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Mondfinsternis 2015 über Deutschland – Mond und Erde auf einer Achse

Am 20. März konnten Sie eine totale Sonnenfinsternis beobachten. Die Sonnenfinsternis am 20. März war im europäischen hohen Norden als totale Sonnenfinsternis sichtbar in einigen deutschen Gebieten dagegen nur als eine partielle Sonnenfinsternis.

Es war jedoch nicht die letzte Finsternis im Jahr 2015. Es wird noch drei weitere Finsternisse in diesem Jahr geben:

 

  • am 4. April eine totale Mondfinsternis
  • am 13. September eine partielle Sonnenfinsternis
  • am 28. September eine totale Mondfinsternis

Die Mondfinsternis am 4. April war nur im pazifischen Raum und teilweise in Australien sichtbar. Dennoch auch diese Mondfinsternis war für uns spürbar, obwohl sie für uns nicht sichtbar war. Solche Mondfinsternisse sind sehr energiegeladen und haben einen großen Einfluss auf das menschliche Unterbewusstsein. Auch die Tierwelt reagiert sensibel auf die energiegeladenen Mondfinsternisse.

Die Mondfinsternis am 28. September kann in Deutschland als totale Finsternis beobachtet werden. Wie gut es zu sehen sein wird, wenn sich der volle Mond in der Nacht vom 27. zum 28. September total in den Kernschatten der Erde schiebt, wird vom Wetter abhängen. Bei stark bewölktem Himmel wird das Ereignis nicht zu sehen sein.

Was geschieht bei einer Mondfinsternis?

Zu einer Zeit, bevor Astrologen begannen die Gestirne zu beobachten und aus dem Stand der Sterne Schlüsse zu ziehen, bevor sich die Astronomie als Wissenschaft entwickelte und fähig war kosmische Ereignisse auf wissenschaftlichen Grundlagen zu erklären, waren Sonnen- und Mondfinsternisse für die Menschen unerklärliche und erschreckende Ereignisse. Die Verdunklung der beiden Hauptgestirne aus der Sicht von der Erde erschien als bedrohliches Himmelszeichen. Heute weiß man, dass einer Mond- und Sonnenfinsternis berechenbare Naturgesetze zugrunde liegen, die ihre Ursache in der Umlaufbahn haben, die unser Planet Erde um die Sonne und der Erdtrabant Mond um die Erde vollzieht. Der Mond, der über keine eigene Leuchtkraft verfügt, wird gewöhnlich von der Sonne angestrahlt. Das macht unseren Erdtrabanten für uns sichtbar. Während einer Mondfinsternis kann das Sonnenlicht den Mond zeitweilig nicht mehr erreichen, weil er im Kernschatten der Erde steht.

Das astronomische Ereignis findet ausschließlich während einer Vollmondphase statt. Zwischen zwei Mondfinsternissen liegen ein bis sechs Mondumläufe. Meist vergehen sechs Mondumläufe, bevor es wieder zu einer Mondfinsternis kommen kann. Mond- und Sonnenfinsternis unterscheiden sich durch verschiedene Stellungen der Himmelskörper zueinander. Bei der Sonnenfinsternis steht der Mond zwischen Erde und Sonne, schiebt sich also praktisch direkt vor den von der Erde aus sichtbaren Sonnenlichtkreis. Dieses Ereignis kann jeweils nur von bestimmten Punkten der Erde aus beobachtet werden. Eine totale Sonnenfinsternis stellt sich auch nicht im gesamten Raum, von wo die Sonnenfinsternis zu beobachten ist, vollkommen dar. In vielen Gebieten gibt es nur eine partielle Sonnenfinsternis. Das war beispielsweise auch am 20. März 2015 in Deutschland der Fall. Die Mondfinsternis kann von der gesamten Erdhalbkugel, die gerade im Nachtdunkel liegt, gleich gut beobachtet werden.

Die verschiedenen Formen der Mondfinsternis aus Sicht der Astronomie

Die Astronomie unterscheidet verschiedene Formen der Mondfinsternis. Diese sind dadurch gekennzeichnet, zu welchen Anteilen der Mond in den Kernschatten tritt. Unterschieden wird hierbei vor allem in:

  • die totale Mondfinsternis
  • die partielle Mondfinsternis
  • die totale Halbschattenmondfinsternis
  • die partielle Halbschattenfinsternis

Worin genau besteht der Unterschied zwischen den Mondfinsternissen?

