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Shavasana - Reise durch den Körper

Yoga ist nicht einfach nur ein Sport, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung, mit deren Hilfe Körper, Seele und Geist in harmonischen Einklang gebracht werden. Dazu braucht es zuallererst Achtsamkeit – sich selbst, aber auch anderen gegenüber. Eines der wichtigsten Yoga-Stellungen (Asanas) zur Schärfung der Achtsamkeit ist das Shavasana. Es dient der Reinigung und Entspannung gleichermaßen. Doch was so einfach aussieht, erweist sich für viele als echte Herausforderung.

Shavasana

Was bedeutet Shavasana?

Der Begriff stammt aus der altindischen Gelehrtensprache Sanskrit und setzt sich zusammen aus den Bezeichnungen „śava“ für Toter und „āsana“ für Sitz bzw. Haltung. Die Toten- oder Leichenstellung, wie Shavasana auch genannt wird, stellt eines der wichtigsten Asanas im Yoga dar – und eines der schwierigsten. Denn anders als andere Asanas fordert das Shavasana weniger den Körper, dafür aber umso mehr den Geist. Die Herausforderung besteht darin, jegliche Anspannung entweichen und alle Gedanken gehen zu lassen – ohne dabei einzuschlafen.

Es wird empfohlen, es als Ausgangs- und Endpose jeder Übungseinheit durchzuführen. Der Grund: Es bringt die Chakren (Energiezentren) und Nadis (Energiebahnen), die durch die Yoga-Übungen aktiviert und stimuliert wurden, in einen harmonischen Einklang.

 

Die Reise durch den Körper in 15 Schritten

  1. Legen Sie sich flach auf den Rücken, strecken Sie Arme und Beine entspannt vom Körper weg. Die Handflächen zeigen nach außen. Atmen Sie tief ein und aus. Vermeiden Sie es dabei jedoch, Ihre Atmung aktiv beeinflussen zu wollen.
  1. Fühlen Sie Ihr linkes Bein – von den Zehen bis zur Hüfte. Heben Sie Ihr Bein leicht an, strecken Sie die Fußzehen, strecken Sie Ihr Knie. Spüren Sie bewusst jeden Muskel. Atmen Sie aus und entspannen Sie dabei Ihr Bein wieder.
  1. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit nun auf Ihr rechtes Bein. Tun Sie das Gleiche wie soeben mit Ihrem linken Bein. Fühlen Sie es, spüren Sie Ihre Muskeln und Sehnen. Entspannen Sie beim Ausatmen nun beide Beine.
  1. Bleiben Sie für ein paar Minuten entspannt liegen und atmen Sie ruhig ein und aus.
  1. Spüren Sie nun Ihren linken Arm – von den Fingerspitzen bis zur Schulter. Heben Sie ihn leicht an, bewegen Sie Ihr Handgelenk, ballen Sie Ihre Finger zu einer Faust und spreizen Sie sie anschließend wieder. Spüren Sie dabei jeden Muskel! Entspannen Sie den Arm beim Ausatmen wieder.
  1. Wiederholen Sie den Vorgang für Ihren rechten Arm. Legen Sie Ihre Arme anschließend entspannt so ab, dass die Handflächen nach oben zeigen. Lassen Sie alle Kraft aus Ihren Gliedmaßen entweichen und lassen Sie in Gedanken völlig los.
  1. Spüren Sie jetzt Ihr Becken und schieben Sie es leicht nach oben Richtung Himmel. Fühlen Sie Ihre gesamte Beckenmuskulatur und öffnen Sie sie in Gedanken. Bei der nächsten Ausatmung entspannen Sie Ihr Becken und senken Sie es sanft wieder zu Boden.
  1. Machen Sie sich am ganzen Körper „schwer“, d. h. fühlen Sie Ihr ganzes Gewicht und geben Sie es an den Boden ab.
  1. Fühlen Sie nun Ihren gesamten Brustkorb, heben Sie ihn nach oben und stellen Sie sich vor, wie Sie dabei Ihr Herz öffnen. Die Arme sollten entspannt bleiben, das Gewicht liegt auf Ihrem Hinterkopf.
  1. Halten Sie die Position und konzentrieren Sie sich nun auf Ihre Rückenmuskulatur – von den Lenden bis zum Nacken. Spüren Sie, wie Ihre Muskeln arbeiten und sich entspannen. Beim Ausatmen senken Sie Schultern und Rücken wieder zurück auf den Boden. Spüren Sie Ihr Gewicht und geben Sie es an die Erde ab.
  1. Konzentrieren Sie sich jetzt auf Ihren Kopf. Rollen Sie ihn sanft nach rechts, dann nach links, dann wieder in die Mitte. Spannen Sie nun Ihre Gesichtsmuskulatur an – vom Kinn bis zur Stirn. Spannen Sie jeden Muskel an!
  1. Entspannen Sie nun Ihr Gesicht: Kinn, Kiefer, Zunge, Wangen, Augen, Stirn, Kopfhaut, Gehirn.
  1. Entspannen Sie Ihren Hals, Ihre Speiseröhre, Ihre Atemwege, Ihr Herz, Ihre Verdauung – alle Organe und alle Zellen.
  1. Spüren Sie Ihren Körper als Einheit und lassen Sie ihn ruhen. Ihr Bewusstsein bleibt dabei wach. Liegen Sie fünf Minuten da, atmen Sie ruhig ein und aus. Spüren Sie, wie der Sauerstoff gleichmäßig Ihre Energiebahnen entlangfließt.
  1. Wecken Sie Ihren Körper auf, bewegen Sie Ihre Zehen und Finger, Ihre Gelenke und Muskeln. Heben und senken Sie Ihr Becken, drehen Sie Ihren Kopf sanft von links nach rechts. Strecken Sie sich und atmen Sie tief durch. Wenn Sie sich bereit fühlen, richten Sie sich behutsam auf und erheben sich.

Schon eine 15-minütige Reise durch Ihren Körper harmonisiert die durch das Yoga-Training angeregten Energien und bringt Körper und Seele in ein angenehmes Gleichgewicht. Außerdem beruhigt es den Kreislauf, senkt den Blutdruck, baut Stresshormone ab und fördert die Produktion von Glückshormonen. Sogar auf die Verdauung kann Shavasana beruhigend wirken. Zudem hilft es gegen Kopf- und Rückenschmerzen. Probieren Sie es aus!

 

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