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Trennung mit Kind: Worauf sollte ich achten?

Wenn sich Mama und Papa trennen, bricht für den Nachwuchs eine Welt zusammen. Da ist Fingerspitzengefühl gefragt. Erfahren Sie, wie Sie sich bei einer Trennung mit Kind richtig verhalten!

Circa jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. Manchmal sehen Paare einfach keinen anderen Ausweg – und die Trennung vom Partner ist für sie wie ein Befreiungsschlag. Doch die Folgen einer Trennung betreffen alle Familienmitglieder. Nicht nur Sie als Eltern- und Ehepaar, sondern auch Ihre Sprösslinge sind betroffen. Ob verheiratet oder unverheiratet – eine Trennung ist nie leicht. Und noch schwerer wird es, wenn Kinder im Spiel sind. Doch Scheidungen müssen nicht zwangsläufig in einem Rosenkrieg enden – und nicht alle Scheidungskinder sind dazu verdammt, ein Leben lang unglücklich zu sein. Worauf sollten Sie bei einer Trennung mit Kind oder einer Scheidung mit Kind achten?

Konkrete Hilfe bei Trennung mit Kindern

Sie und Ihr (Ehe-)Partner haben sich dazu entschlossen, von jetzt an getrennte Wege zu gehen? Oder spielen Sie mit dem Gedanken, eine Trennung trotz Kind zu vollziehen? Sicherlich haben Sie nun viele Fragen – und diese können beantwortet werden: In Deutschland gibt es unzählige soziale Einrichtungen und Behörden, die konkrete Hilfe bei einer Trennung mit Kindern anbieten. Beratungen, die dort angeboten werden, können Ihnen eine Orientierungshilfe sein, wenn Sie allein nicht weiterwissen.

Daneben kann auch die esoterische Lebensberatung konkrete Hilfestellung leisten. Viele einfühlsame Kartenleger und Hellseher bieten eine kompetente Beratung zum Thema Familie, Scheidung oder Trennung an. Oder Sie tauschen sich im Netz mit Gleichgesinnten aus oder fragen einen Freund/Bekannten, der bereits eine solche Trennung mit Kind überstanden hat.

Trennung mit Kindern – wie Sie vorgehen sollten

Mama, Papa, Kind. Das ist die Konstellation, mit der sich Ihr Kind am wohlsten fühlt. Bei einer Trennung bricht diese kleine Welt zusammen. Das löst große Ängste bei Ihrem Kind aus. Bei allem, was Sie tun, sollten Sie das im Gedächtnis behalten. Auch wenn Sie als Paar auseinandergehen – Eltern bleiben Sie ein Leben lang. Und mit dieser Elternrolle gehen besondere Pflichten einher. Die wichtigste Grundregel: Bei jeder Entscheidung, die Sie als (Ex-)Partner treffen, sollte das Kindeswohl im Vordergrund stehen. Jedes Kind hat Bedürfnisse, die erfüllt sein müssen, damit es sich gesund entwickeln kann. Diese Grundbedürfnisse sollten zu jeder Zeit sichergestellt werden. Das gilt natürlich nicht nur im Fall einer Trennung/Scheidung, dann aber ganz besonders. Es gibt Wege, eine Trennung trotz Kind zu verkraften. Eine Trennung mit Kindern überstehen – was ist dafür nötig?

Grundbedürfnisse eines jeden Kindes

Jeder Mensch hat Bedürfnisse, das gilt natürlich und insbesondere für Kinder. Nur wenn diese erfüllt sind, ist eine gesunde kindliche Entwicklung gesichert. Die Maslow'sche Bedürfnishierarchie, entwickelt vom amerikanischen Psychologen Abraham Maslow (1908-1970), fasst zusammen, welche Bedürfnisse erfüllt sein müssen, damit sich ein Mensch wohlfühlt in seiner Haut. Zu den Grundbedürfnissen eines Kindes gehören körperliche Unversehrtheit und Schutz ebenso dazu wie Anerkennung, der Wunsch, Neues zu erleben und die Welt zu erforschen. Veranschaulicht wird das in Maslows „Bedürfnispyramide“:

  1. Körperliche Unversehrtheit, Schutz der Gesundheit

    Ihr Kind hat das Bedürfnis nach einem regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus sowie nach Essen und Trinken. Aber auch nach Körperpflege und regelmäßigem Körperkontakt. Ebenso wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes ist die Erhaltung und Förderung seiner Gesundheit. Diese Grundbedürfnisse Ihres Kindes sollten zu jeder Zeit erfüllt werden. Als Eltern tragen Sie dafür Sorge.

  2. Sicherheit, Stabilität, Grenzen und Strukturen

    Kinder sind Schutzbefohlene. Sie brauchen stets eine Vertrauensperson um sich, die sie vor Gefahren warnt und schützt. Kinder drängen nach Raum zur freien Entfaltung, feste Strukturen und klare Grenzen sind jedoch ebenso wichtig.