Die totale Mondfinsternis: Der Mond tritt vollständig in den Kernschatten der Erde ein. Dennoch sorgt die Erdatmosphäre dafür, dass nicht alle Anteile des Sonnenlichts vollständig verschwinden.

Besonders die langwelligen, roten Sonnenlichtanteile erreichen weiterhin die Mondoberfläche. Folglich verschwindet der Mond nicht gänzlich, sondern ist noch immer sehr schwach erkennbar.

Er erscheint rot durch die roten Lichtanteile. Es wird dann vom Blutmond gesprochen, einem besonders eindrucksvollen Himmelbild.

 

Die partielle Mondfinsternis:

Lediglich ein Teil vom Mond tritt hierbei in den Kernschatten der Erde. Der übrige Teil steht im Halbschatten. Der Erdschatten wird dabei kreisbogenförmig auf der Mondoberfläche sichtbar.

Die totale Halbschattenmondfinsternis:

Dabei taucht der Mond nicht in den Kernschatten, aber vollständig in den Erd-Halbschatten ein. Der dem Kernschatten nächste Teil des Mondes erscheint dunkler. Das Ereignis ist vergleichsweise seltener zu beobachten.

Die partielle Halbschattenfinsternis:

Hier gerät der Mond nur zum Teil in den Halbschatten der Erde. Die Verdunklung ist nur schwach wahrzunehmen. Dieses Ereignis ist häufig zu beobachten, allerdings nur sehr schwach wahrnehmbar.

In diesem Jahrhundert wird es mehr totale Mondfinsternisse geben als partielle Mondfinsternisse. Insgesamt wir es 85-mal eine totale Mondfinsternis und 57-mal eine partielle Mondfinsternis geben.

Beobachtung der Mondfinsternis 2015 – So gelingt Ihnen ein Blick auf das Ereignis

Im Unterschied zur Sonnenfinsternis, die nur mit entsprechendem speziellem Augenschutz beobachtet werden kann, kann die Mondfinsternis einfach mit bloßem Auge angesehen werden. Es sind keinerlei Schutzbrillen oder besondere Schutzlinsen für die Kamera notwendig. Wichtig ist lediglich ein geeigneter Standort, um die Mondfinsternis auch vollständig betrachten zu können.

Die besten Betrachtungsorte sind fern von großen Städten, die durch ihre Lichter die Himmel ständig anstrahlen. Je dunkler die Nacht, desto besser wird sich die Mondfinsternis wahrnehmen lassen. Auf eine Voraussetzung haben wir keinen Einfluss. Wenn der Himmel wolkenverhangen ist, dann ist von dem Ereignis gar nichts zu sehen. Wer ganz sicher gehen möchte, dass er den vollständigen Ablauf der Mondfinsternis gut betrachten kann, sollte in eine Gegend reisen, die weniger unberechenbare Wetterbedingungen hat als Deutschland. Die Mondfinsternis 2015 ließe sich beispielsweise ausgezeichnet mit einem kleinen Erholungsurlaub auf den kanarischen Inseln verbinden. Von den Höhen der Insel Teneriffa wird sich die Mondfinsternis sehr eindrucksvoll ansehen lassen. Klares Wetter ist um diese Jahreszeit auch gewöhnlich im Mittelmeerraum, insbesondere in Ägypten zu erwarten.

Die totale Mondfinsternis 2015 – Ein Spektakel, das Sie nicht verpassen sollten!

Die Mondfinsternis 2015 wird eine totale Mondfinsternis sein. Sie kann mit bloßem Auge betrachtet werden, vorausgesetzt am Aufenthaltsort ist der Himmel klar. Nehmen Sie sich daher die Zeit, sich für Ihre Beobachtungen einen Ort abseits der Stadt zu suchen. Abendliche Beleuchtung innerhalb der Stadt sorgt nämlich dafür, dass das Licht des Mondes – und somit auch die freie Sicht auf die Mondfinsternis – überstrahlt wird. Spielt das Wetter am Abend des 28. September mit, steht ein astronomisches Phänomen bevor, das in Saches Atmosphäre mit nichts zu vergleichen ist.

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