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Konfuzius – Die Lehren und Weisheiten des großen chinesischen Philosophen

Konfuzius galt als das Sinnbild des weisen und vorbildhaften Menschen, so wurde er und wird er auch heute noch, von vielen Menschen der ganzen Welt verehrt.

 

"Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!"

 

Konfuzius wurde von seinen Anhängern als Vorbild und Ideal verehrt, seine moralischen Lehren und eigene Lebensweise als mustergültig angesehen. Der Konfuzianismus gehört neben dem Buddhismus und Daoismus zu den „Drei Lehren“. Er prägt seit vielen Jahrhunderten die chinesische Kultur und Gesellschaft und beeinflusst den Alltag in China, Japan, Korea, Singapur, Vietnam und auf Taiwan.

Wer war Konfuzius?

Konfuzius alias Kong Qiu war ein chinesischer Philosoph und lebte vermutlich von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. Er war Namensgeber für die im Westen als Konfuzianismus bekannten Weisheiten und Lehren der Schule der Gelehrten.

Mit 19 Jahren heiratete Konfuzius und trat in den Dienst des Staats Lu ein. Mit 50 Jahren soll es ihm gelungen sein, einen Ministerposten zu erlangen. Diesen Posten soll er jedoch bereits ein paar Jahre später wieder enttäuscht quittiert haben.

Anschließend zog er mit seinen Schülern als Wanderlehrer von einem Lehnsstaat zum anderen und wirkte als Berater an verschiedenen Fürstenhöfen.

Drei Jahre vor seinem Tod kehrte er in seinen Heimatstaat Lu zurück.

Erfolg war ihm nicht beschieden. Erst seine Schüler bauten seine Lehre aus und gewannen Einfluss. Dass es schwierig ist, ein klares Bild von Konfuzius zu zeichnen, liegt daran, dass er kein einziges schriftliches Werk hinterlassen hat. Seine Lehren und Weisheiten wurden erst ca. 100 Jahre später von seinen Anhängern niedergeschrieben.

Welche Lehren und Weisheiten verbreitete er?

Das zentrale Thema der Weisheiten und Lehren des Konfuzianismus war eine moralische einwandfreie, "edle", andere Menschen achtende und mit reichlich Bildung versehene Lebensweise. Er idealisierte in seinen Theorien bevorzugt das Finden von Harmonie, Mitte und Gleichgewicht sowie das Einhalten einer Ordnung in der Gesellschaft, wonach er zu leben trachtete.

Konfuzius ging davon aus, dass der Zustand des Edlen Menschen ein Zustand sei, den man faktisch nie erreichen könne. Wichtig ist jedoch, dass man nicht davon ablässt, sich diesem Ideal anzunähern. Der Edle bemüht sich, diesem Ideal so nahe wie möglich zu kommen, aber er weiß um die Unerreichbarkeit desselben. Strebsamkeit ist somit erste Bedingung des Edlen:

„Wer nicht danach strebt, dem eröffne ich die Wahrheit nicht.“

So sprach Konfuzius.

Die Frage, ob der Konfuzianismus eine Religion, Philosophie, Wissenschaft oder soziale Lehre ist, lässt sich kaum beantworten. So gibt es religiöse Elemente, zum Beispiel den Begriff des Dao oder den Ahnenkult, aber die Lehre des Konfuzianismus kann auch als Gesellschaftsmodell verstanden werden.

Die fünf Konstanten des Konfuzianismus

Im Zentrum der Lehre des Konfuzius stehen die sogenannten fünf Konstanten, an denen sich ein jeder auf der Suche nach Harmonie und Gleichgewicht orientieren soll:

  • Menschlichkeit / Nächstenliebe
  • Gerechtigkeit
  • Sittlichkeit
  • Weisheit
  • Aufrichtigkeit

So soll ein jeder Mensch weise, mutig und gerecht handeln. Jedes Individuum hat seinen Platz in der Gesellschaft und verhält sich entsprechend seiner Rolle. Diese Eigenschaften, kombiniert mit dem Streben nach Harmonie, Bildung und Wissen, sind der Weg zum Glück.

Wo und wie findet seine Philosophie heute Anwendung?

Die Lehren des Konfuzius prägen noch heute die Gesellschaftsordnung und Politik Chinas z.B. die Akzeptanz eines jeden für seine Rolle im System. Doch Konfuzius ging auch als Vorbild aller Lehrer in die Kulturgeschichte seines Landes ein. Bis heute ist die Freude am Lernen ein besonderes Merkmal der Chinesen und die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler geprägt von den Idealen des Konfuzianismus.

Doch die Verehrung des alten Lehrmeisters geht noch weit darüber hinaus. In manchen asiatischen Ländern, zum Beispiel Südkorea und Indonesien, ist der Konfuzianismus gar als Religion anerkannt. Auch in Konfuzius Heimat gibt es zahlreiche Konfuziustempel, die an den großen Gelehrten von einst erinnern und seine Lehren und Weisheiten aufrechterhalten sollen. Selbst sein Geburtshaus wird verehrt und von zahlreichen Touristen besucht.

Auch in der westlichen Welt sind die Weisheiten des Konfuzianismus allgegenwärtig. Sie spiegeln sich wider in den zahlreichen Zitaten, Sprüchen und Weisheiten, die ihm zugesagt werden, und die weltweit bekannt und geschätzt sind. Das Streben nach Menschlichkeit und Ausgewogenheit und damit nach Glück und Harmonie ist für uns heute wichtiger als je zuvor.

"Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag"

So sprach Konfuzius...

In seiner Philosophie stand für Konfuzius an erster Stelle die Wohlfahrt des Menschen. Seine gesamte Lehre war im Wesentlichen eine Sammlung von Verhaltensgrundsätzen, Weisheiten und moralischen Vorschriften, die diesem Ziel dienen sollten.

Als Grundmotiv des philosophischen Denkens des Konfuzius stand das Streben nach Harmonie, auch die „Goldene Mitte“ genannt. Dieses Ziel führte zur Idee des Einklangs von Mensch und All. Mit dem Streben nach Harmonie hing die Abneigung gegen jede Art von Einseitigkeit zusammen. Das Hauptinteresse des Konfuzius galt dem menschlichen Leben und seiner richtigen Gestaltung. Genügsamkeit, innere Ausgeglichenheit und Seelenfrieden waren laut Konfuzius zum menschlichen Glück unerlässlich.

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