkt liegt ein weiterer, der fünfte, Kreis.

Als druidisches Symbol soll das Rad des Seins für die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft stehen, die im Universum vereint und deren Energien in Balance sind. Als keltisches Zeichen steht es oftmals auch für die vier Himmelsrichtungen, die ihr Zentrum im mittleren Kreis finden.

 

Triquetra – die Dreifältigkeit

Die Bezeichnung Triquetra stammt aus dem Lateinischen, bedeutet übersetzt „Dreieck“ oder „Dreispitz“. Es handelt sich hierbei um drei miteinander verbundene Kreisbögen, um die sich in manchen Darstellungen ein geschlossener Kreis zieht.

Das Symbol selbst ist viele tausende Jahre alt und wurde von verschiedenen Kulturen verwendet. Als wahrscheinlich gilt, dass die Triquetra für die Kelten ein Symbol für die Dreieinigkeit des Göttlichen war.

Eine Theorie besagt, dass sie die Einheit von Geburt, Leben und Tod repräsentiert; eine andere, dass sie für die drei (klassischen) keltischen Elemente Erde, Luft und Wasser steht.

 

Awen – Ausgleich von Männlichem und Weiblichem

Das keltische Symbol Awen besteht in seiner Grundform aus drei vertikalen Strahlen, deren Spitzen zueinander zeigen. Der rechte Strahl repräsentiert das Männliche, der linke das Weibliche.

Der mittlere Strahl gleicht aus, er symbolisiert die Balance und das Gleichgewicht zwischen den männlichen und weiblichen Kräften in der Welt.

 

Radkreuz – Stabilität und Ausgewogenheit

Das Radkreuz, auch als Ringkreuz oder Sonnenrand bekannt, besteht aus einem Kreis, in dem sich ein Kreuz mit vier gleich langen Balken findet – ein Rad mit vier Speichen. Die möglichen Bedeutungen sind vielfältig.

Die vier Speichen können für die vier Himmelsrichtungen, die vier Mondphasen, die vier Tageszeiten, die vier Jahreszeiten, die vier Sonnenfeste (Sommer- und Wintersonnenwende, Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche) und die vier Mondfeste (Imbolc, Beltane, Lugnasadh und Samhain) stehen. Die Zahl Vier steht in der keltischen Symbolik für das Stabile, für das Immerwährende.

 

Keltisches Kreuz – Verbindung zu höheren Mächten

Das keltische Kreuz ist auch als Kreuz des Lebens bekannt – und eines der bekanntesten keltischen Symbole. Der Längsbalken ist länger als der Querbalken, der sich wiederum in der oberen Hälfte des Längsbalkens befindet.

Um ihren Schnittpunkt schließt sich ein Kreis. In seiner Symbolik steht der Querbalken für das Diesseits und Irdische, der Längsbalken für das Jenseits, das Geistige und Spirituelle. Der Kreis verbindet beide Welten, womit das keltische Kreuz als Symbol für die Verbindung alles Weltlichen mit den höheren Mächten steht.

 

Keltischer Lebensbaum – Verbindung der Welten

Der Baum als Symbol spielt in verschiedenen Kulturen und Religionen eine große Rolle, um den keltischen Lebensbaum ranken sich zahlreiche Mythen. Es wird angenommen, dass der keltische Lebensbaum Sinnbild ist für die ewige Verbundenheit allen Seins, für die Schöpfung als Gesamtwerk.

Sein Wurzelwerk steht für die Unterwelt, der Stamm für das irdische Leben und die Baumkrone für die göttliche Welt. Der immergrüne Lebensbaum symbolisiert weiterhin die Unsterblichkeit der Seele und die Wiedererneuerung des Lebens.

 

Knotenmuster – Symbol für die Unendlichkeit

Das Symbol des Knotenmusters ist auch als Knotensymbol, keltischer Knoten oder der unendliche Knoten bekannt. Wie auch immer das keltische Zeichen genannt wird, in seiner Symbolik steht es für Unendlichkeit – für die Unendlichkeit der Schöpfung, aber auch für die Unendlichkeit des Lebens.

Das Knotenmuster besteht aus einem einzigen Band, das endlos ist – es ist in sich geschlossen, es gibt keinen Anfang und kein Ende. Die Kelten glaubten an die Wiedergeburt und die unsterbliche Seele. In ihrer Vorstellung war die Seele des Menschen Teil der göttlichen Welt: Bei der Geburt wandert die Seele ins Diesseits, nach dem Tod kehrt sie ins Jenseits zurück.

Das Flechtmuster, das typisch für das Knotensymbol ist, steht für den Lebensweg des Menschen, der lang, verworren und verschlungen ist.

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Keltische Amulette und ihre Wirkung

Keltische Symbole sind bis heute außerordentlich beliebt und finden sich immer wieder auf Schmuckstücken, Amuletten und Talismanen.

Keltische Amulette bringen Glück, schenken Kraft und Schutz, wehren negative Energien ab. Sie erinnern uns daran, dass alles in der Welt miteinander in Verbindung steht und unterstützen uns dabei, unseren Lebensweg zu gehen.

Natürlich haben die verschiedenen keltischen Amulette eine unterschiedliche Wirkung: So lässt das Knotenmuster Wünsche wahr werden, während die Triquetra uns dabei hilft, unsere Träume zu verwirklichen. Die Spirale bringt Kraft und Energie, unterstützt die Selbstverwirklichung und führt uns auf unseren eigenen Weg der Erkenntnis. Der Lebensbaum begünstigt die ganzheitliche Entwicklung, wenn er als Amulett getragen wird.

Wichtig bei der Auswahl Ihres Amulettes ist: Entscheiden Sie sich intuitiv. Hören Sie auf Ihre innere Stimme – Sie führt sie zu demjenigen, dessen Energie Ihnen entspricht.

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