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Loslassen lernen - so geht's!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und hält an Beziehungen oder Dingen fest, obwohl sie ihm schaden. Abnabeln ist schwer, auch wenn wir genau wissen, dass ein Neuanfang besser wäre.

Der Wunsch nach Vertrautem und Routine hindert uns am Sprung in das Neue und ins Unbekannte. Ist der Weg frei, überkommen uns Beklemmungen und wir halten an Altbekanntem fest.

Die schönen Pläne lösen sich in Nichts auf, weil wir Gewohntes nicht freigeben wollen. Warum machen Veränderungen das Leben so schwer? Was hilft uns, eine neue Chance zu ergreifen und wie können wir das Loslassen lernen?

Was heißt Loslassen genau?

Loslassen heißt, dass Menschen aufhören, sich an Beziehungen, Bedingungen, Gefühle und Gedanken zu klammern, die schaden und emotional belastend sind. Wenn Sie sich von zerstörerischen Mechanismen lösen und nichts mehr kontrollieren wollen, Sie sinnlose Bemühungen beenden, das Verhalten anderer zu beeinflussen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, Ihr Leben in Ordnung zu bringen, dann ist die Bahn frei zum Loslassen.

Eltern erschweren ihren Kindern die Chance auf ein eigenes Leben, indem sie sie zu lange festhalten. Partner, die auseinandergehen sollten, weil sich jeder in eine andere Richtung entwickelt hat, halten eine lauwarme Beziehung aufrecht. Menschen bleiben in ihrem Job, obwohl er sie unglücklich macht. Eine Trennung, der Auszug der Kinder, unterdrückte Berufswünsche oder der Tot eines Nahestehenden – es gibt zahlreiche Motive, warum wir uns nicht abnabeln können. Das Loslassen lernen ist notwendig, denn Gefühle wie Zorn, Ärger, Trauer oder Reue machen auf Dauer krank.

Haben Sie schon erlebt, das Festklammern oder Kontrollieren zu befriedigenden Ergebnissen führt? Es lohnt sich, loszulassen, auch wenn der Prozess Anstrengung erfordert, denn die Vorstellung, etwas Gewohntes aufzugeben, macht vielen Menschen Angst. Klammern Sie an Ihrem Partner oder an Bedingungen, sitzen Sie in einer Falle. Das Nicht-Loslassen kann Folgen haben wie:

  • Anspannung, Konzentrationsstörungen
  • ständiges Gedankenkreisen, Selbstablehnung
  • Suchtverhalten, Verleugnung zerstörerischer Denk- und Verhaltensmuster
  • Hassgefühle, Depressionen, Panikattacken

Warum können wir nicht loslassen?

Jeder hat schon einmal an etwas festgehalten, dass längst keinen Sinn mehr macht. Doch obwohl Sie spürten, dass Ihnen das Festklammern schadet, konnten sie das Gewohnte nicht freigeben. Warum fällt das Abnabeln so schwer? Das Festhalten geschieht meistens auf unbewusster Ebene, um Unangenehmes und Schmerzhaftes abzuwenden. Das Sprichwort der Indianer “Wenn du auf einem toten Pferd sitzt, steige ab“ ist zwar etwas drastisch, versinnbildlicht aber klar, was Loslassen lernen bedeutet. Die Angst vor einer Trennung kann regelrecht lähmen, manchmal sind es auch nur harmlose Dinge wie Gegenstände, von denen wir nicht lassen können. Einige Gründe, warum Loslassen so schwer fällt sind:

  • Sicherheit: Die meisten Menschen bleiben in ihrem Job oder in einer Beziehung, weil sie daran zweifeln, dass sich etwas Besseres findet.
  • Unfähigkeit, sich einzuschränken: Oft werden Entscheidungen auf die lange Bank geschoben, weil wir fest daran glauben, nicht auf einen bestimmten Menschen oder Dinge verzichten zu können.
  • Aufgeben: Müssen wir einen Traum oder ein Projekt aufgeben, ist das bitter, darum halten wir daran fest.

Sie können es lernen loszulassen!

Um das Loslassen zu lernen, müssen Ängste identifiziert werden, doch das ist nicht einfach, denn viele Menschen verbleiben lieber in ihrer Komfortzone. Die Konfrontation mit der eigenen Angst schreckt ab. Um Schmerz zu vermeiden, bedienen sich viele Menschen einer Lebenslüge. Wenn Sie nicht loslassen, blockieren Sie den Platz für Neues und schleppen den ganzen Ballast mit sich herum. Doch mit einfachen Methoden können Sie das Loslassen lernen.

Versuchen Sie ein Gefühl oder eine Situation zu identifizieren, die Sie belastet. Das kann ein Ereignis aus der Kindheit oder aus einer vorangegangenen Beziehung sein. Erspüren Sie die Belastung mit Achtsamkeit. Schreiben Sie alles auf ein Blatt Papier, was Ihnen in den Sinn kommt, denn das Schreiben ist eine bessere Methode, als Dinge nur zu denken. Wägen Sie nicht ab, sondern notieren Sie, was Ihnen spontan durch den Kopf geht – Gedanken, Erlebnisse Gefühle.

Nach einer Weile werden Sie innerlich ruhiger. Gehen Sie die Liste nach einer Pause noch einmal durch und überlegen Sie, was Sie tun würden, wenn Sie das Erlebnis oder die Sorge losgelassen haben. Schreiben Sie auf, was das Abnabeln für Ihr Denken, Handeln und Fühlen bedeutet, wie Sie Ihr Leben mit diesem Freiraum gestalten und wie es Ihnen dabei geht.

Innere Sicherheit durch professionelle Unterstützung

Hindern tief sitzende Ängste Sie daran, Verhaltensmuster, Gedanken oder Menschen loszulassen, kann eine Psychotherapie sinnvoll sein. Vor allem ist eine Therapie empfehlenswert, wenn es über einen langen Zeitraum unmöglich ist, Veränderungen zuzulassen. Ein Psychotherapeut zieht eine Bilanz der positiven und negativen Aspekte aus Gewohnheiten oder der Bindung zu einem Menschen. Sie lernen, beide Seiten zu würdigen, dankbar anzunehmen und die Dinge im Guten abzuschließen. Dann ist der Weg wieder frei zu mehr Selbstvertrauen, Freiheit und Freude.

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