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Platonische Beziehung - Freundschaft zwischen Mann und Frau

Unter einer platonischen wird eine Beziehung zwischen Mann und Frau verstanden, die frei von Sexualität, also asexuell ist. Liebe hat bekanntlich viele Gesichter und Äußerungsformen. Die Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau ist dabei nur eine Art der Liebe. Menschen lieben ihre Kinder, Eltern, ihre Freunde, Angehörige, wenden sich auf spiritistischer Ebene auch der Liebe zu Gott oder verschiedenen Gottheiten hin.

Auch Liebe zwischen Mann und Frau ist nicht unbedingt von gemeinsamer Sexualität begleitet. Es gibt zahlreiche tiefe Freundschaftsbeziehungen zwischen beiden Geschlechtern, die selbstverständlich eine innige freundschaftliche Liebe beinhalten. Außerdem gibt es Liebesbeziehungen, bei denen Sexualität aus gesundheitlichen Gründen, durch gesellschaftliche oder religiöse Zwänge ausgeschlossen ist.

Zuneigung und Verbundenheit in der platonischen Beziehung

Nicht immer spielt die Sexualität in Beziehungen zwischen den Geschlechtern eine Rolle. Viele Freundschaften zwischen Männern und Frauen sind von großer Beständigkeit.

Formen der platonischen Beziehung:

  • Dauerhafte Freundschaft als platonische Beziehung neben sexuellen Partnerschaften
  • „Seelenverwandschaft“, Freundschaft ohne sexuellen Reiz
  • Geschwisterähnliche Freundschaften seit frühster Kindheit
  • Freundschaft nach dem Ende einer Liebesbeziehung

Solche Freundschaften überdauern verschiedene sexuelle Beziehungen zu jeweiligen Partnern, bestehen während einer dauerhaften Beziehung, Ehe und Familie fort, werden oft in diese einbezogen. Der Freund, die Freundin wird zum Freund/Freundin der Familie, des Paares. Die besondere, vertrauensvolle Beziehung zu einem der Partner bleibt dabei erhalten. In einer platonischen Beziehung muss nicht krampfhaft auf Sex verzichtet werden, denn es gibt in solchen Beziehungen sehr oft gar nicht das Bedürfnis danach. Die Freundin, der Freund kann für den anderen sexuell gänzlich unattraktiv sein. Bei Freundschaften, die schon seit früher Kindheit bestehen, kennt man sich oft einfach zu gut, als dass sexuelle Reize in Betracht gezogen werden.

Die Freunde fühlen sich eher wie Geschwister, gehen auf diese Weise auch mit hoher Vertrautheit und Verbundenheit miteinander um. Andererseits kann es durchaus sein, dass eine solche platonische Beziehung eines Tages in eine Liebesbeziehung mündet, die nicht asexuell ist oder aus der einstigen, auch sexuellen Liebesbeziehung entwickelt sich nach der Trennung eine Freundschaft. Solche Freundschaften setzen in den meisten Fällen aber voraus, dass schon vor der Trennung der Umgang eher freundschaftlich und respektvoll war, oder es ist eine längere Zeit zwischen der Trennung und dem Weg in eine Freundschaft vergangen. Immer setzt aber eine platonische Beziehung voraus, dass sie von beiden Teilen so gewünscht ist und die Regeln einer platonischen Freundschaft auch eingehalten werden.

Platonische Liebesbeziehung auf Grundlage einer langjährigen Freundschaft

Es gibt auch die platonische Liebesbeziehung als Partner- nicht als Freundschaftsbeziehung. Für eine solche platonische Beziehung liegen meist Zwänge vor, die Sexualität verhindern.

  • Gesundheitliche Hemmnisse, ein vollständiges Sexualleben zu führen
  • Liebesbeziehungen in sehr hohem Alter
  • Platonische Liebesbeziehungen infolge religiöser Schranken (Zölibat, Unmöglichkeit von Trennung und Scheidung ...)
  • Gesellschaftliche Zwänge (Standesunterschiede in bestimmten Gesellschaftsformen, Aufrechterhaltung der Ehe wegen der Kinder oder aus Gründen sozialer Sicherheit)
  • Platonische Beziehungen zu Häftlingen mit sehr langen Haftstrafen (lebenslang)

Stehen gesundheitliche Probleme einem vollen Ausleben der Sexualität im Weg, so können oft andere Möglichkeiten gefunden werden, miteinander sexuelle Erlebnisse zu teilen. Sind gar keine Sexualpraktiken möglich, so schließt das dennoch die Liebesbeziehung einschließlich Partnertreue nicht aus. Zärtlichkeit kann auch ohne Sexualität gelebt werden. Leidet ein Partner darunter, gibt es oft Absprachen in der Liebesbeziehung, reine Sexualität auch mit anderen Partnern zu erleben. Religiöse und gesellschaftliche Schranken verbieten oft jede Form der sexuellen Annäherung einschließlich kleiner körperlicher Zärtlichkeiten. Entweder brechen Menschen aus diesen Schranken aus, wenden sich von religiösen Zwängen und Gesellschaftsschranken ab, oder sie beschränken sich auf eine platonische Beziehung. Lange Haftzeiten stellen eine besondere Anforderung dar. Allerdings gibt es Menschen, die sich gerade zu dieser Art der platonischen Beziehung hingezogen fühlen. Nicht in jedem Land endet „lebenslang“ nach 15 Jahren. Oft heißt das auch, lebenslang auf Sexualität verzichten.

Wenn einem Partner die platonische Liebe nicht mehr reicht

Es kann in einer langjährigen Freundschaftsbeziehung, die auch fast geschwisterlichen Charakter hat, vorkommen, dass ein Partner Bedürfnisse nach Sexualität mit dem anderen, vielleicht sogar einer dauerhaften Liebesbindung verspürt. Die platonische Beziehung beruht jedoch immer auf der Anerkennung der platonischen Regeln von beiden. Erkennbar werden solche Veränderungen meist durch kleine Veränderungen der Blicke, der Körpersprache, der Art der Berührungen. Berührungen werden ohne Notwendigkeit (Begrüßung, Trost, Betonung freundlicher Verbundenheit ...) ausgedehnt und nehmen zärtliche Formen an, die der platonischen Beziehung nicht mehr entsprechen.

Falls der andere Partner nicht willens ist, die platonische Beziehung zu erweitern, sollte er das unbedingt ansprechen. Es kann sein, dass daran die Freundschaft zerbricht. Im besten Fall erkennt der andere die Bedürfnisse der Freundin/des Freundes an und beendet die sexuell motivierte Annäherung. Zuvor sollte jedoch hinterfragt werden, ob nicht auch von eigener Seite solche Signale ausgesendet wurden und vielleicht unterbewusst das Bedürfnis nach gemeinsamer Sexualität besteht. Es kommt vor, dass Freund und Freundin einmalig ein sexuelles Erlebnis ausprobieren und es dabei belassen, wieder zur Freundschaft zurückkehren.

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