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Wollen wir ein Kind – ja oder nein?

Babyfotos versetzen Sie in Entzücken und auf der Straße spähen Sie in jeden Kinderwagen? Dann fragen Sie sich vielleicht gerade: Ist die Zeit reif für eigenen Nachwuchs?

Es handelt sich wahrscheinlich um eine der schwierigsten Fragen, die Sie sich stellen können. Schließlich lässt sich die Entscheidung für ein Kind nicht mehr rückgängig machen, und der Nachwuchs wird das Leben ziemlich auf den Kopf stellen. Kein Wunder also, dass viele Menschen sich vor der Babyplanung unsicher fühlen. Ein eigenes Kind – ja oder nein? Manche sind unsicher, ob sie schon so weit sind. Andere wollen kinderlos bleiben und fragen sich, ob sie das später bereuen werden. Wir können Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen, aber sie vielleicht ein bisschen leichter machen.

Das richtige Alter für ein Baby – wann sind die Voraussetzungen am besten?

Zwischen dem 17. und dem 25. Lebensjahr sind die Bedingungen für eine Schwangerschaft ideal. Hier sind wir am fruchtbarsten, der Körper kommt am besten mit der Schwangerschaft zurecht und die Belastungsgrenzen sind hoch. Aber viele fühlen sich in diesem Alter noch nicht bereit für ein Kind. Sie stecken mitten in der Ausbildung, wollen erst beruflich Fuß fassen oder auf Weltreise gehen. Und obwohl vieles natürlich auch mit Kind geht, so ist es doch schwieriger.

Dementsprechend liegt das Durchschnittsalter beim ersten Kind in Deutschland höher – nämlich bei knapp 30 Jahren. Zwar nehmen die Aussichten auf eine Schwangerschaft hier bereits ab, aber dafür kommen die Lebenserfahrung, das stärkere Verantwortungsbewusstsein und die größere emotionale Stabilität der Eltern der Entwicklung des Kindes zugute. Auch gefestigte Verhältnisse und ein höheres Einkommen wirken sich positiv aus.

Das gilt natürlich auch jenseits der 35. Hier wird es zwar deutlich schwieriger, schwanger zu werden, und die Risiken steigen. Forschungen des Max-Planck-Instituts zeigen aber, dass Kinder umso fitter und gebildeter sind, je später sie auf die Welt kommen – denn die gesundheitlichen und sozialen Bedingungen verbessern sich immer mehr. Jedes Alter hat also seine Vorteile.

Will ich ein Kind? Welche Gründe gibt es für den Kinderwunsch?

Bevor moderne Verhütungsmethoden ins Spiel kamen, stellte sich die Frage „Kind ja oder nein“ gar nicht. Man bekam eben einfach Kinder. Heute haben wir die Möglichkeit, bewusst zu planen. Die Gründe, aus denen Menschen sich ein Baby wünschen, sind vielfältig.

Da wäre erst einmal die Biologie: Der Wunsch, sich fortzupflanzen, ist in den meisten von uns verankert. So empfinden viele Frauen und Männer eine Art Baby-Sehnsucht. Diese lässt sich schwer beschreiben und noch schwerer begründen – sie ist eben einfach da, eine Sache des Gefühls. Aber natürlich gibt es auch greifbarere Argumente:

  • Der Sinn des Lebens:
    Sie möchten etwas in der Welt hinterlassen, wenn Sie einmal nicht mehr da sind. Ein Kind ist sozusagen eine Investition in die Zukunft.

  • Das große Glück:
    Ein Kind gilt als Ausdruck der Liebe zwischen zwei Menschen und als Krönung des privaten Glücks. Sie möchten Liebe und Zärtlichkeit weitergeben.

  • Eine erfüllende Aufgabe:
    Sie freuen sich auf die Möglichkeit, einem Menschen das Leben zu schenken, ihm eine schöne Kindheit zu geben und ihn aufwachsen zu sehen.

  • Ein ganz neues Leben:
    Mit Kind ändert sich unheimlich viel, auf einmal geht es um andere Themen als zuvor. Gemeinsam die Welt neu zu entdecken und auch selbst vom Kind zu lernen, ist für Sie eine große Bereicherung.

  • Das Familienleben:
    Sie hatten eine glückliche Kindheit und wollen diese Erfahrung weitergeben bzw. sie erneut erleben. Oder Sie hatten keine schöne Kindheit und wollen es nun selbst besser machen.

  • Eine Herausforderung:
    Alles läuft geordnet vor sich hin und in Ihnen erwacht die Lust auf neue Ziele. Sie sind glücklich mit dem Partner, gefestigt im Job und wollen auf zu neuen Ufern.

  • Die Absicherung:
    Sie haben Angst vor der Einsamkeit im Alter und möchten auch später eine Familie um sich haben, auf die Sie sich verlassen können.

Diese Gründe sollten nicht ausschlaggebend sein:

  • Sie fühlen sich unter Druck:
    Andere Menschen fragen ständig nach, im Freundeskreis werden alle schwanger, die biologische Uhr tickt. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn Sie eine gute Entscheidung treffen wollen.

  • Sie wollen Ihre Beziehung festigen:
    Der Gedanke klingt logisch, schließlich bindet Nachwuchs die Eltern aneinander. Doch die anstrengende Babyzeit ist eine Belastung für kriselnde Beziehungen – und es wird meistens schwieriger statt besser.


Eltern werden – was sollten Sie bedenken?

Wer keinen Nachwuchs möchte, für den machen die emotionalen Argumente für ein Baby keinerlei Sinn. Andersherum lassen sich Menschen mit starkem Kinderwunsch von rationalen Gegenargumenten kaum abschrecken: Für sie machen die vielen wunderschönen und bereichernden Dinge die Einschränkungen wieder wett. Wenn Sie selbst noch unsicher sind und sich fragen, ob bzw. wann sie bereit für ein Kind sind, kann es sich lohnen, mal einen Blick auf die eher schwierigen Aspekte zu werfen.