  3. Soziales Umfeld, Beständigkeit, Unterstützung

    Auch die emotionale Seite Ihres Kindes ist wichtig. Sagen Sie Ihrem Sprössling regelmäßig, wie sehr Sie ihn lieben. Generell sollten Sie Ihrem Kind beibringen: Gefühle dürfen und sollen offen ausgelebt werden. Ihr Kind darf auch mal wütend/traurig/ängstlich sein. Für seine Gefühle muss es sich nicht schämen.

  4. Wertschätzung, Zustimmung, Anerkennung

    Ihr Kind braucht Lob und Anerkennung, um zu wachsen. Es geht nicht darum, das Kind für alles zu loben, was es zustande bringt. Vielmehr sollten Sie als Eltern die Fortschritte Ihres Kindes erkennen und anerkennen. Das stärkt das Selbstvertrauen Ihres Kindes und die Eltern-Kind-Beziehung enorm.

  5. Selbstverwirklichung, Ausdruck, Gestaltung

    Abhängig von ihren besonderen Fähigkeiten und Talenten möchten sich Kinder frei entfalten. Auf eigene Faust die Welt erforschen, die eigenen Grenzen ausloten, eigene Erfahrungen sammeln: Das alles formt und fördert die Persönlichkeit Ihres Kindes – und auch diese ist schützenswert.
     

Wie Sie Ihr Kind auf die Trennung vorbereiten

Wie bringt man seinem Kind eine Trennung bei – und zwar ohne, dass es dadurch Schaden nimmt? Das ist eine Frage, die sich in wenigen Sätzen nicht beantworten lässt. Grundsätzlich fällt eine Trennung mit Kleinkind anders aus als eine Trennung mit einem Schulkind oder gar einem jugendlichen/erwachsenen Kind. Vom Altersunterschied einmal abgesehen gibt es Regeln, die Sie als Eltern beachten sollten, wenn Sie Ihr Kind auf die Trennung vorbereiten:

  • Beziehen Sie das Kind mit ein!

    Haben Sie für sich als Paar die Entscheidung getroffen, dass Sie sich trennen/scheiden lassen möchten, sollten Sie das Ihrem Kind beibringen – und zwar möglichst schonend. Setzen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind an einen runden Tisch, führen Sie das Gespräch gemeinsam und besprechen Sie vorher, was Sie sagen möchten. Denken Sie daran: Ihr Kind ist ein sensibles Wesen, gehen Sie möglichst sanft vor.

  • Seien Sie geduldig!

    Packen Sie Ihr Kind nicht in Watte, konfrontieren Sie es aber auch nicht mit allzu vielen Fakten. In kleinen Dosen ist eine Trennung für Ihr Kind leichter zu verdauen. Gehen Sie sehr behutsam vor – an dieses Gespräch wird sich Ihr Kind wahrscheinlich für den Rest seines Lebens erinnern.

  • Rechnen Sie mit Abwehr!

    Kinder wünschen sich eine heile Familie. Trennen sich die Eltern oder lassen sich die Eltern scheiden, macht das ein Kind unglücklich. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zunächst mit Abwehr reagiert, ist groß. Das ist auch sein gutes Recht – schließlich wollte das Kind die Trennung nicht. Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind Ihre Entscheidung nicht (sofort) nachvollziehen oder akzeptieren wird.

  • Erfüllen Sie Ihren Part als Eltern!

    Sie als Paar haben keine gemeinsame Zukunft, doch Sie werden immer miteinander verbunden sein – durch Ihr Kind. Ihre elterlichen Rechte und Pflichten bleiben nach einer Trennung/Scheidung bestehen. Mama und Papa kümmern sich weiterhin gemeinsam um das Kind. Das sollten Sie Ihrem Kind sagen und natürlich dementsprechend handeln. Ihr Kind darf zu keiner Zeit fürchten, in Zukunft nur noch einen Elternteil in seinem Leben zu haben.

  • Stehen Sie Rede und Antwort!

    Haben Sie Ihrem Nachwuchs mitgeteilt, dass Sie sich trennen werden, wird er viele Fragen haben. Nehmen Sie sich die Zeit und versuchen Sie, möglichst jede Frage zu beantworten. Immer mit dem Ziel, das Kind nicht noch zusätzlich zu verunsichern – sondern im Gegenteil zu beruhigen.

Trennung überwinden mit Kindern – Schritt für Schritt

Der erste Schritt ist getan: Sie haben Ihrem Kind mitgeteilt, dass Sie sich trennen/scheiden lassen wollen. Doch auch nach diesem ersten Gespräch sollten Sie für Ihr Kind da sein und es durch die Trennung und das, was danach kommt, begleiten. Eins ist klar: Eine Trennung überwinden mit Kindern – das geht nur Schritt für Schritt.

  • Stellen Sie die Gefühle Ihres Kindes immer in den Vordergrund!

    Legen Sie jedes Wort auf die Goldwaage und überlegen Sie sich, welche Wirkung Ihre Worte erzielen, bevor Sie diese laut aussprechen. