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Selbstfindung - ein lebenslanger Prozess

In der Psychologie steht Selbstfindung für den Zeitraum des Übergangs von der Jugend in das Erwachsenendasein. Sie dient vor allem der Orientierung an schwierigen Lebensscheidewegen.

Damit ist die Selbstfindung im engsten Zusammenhang mit der Persönlichkeitsentwicklung zu sehen.

Beides lässt sich nur im Zusammenhang von Einzelpersönlichkeit und Gesellschaft definieren, denn es geht nicht um isolierte Erkenntnisse und Entwicklungen, sondern darum, innerhalb der eigenen sozialen Umwelt zu sich selbst zu finden.

Zu sich selbst finden - was heißt es?

Innerhalb der Pubertät durchläuft jeder Mensch einen ersten, sehr bewusst wahrgenommenen Prozess der Selbstfindung. Dieser Entwicklungszeitraum ist durch große körperliche, psychische Prozesse und Umstrukturierungen im Gehirn verbunden. Junge Menschen suchen ihren eigenen Platz in der Gesellschaft außerhalb der schützenden Familie. Dieser Prozess ist mit zahlreichen Umbrüchen, Zeiten des Aufbegehrens, des Infragestellens hergebrachter Ordnung verbunden. Gleichzeitig kommen Fragen auf wie „Wer bin ich?“, „Wo ist mein Platz, meine Aufgabe?“, „Was ist mein Ziel“.

Die Entwicklung fällt gewöhnlich auch mit der beruflichen Orientierung zusammen. Ist der Schritt ins Erwachsenenleben gemacht (nicht gleichbedeutend mit der Volljährigkeit), hört die Notwendigkeit der Persönlichkeitsentwicklung aber nicht auf. Die Selbstfindung ist nie abgeschlossen, da engeres und weiteres Umfeld und der Mensch selbst sich verändern, und immer wieder neue Wege zur Selbstfindung zu beschreiten sind.

Sich selbst kennenlernen - der erste Schritt zur Selbstfindung

Die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen wird von einer Vielfalt äußerer Einflüsse geprägt. Dazu gehören Familie, Erziehung, soziales Umfeld, Bildung und mehr. Gleichzeitig gibt es auch innere Einflüsse. Hierzu zählen beispielsweise verschiedene genetische Prägungen, besondere Talente, Ausprägung der Sensibilität, Gesundheit usw.. Selbstfindung ist angesagt, wenn es um neue Orientierung oder das Überdenken von Lebenswegen und Zielen geht.

Bei der Selbstfindung hält sich der Mensch faktisch den Spiegel vor und betrachtet, wie er sich und wie andere ihn sehen. Ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt sich gewöhnlich, wenn ein Mensch einen Platz im Leben findet, wo er Bestätigung, Erfolg und Zufriedenheit erfährt. Das trifft auf den Beruf ebenso zu wie auf Beziehungen, Freundeskreis und Familie. Im Leben gibt es keinen Stillstand, weshalb Selbstfindung eigentlich immer neu betrieben werden muss. Das können der Wechsel des Arbeitsplatzes, eine andere Stadt, eine Scheidung, einschneidende Erlebnisse sein. Wo auch immer in der Gesellschaft kann ein Mensch nur einen Platz zufriedenstellend einnehmen, wenn er soziales Umfeld und eigene Persönlichkeit in einen gesunden Einklang bringt.

Dies heißt nicht, dass unkritisch anderen gefolgt wird, sondern sowohl eigene Bedürfnisse wie die anderer wahrgenommen und akzeptiert werden. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist eine wichtige Ausrüstung, um auch mit Problemen im Leben umzugehen.

Hilfe zur Selbstfindung in schwierigen Situationen

Trauerfälle, Beziehungskrisen, Arbeitslosigkeit oder Krankheit können dazu führen, dass Menschen sich „entwurzelt“ fühlen. Eigene Wertvorstellungen geraten ins Wanken und der Mensch verliert an Sicherheitsgefühl im Leben. In solchen Fällen kann eine Lebensberatung zur Selbstfindung, sei es durch

  • Psychologen
  • Yogakurse
  • Achtsamkeitstraining
  • Meditation
  • entsprechende Kuren

u.a., sehr hilfreich sein. Es ist in solchen Situationen zur Selbstfindung wichtig, zur Ruhe zu kommen, sich und das eigene Umfeld neu betrachten und den eigenen Bedürfnissen Raum zu geben. Dabei können oft neue Zielstellungen gefunden, die eigene Lebensweise positiv geändert und auch eine positivere Sicht auf sich und andere gewonnen werden.

Wege zur Selbstfindung im Alltag zwischen Job und Privatleben

Selbstfindung hat nichts mit ständiger Nabelschau gemeinsam. Ein Mensch kann seinen Platz im Beruf und Privatleben nur finden, wenn er seine Mitmenschen akzeptiert und auf sie Rücksicht nimmt. Selbstbewusstsein zu entwickeln unterscheidet sich grundlegend von rücksichtslosem Egoismus. Wer selbstbewusst ist, kann Toleranz gegenüber anderen üben. Für das alltägliche Leben heißt das, dass nicht ständig über das eigene Ich gegrübelt wird, aber genügend Zeit sein sollte, sich und den eigenen Lebensweg zu überdenken. Der eigenen Persönlichkeitsentwicklung ist hilfreich:

  • Besinnliche Pausen einlegen, bei denen man zu selbst finden kann
  • Befriedigende Freizeitgestaltung (Sport, Wanderungen, Geselligkeit, Hobbys …)
  • Zeit nehmen, um Probleme zu überdenken, sie auch einmal aus anderer Sicht zu sehen versuchen, damit ungelöste Probleme nicht in die Ausweglosigkeit führen

Was will ich wirklich? - Diese Frage begleitet einen das ganze Leben

Die Phase der Selbstfindung in der Jugend macht jeder Mensch durch, um seinen Platz im Leben zu finden. Im Laufe des Lebens gilt es, sich immer wieder auf die Selbstfindung zu besinnen, wenn Schwierigkeiten oder Veränderungen zu meistern sind. Zuträglich sind der Selbstfindung in alltäglichen und besonders kritischen Situationen alle Formen der Achtsamkeit und Selbstbesinnung. Es ist immer hilfreich, mit etwas mehr Gelassenheit an neue Anforderungen und auftauchende Schwierigkeiten zuzugehen als mit Hektik und Furcht. Gelassenheit ist sehr eng mit einem stabilen Selbstbewusstsein verbunden und daher auch hilfreich zur Selbstfindung.

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