Die Finanzen

Größere Wohnung, Kinderwagen und Babybett, Kleidung, Fahrrad, Ferienbetreuung und so weiter. Bis zum 18. Lebensjahr geben Eltern im Schnitt 120.000 Euro für den Nachwuchs aus. Überlegen Sie sich, ob Sie sich das leisten können (und wollen). Wer jetzt schon ein Minus auf dem Konto hat, sollte zumindest einen guten Finanzplan aufstellen, bevor es an die Babyplanung geht.

Die Schwangerschaft

Viele empfinden die Schwangerschaft als wunderschöne, aufregende Zeit. Aber natürlich kennen wir auch die „Schattenseiten“ wie Übelkeit und Stimmungsschwankungen. Alkohol und Rauchen sind tabu, bei der Ernährung gibt es Einschränkungen. Zudem verändert der Körper sich sehr. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, ob bzw. welche Risiken es gibt.

Die Zweisamkeit

Viele junge Eltern sind überrascht, wie sehr sich das Leben verändert. Auf einmal dreht sich alles um das Kleine. Für die Partnerschaft bleibt dann oft wenig Zeit, zudem sind die Nerven angespannt, neue Aufgaben und Schlafentzug können auslaugen. Wenn aber beide Partner an einem Strang ziehen und sich bewusst Zeit für Zweisamkeit nehmen, kann die Liebe sogar wachsen.

Die Karriere

Kind und Karriere vereinen – so lautet heutzutage das große Ziel. Aber das ist leichter gesagt als getan. Oft möchte zumindest ein Elternteil länger mit dem Kleinen zu Hause bleiben, später geht es dann um einen Teilzeitjob. Eine gute Work-Life-Balance ist gefragt. Aber auch, wenn man schnell wieder voll einsteigt: Die Karriere, die vielleicht gerade gut lief, erhält durch die Auszeit doch erst einmal einen Dämpfer. Damit müssen Sie rechnen, wenn Sie über Nachwuchs nachdenken.

Die Flexibilität

Abends noch mit Freunden auf ein Bier? Ein spontaner Wochenendtrip zum Entspannen mit dem Schatz?
Solche Aktionen werden schwerer, denn das Baby kann man nicht mal eben alleine lassen. Später müssen dann die Urlaube nach den Schulferien ausgerichtet werden. All das sind Dinge, die es zu bedenken gilt.

Die Nerven

Ein Kind entwickelt schnell seinen eigenen (Dick-)Kopf und will vermutlich oft nicht so wie die Eltern. Beim Spielen kann ein ziemlicher Lärmpegel entstehen, ständige Warum-Fragen gibt es inklusive. Wer gern seine Ruhe hat, sollte wissen, worauf er sich einlässt: denn damit ist es vorbei. Dasselbe gilt für Ordnung und Effektivität. Mit Kind müssen manche Ansprüche gesenkt werden. Aber natürlich kann das neue Chaos auch jede Menge Spaß mit sich bringen.

Die persönlichen Interessen

Hobbys und Pläne muss man natürlich nicht aufgeben. Zumindest in der ersten Zeit wird es jedoch schwierig, die eigenen Interessen auszuleben, Reisen zu unternehmen oder sich häufig mit Freunden zu treffen. Auch wenn man Zeit für sich braucht, muss jemand einspringen, der sich ums Kind kümmert. Das lässt sich sicher einrichten – aber eben vielleicht nicht so oft, wie man es gerne hätte.
 

Sie kennen all diese Punkte, für Sie überwiegen aber die positiven Aspekte? Dann fällt es Ihnen vermutlich nicht mehr schwer, die Frage „Kind – ja oder nein“ zu beantworten. Haben Sie hingegen größere Bedenken, dann ist es vielleicht noch nicht an der Zeit für Nachwuchs. Und wer sich vollkommen abgeschreckt fühlt, will die Babyplanung möglicherweise auch lieber ganz anderen überlassen – und selbst kinderlos bleiben.

Wann bin ich bereit für ein Kind? Eine Checkliste

Immer noch unsicher? Vielleicht hilft Ihnen unsere Checkliste weiter. Sie müssen natürlich nicht jeden Stichpunkt „abhaken“ können. Nutzen Sie die Liste einfach, um einmal darüber nachzudenken, welche Punkte auf Sie zutreffen.

Sind wir bereit für ein Kind? Das spricht dafür:

  • Wenn Sie ein fremdes Baby sehen, können Sie gar nicht anders, als hinzuschauen

  • Schreiende und laute Kinder in der Öffentlichkeit stören Sie nicht

  • Sie machen sich häufig Gedanken darüber, wie das Leben mit Kind wäre

  • Sie und Ihr Partner haben bereits über ein Kind gesprochen und sind einer Meinung

  • Sie haben Menschen in Ihrem Leben, die Ihnen zur Seite stehen, seien es Freunde, Nachbarn oder Familienmitglieder

  • Sie haben Ihr eigenes Leben im Griff und fühlen sich emotional stabil

  • In Ihrer Partnerschaft läuft es gut

  • Sie kommen finanziell gut über die Runden

  • Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, das hält Sie aber nicht von Ihrem Kinderwunsch ab
    – im Gegenteil

  • Sie freuen sich auf die Veränderung in Ihrem Leben und sind bereit, sich auch selbst zu verändern

  • Sie haben keine Scheu, Verantwortung für einen Menschen zu übernehmen

  • Sie sind bereit, einen Teil Ihrer Unabhängigkeit und Flexibilität aufzugeben

 

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