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Ostersymbole und ihre Bedeutung

Vor Ostern beobachten wir es überall: Die Gärten in der Nachbarschaft werden bunt. Hölzerne Eier kommen an die Sträucher, süße Häschen vor die Türen – aber was bedeuten unsere Ostersymbole überhaupt?

 

Der Frühling kommt und die Vorfreude auf Ostern wächst: Wir werden hart gekochte Eier färben, mit den Kindern Ausschau nach dem Osterhasen halten und vom Bäcker ein Osterlamm mit Puderzucker holen. Und spätestens, wenn wir mit glühenden Wangen am Osterfeuer stehen und tausend Funken in die kühle Aprilnacht steigen, spüren wir den Zauber dieses großen Frühlingsfests. Aber warum machen wir das eigentlich alles? Osterhase, Osterei und Co. – das bedeuten unsere Ostersymbole.

1. Der Osterhase

Jeder kennt den pelzigen Gesellen mit den langen Ohren, der bunte Eier in Gärten und Parks versteckt. Aber wieso ausgerechnet ein Hase? Der legt doch gar keine Eier! Ganz sicher ist die Herkunft dieses Ostersymbols nicht überliefert, es gibt aber verschiedene Theorien.

Da Hasen sich rasend schnell vermehren, gelten sie als Zeichen für Fruchtbarkeit – das passt natürlich wunderbar zum erwachenden Frühling. Außerdem wurden die flinken Tiere der heidnischen Frühlingsgöttin Ostara zugeordnet, von der sich möglicherweise sogar der Name „Ostern“ ableitet. Ebenfalls interessant: Im alten Byzanz galt der Hase als Symbol Christi. Auch das ist also ein möglicher Grund, warum er zu Ostern dazugehört wie kaum ein anderes Tier.

Es kann aber auch sein, dass das Langohr einfach deswegen als „Eierbringer“ gilt, weil im März und April seit jeher viele Hasen in der Natur zu sehen sind. Da liegt der Schluss natürlich nahe, dass es Meister Lampe sein könnte, der die bunten Ostereier im Gras hinterlässt.

2. Das Osterei

Apropos Ostereier! Warum schlagen wir uns zum Fest der Auferstehung Christi eigentlich die Bäuche mit hart gekochten Eiern voll? Ganz einfach: Im Mittelalter war es in der Fastenzeit vor Ostern nicht erlaubt, Fleisch zu essen. Von diesem Verbot waren damals auch Eier betroffen, weswegen sich große Mengen ansammelten. Damit die nicht schlecht wurden, kochte man sie – und ab Ostern durften sie dann verzehrt werden. Kein Wunder also, dass das Ei zu einem Ostersymbol wurde. Vielerorts weihte man zu diesem Anlass die Eier feierlich in der Kirche und färbte sie rot, sinnbildlich für das Blut und den Tod Jesu.

Das Ei eignet sich auch deswegen so gut als Teil des Osterfests, weil es als Symbol für Fruchtbarkeit, Leben und Neubeginn gilt und damit den Auferstehungsgedanken optimal unterstreicht. Wenn ein Küken schlüpft, kommt aus der kalten, toten Schale neues Leben hervor. Noch dazu hat es Tradition: Schon in der Antike wurden zum Frühlingsfest Eier als Schmuck aufgehängt oder verschenkt.

3. Das Osterlamm

Wie der Hase und das Ei ist auch das Lämmchen ein absoluter Klassiker bei der Osterdekoration. Und klar: Kaum etwas passt besser zum Frühling und zur erblühenden Natur als ein springlebendiges Tierkind. Allerdings schwingt eine etwas blutige Bedeutung mit. Denn das Lamm steht nicht nur für Reinheit, Unschuld und frisches Leben, sondern ist im Alten Testament auch das Opfertier schlechthin. Als Ostersymbol repräsentiert es daher Jesus, der als „Lamm Gottes“ den Opfertod am Kreuz erlitt. Auf Darstellungen ist das Osterlamm oft mit einer Siegesfahne zu sehen. Sie zeigt den Triumph über den Tod an – also die Auferstehung.

Entstanden ist der Brauch ursprünglich aus dem jüdischen Passahfest, das ungefähr zur gleichen Zeit wie Ostern stattfindet und bei dem ein Lamm zu Ehren Gottes geschlachtet wird. Der Zeitpunkt passte natürlich auch den Christen gut: Die Fastenzeit war zu Ende und man durfte wieder Fleisch essen. Der Lammbraten dürfte also ganz besonders gemundet haben.

4. Das Osterfeuer

Noch sind die Nächte kühl, doch ein knisterndes Feuer kann Abhilfe schaffen – das wussten natürlich auch unsere Vorfahren. Bereits vor vielen Jahrhunderten wurden etwa um diese Zeit im Jahr Feuer angezündet, um den Winter zu vertreiben und den Frühling willkommen zu heißen, zum Beispiel im Rahmen des keltischen Beltane-Fests. Das Feuer galt dabei mit seiner Wärme und Leuchtkraft meist als Zeichen für die Sonne, die jetzt immer stärker und länger scheint, und sollte den Menschen fruchtbare Felder bescheren.

Im Christentum ist das Osterfeuer ein Symbol für Gott, den strahlenden Mittelpunkt des Universums. Mit ihm soll an die Auferstehung Christi erinnert werden. Meist wird es am Abend des Karsamstags angezündet, der genaue Tag ist aber nicht vorgeschrieben.

5. Die Osterkerze

Die Osterkerze, die in der Nacht zum Ostersonntag entzündet und im Altarraum der Kirche aufgestellt wird, stellt das Licht Christi dar. Indem sie die Dunkelheit erhellt, symbolisiert sie das Überwinden des Todes durch Jesus und das Licht, das er in die Herzen der Gläubigen trägt. Die Flamme wird zunächst in die dunkle Kirche gebracht und später an die Gemeinde weitergegeben: Wenn im Verlauf des Gottesdienstes jeder eine eigene kleine Kerze oder ein Teelicht anzündet, verwandelt sich die Kirche in ein Lichtermeer. 

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