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Aus der Welt der Esoterik

Kraftorte und Kultplätze – Spiritismus vergangener Kulturen

Menschen und andere Lebewesen bestehen aus den gleichen Stoffen wie die Erde, die für ihre Existenz grundlegend ist. Eine Auffassung des Spiritismus geht davon aus, dass die Erde ebenso lebt wie die Lebewesen.

Danach wird auch die Erde von Energie-Meridianen durchzogen. Es kann zu Störungen beim Energiefluss kommen, und es gibt Punkte, an denen sich besonders viel Energie bündelt.

Solche energetisch besonders aufgeladenen Orte werden als Kraftorte bezeichnet. Solche Orte geballter Energien können auf Menschen stärkende, heilsame oder beruhigende Wirkungen ausüben.

Die spirituelle Wirkung der Kraftorte – Positive und negative Energien

Die spirituelle Auffassung von den Erdkräften geht davon aus, dass sich Menschen nur für die Botschaften der Erde öffnen müssen, um die positiven Energien an solchen Orten zu erfahren. Die Wirkung von Kraftorten kann eigentlich fast jeder Mensch aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Sehr viele Menschen sind bereits an einem Ort gewesen, bei dem sie besondere innere Energie spürten. Sei es, dass sie an diesem Ort eine große innere Ruhe überkam, sie sich leicht und wohl fühlten, Probleme sich aufzulösen schienen. Erfahrungen mit dem Wirken von Kraftlinien können zum Beispiel:

  • auf Berggipfeln,
  • vor Wasserfällen,
  • bestimmten Felsformationen,
  • an Quellen

gemacht werden.

Solche Orte sind Kraftorte, an denen Menschen psychisch und körperlich das Wirken von sehr starken Energieströmen erfahren. Daraus leitet sich auch die direkte Anwendung von Steinen, Quellwässern aus Heilquellen oder von Erdreich ab, um damit Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden zu nehmen. Diese Anwendungen gehören ins Gebiet der Geomantie. Bei der Geomantie werden solche erdeigenen Stofflichkeiten auch benutzt, um Fähigkeiten für Weissagungen und Hellsehen zu bestärken.

Die direkte Einflussnahme von energetischen Bewegungen und Kraftfeldern wird zum Beispiel auch beim Feng Shui zunutze gemacht, um das Wohlbefinden in den eigenen Räumen oder bei der Errichtung von Gebäuden positiv zu beeinflussen. Bereits in alter Zeit wurden viele Kraftorte zu Kultplätzen. An Orten, die besondere Kraftlinien spürbar machten, wurden religiöse Bauten errichtet, oft auch Gebäude, die für Macht und Verteidigung wichtig waren wie Burgen, Schutzvorrichtungen. Die Kräfte besonderer Naturvorkommnisse machten sich bereits die Menschen in der Steinzeit nutzbar.

Es wurde festgestellt, dass bereits vor etwa 5.200 Jahren von Steinzeitmenschen auf den schottischen Orkney-Inseln Steinkreise errichtet wurden. Sie waren die Vorläufe, der mächtigen Steinsymbole von Stonehenge. Auch Orte, an denen Besonderes geschehen war, zum Beispiel Menschen Visionen hatten, übersinnliche Erscheinungen und Mitteilungen wahrnahmen oder wo sich Gräber besonderer Menschen und Heiliger befinden wurden Kultplätze. Beispiele dafür sind u.a. Wallfahrtsorte wie Lourdes oder das Grab des Jakobus, zu dem Tausende jährlich über den Jakobsweg pilgern. Sakralbauten wurden oft über Heilquellen errichtet oder Steine von besonderen Orten wurden für den Bau verwendet. So mancher Kraftort ist bis heute durch sakrale Bauten, wie Kapellen in den Alpen, gekennzeichnet.

Der Ursprung für die Nutzung der Kraftorte in verschiedenen Kulturen

Die Energien zu nutzen, die der Erde und ihrer verschiedensten Erscheinungsformen innewohnen, wurde bereits von sehr alten Kulturen entdeckt. Diese Erfahrungen und ihre Nutzbarmachung reichen weit bis in die frühe Steinzeit zurück. Noch heute sind besonders erdgebundene religiöse und kulturelle Einflüsse bei alten Kulturen zu entdecken. Die Indianer in Nord-, Mittel- und Südamerika besaßen bspw. sehr großes Wissen über Kraftorte und die Nutzung von erdeigenen Energiefeldern und Kraftlinien.

Traditionelle Naturreligionen in Afrika oder Polynesien nutzten ebenfalls in großem Umfang die Erdkräfte. In der traditionellen Medizin und Weltauffassung ist die Erde eines der wichtigen Grundelemente. Auch die Menschen auf der nördlichen Halbkugel waren mit den Kraftlinien besonderer Kraftorte bestens vertraut. Sie suchten solche Orte auf bei Krankheit, um Kräfte für bevorstehende Kämpfe, Eingebungen für anstehende Entscheidungen zu gewinnen. Die Kraftorte diente den Menschen der alten Kulturen sehr oft als Versammlungsstätten, an denen grundlegende Entscheidungen für die Gemeinschaft, auch Urteile gesprochen wurden, an denen Orakel befragt, gewünschte Wetterereignisse wie Regen erbeten wurden.

