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Selbstlosigkeit: Geben aus freien Stücken ohne die Erwartung einer Gegenleistung

Eine fürsorgliche Person oder eine mildtätige Organisation sind Beispiele für Uneigennützigkeit. Die Bedürfnisse anderer Menschen haben Vorrang vor den eigenen. Altruismus beschreibt das Gegenteil von Egoismus und ist eine hochgeschätzte Tugend.

Wenn Sie jemandem Ihre Fürsorge aus freien Stücken schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, ist das ein Ausdruck von Selbstlosigkeit. Denken Sie mehr an andere als an sich selbst, handeln Sie uneigennützig. Selbstlos zu sein, ist nicht leicht, doch Sie können sich in Güte und Großzügigkeit üben, denn in jedem Menschen steckt der Trieb zu altruistischem Handeln. Aber wie lässt sich Selbstlosigkeit erlangen?

Was bedeutet es, selbstlos zu sein?

Sind Sie selbstlos oder eher egoistisch? Glauben Sie an selbstlose Liebe oder denken Sie, dass immer eine Gegenleistung kommen muss? Selbstlosigkeit ist eine geschätzte Charaktereigenschaft. Doch Altruismus ist nicht nur das Gegenteil von Egoismus. Selbstloses Handeln bedeutet auch, das Wohlergehen Anderer in den Vordergrund zu stellen, auch wenn das auf Kosten der eigenen Bedürfnisse geschieht.

Selbstlose Taten bringen Vorteile: Sie fördern die Zufriedenheit, schaffen ein gutes Gewissen und tragen dazu bei, die Welt zu verbessern. Der Dalai Lama und Mutter Teresa sind Musterbeispiele für Uneigennützigkeit, Rücksicht und Toleranz. Selbstlosigkeit spielt auch im sozialen Gefüge eine bedeutende Rolle und gilt als zentrale Voraussetzung zur Feststellung von Gemeinnützigkeit in Verbindung mit einer selbstlosen Tätigkeit, wobei der eigenwirtschaftliche Zweck in den Hintergrund rückt.

Welche Motive bewegen Menschen zu selbstlosem Handeln?

Selbstlosigkeit hat viel mit erlerntem Verhalten zu tun, wenn Eltern und Geschwister in dieser Hinsicht Vorbilder waren, doch Uneigennützigkeit wird auch von Hormonen und Genen beeinflusst. Wer stark liebt, kann Selbstlosigkeit schneller mobilisieren. Charakteristisch für Altruismus ist zum einen die Absicht, anderen Menschen Gutes zu tun und zum anderen die Freiheit, ohne Verpflichtungen zu wählen.


Die häufigsten Motive, warum eine Person selbstlos handelt:

  • Empathie und Selbstwertsteigerung
  • Verantwortung und Aufgeschlossenheit
  • Positive Lebenseinstellung und starker Gerechtigkeitssinn
  • Statussymbole wie Geld oder Luxus zählen wenig
  • Der Wunsch, anderen Menschen etwas zu geben und zu helfen
  • Rechthaben ist nicht so wichtig wie die gute Stimmung der Mitmenschen

Wie lässt sich Selbstlosigkeit erlangen?

Oft wird der Mensch als von Natur aus egoistisch und gierig dargestellt, doch Forschungen beweisen, dass tief im Hirn der Trieb verborgen ist, anderen Menschen zu helfen. Schon mit kleinen guten Taten zeigen Sie selbstloses Verhalten. Begegnen Sie anderen freundlich und hilfsbereit, lächeln Sie ihre Arbeitskollegen an, fragen Sie Ihren Mann, wie er sich fühlt, hören Sie zu und zeigen Sie echtes Interesse. Erwarten Sie keine Dankbarkeit, tun Sie alles aus freien Stücken, aber geben Sie immer nur so viel, wie Sie wirklich wollen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht ausgenutzt werden, denn übertriebene Fürsorge hat nichts mit wahrem Altruismus zu tun.

Selbstzentrierte Personen richten ihre Aufmerksamkeit überwiegend auf sich selbst, selbstlose Menschen nehmen wahr, was in ihrem Umfeld geschieht. Wer selbstzentriert ist, erlebt nachweisbar seltener Glücksmomente. Wenn es Ihnen gelingt, einen gewissen Abstand zu Ihrem eigenen Selbst zu schaffen, ist das die Basis für mehr Zufriedenheit. Egoismus führt auf Dauer in die Isolation.

Gibt es die selbstlose Liebe?

Die uneigennützige Liebe ist Liebe, ohne einen Nutzen für sich erreichen zu wollen. Selbstlose Liebe fragt nicht nach dem Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Jesus Christus ist das Paradebeispiel für eine Liebe, die aus tiefstem Herzen kommt, ohne eine Erwartung zu haben. In einer Partnerschaft ist bedingungslose Liebe das Ideal, allerdings schwer erfüllbar, denn das funktioniert nur, wenn beide sich gegenseitig uneigennützig lieben.

Liebt nur einer selbstlos, wird er schnell verletzt und ausgenutzt. In einer Beziehung haben beide Partner Erwartungen, doch wenn es gelingt, längere Zeit nur der Gebende zu sein, ohne etwas nehmen zu wollen, kommt das der selbstlosen Liebe sehr nahe. Die vollkommen bedingungslose Liebe ist reine Freude, öffnet das Herz, ist beständig und kann nicht enttäuschen.

Welche Philosophie steckt hinter dem Altruismus?

Das Konzept der Selbstlosigkeit entwickelte der französische Philosoph und Mathematiker Auguste Comte. Die Kernaussage von Comte: Personen, die selbstlos handeln, stellen ihre eigenen Interessen zurück und die Bedürfnisse anderer in den Mittelpunkt. Das Denken an das Wohlergehen anderer und die Gemeinnützigkeit können bis zur Selbstaufopferung gehen. Im Christentum hat Altruismus die Bedeutung der Nächstenliebe, die Buddhisten halten es für möglich, den Menschen zur Selbstlosigkeit zu erziehen.

Selbstlosigkeit ist eine Tugend, die es wert ist, aufrecht zu erhalten. Mit nur kleinen selbstlosen Taten am Tag werden Sie glücklicher und zufriedener. Ob Sie einer hilfsbedürftigen Person über die Straße helfen, einem Rentner Ihren Platz in der Bahn anbieten oder einem Obdachlosen etwas zu Essen schenken – Sie werden sehen, wie gut Sie sich selbst durch solch kleine Handlungen fühlen.


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