Kraftorte und Kultplätze in Deutschland

Überall in der Welt finden sich natürliche Kraftorte. Überall gibt es auch Kraftorte, die im Laufe der Zeit Kultplätze wurden. Auch in Deutschland gibt es sehr viele bekannte Kraftorte. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Drachenfels bei Königswinter am Rhein – nach der Sage hat hier Siegfried den Drachen getötet. Der Ort ist nicht nur ein beliebter Ausflugsort, sondern wird von vielen Menschen als Kraftort mit geballten Kraftlinien empfunden.

  • Externsteine von Horn-Bad Meinberg – hier werden bewegliche Energieströme spürbar.

  • Lillachquelle bei Gräfenberg – das Quellwasser verleiht vielen Menschen besonderes Wohlempfinden und Stärkung.

Kraftorte, die Kultplätze wurden, sind unter anderem:

  • Die Externsteine
  • Die Hubertuskapelle in Hainberg
  • Die keltische Viereckschanze bei Tuningen
  • Der Süntel, eine alte germanische Kultstätte
  • Der Marklo Thingplatz, ein legendärer altsächsischer Kult- und Versammlungsort
  • Der Regenstein im Harz
  • Die Kultstätten um die Teufelskammer am Deister
  • Die Rothesteinhöhle, eine sehr alte Kultstätte aus der Bronzezeit

Kultstätten und Kultplätze wurden häufig erreichtet:

  • auf Bergspitzen (in den Alpen, den rheinischen Gebirgen, im Harz …)
  • an Kreuzungspunkten von besonders stark wirkenden Kraftlinien
  • an Heilquellen
  • im Umfeld besonderer Bäume (um sehr alte und besonders große Eschen in Skandinavien, Eichen und Linden in Deutschland)
  • auf kleinen Inseln

Verfügen einige dieser Kraftorte über magische Kräfte?

Die Antwort dürfte davon abhängen, was Menschen unter Zauberkräften verstehen. Sofern damit die energetische Kraft besonderer Energiefelder und feinstofflicher Einflüsse auf den Menschen gemeint sind, kann durch aus von Zauberkraft gesprochen werden. Allerdings wirken hier nicht unbedingt solche Zauberkräfte, die unbedingt für jeden gesundheitliche Besserung, Heilung von schweren Krankheiten und chronischen Leiden, Glück und Erleuchtung bedeuten. Materialien der Kraftorte wie zum Beispiel Steine, Edelsteine, Wasser, Erdreich werden bei der Geomantie für bestimmte Zauberrituale nutzbar gemacht.

Es kommt immer wieder im direkten Umfeld solcher Kraftorte auch zu Spontanheilungen oder spirituellen Erleuchtungen. Solche Wirkungen hängen allerdings auch von der spirituellen Empfänglichkeit von Menschen ab, die sich feinstofflichen Vorkommnissen und Wirkungen besonders gut öffnen können. Solche Menschen können auch besondere Kräfte aus heiligem Wasser, heiligen Steinen, heiliger Erde schöpfen. Am wirksamsten sind solche Materialien, wenn sie direkt an dem entsprechenden Kraftort verwendet werden. Doch auch das Herumtragen beispielsweise von besonderen Steinen kann stärkend wirken.

Wie sich die Wirkung der Kraftorte am besten erfahren lässt

Um die besonderen Kräfte an einem Kraftort auf sich wirken zu lassen, sollten sich Menschen bis ins tiefste Innerei den Empfindungen öffnen, die dort auf sie einströmen. Es sollte nichts vom Spüren der Wirkung der Kraftlinien und Energien an einem Kraftort ablenken. In sich zu gehen, sich den Energien zu öffnen, offen für feinstoffliche Wahrnehmungen zu sein, ist die beste Voraussetzung, echte Kraft beim Aufsuchen der Kraftorte zu gewinnen. Es sollte auch darauf verzichtet werden, den Ort durch die Kameralinse zu betrachten.

Das kann nach der Wahrnehmung der Wirkungen immer noch erfolgen. Am besten lässt sich die Wirkung an einem Kraftort erfahren, wenn dieser gerade nicht allzu zahlreich von lauten Touristen besucht wird. Daher sind die Morgenstunden oder die späteren Abendstunden oft besonders günstig für Energieerfahrungen. Dann gibt es weniger Ablenkung im Umfeld. Menschen, die sich sehr gut in sich und in ihre Empfindungen und Wahrnehmungen versenken können, gelingt es auch, sich unter einer großen Anzahl anderer Menschen und verschiedenen Ablenkungen auf die Wirkung der Kraftorte auf sich selbst zu konzentrieren.

Verbesserte Wahrnehmung dank der Energieströmung an Kraftorten

Kraftorte sind Orte, an denen besonders viele Kraftlinien und Engerieströme gebündelt sind. Ihre wohltuende Wirkung kann mehr oder minder stark von jedem Menschen wahrgenommen werden. Es sollte allerdings erwartet werden, dass an einem Kraftort unweigerlich Wunder geschehen.

Die spirituelle Aura vieler Kraftorte und bekannter Kultplätze kann zu einer spürbaren Besserung des eigenen Empfindens beitragen. Auch die persönliche Motivation, sich möglicher Schwerpunkt-Themen im Leben anzunehmen, kann sich vor, während oder im Anschluss an den Besuch einer Kultstätte merklich verbessern. Nutzen daher auch Sie die teils einflussreichen energetischen Strömungen zu Ihrem Vorteil und nehmen Sie sich die Zeit, bekannte Kultplätze in Deutschland näher kennenzulernen. Die sich hier bietenden Eindrücke sind wie geschaffen, um Ihr Leben nachhaltig zu verändern.

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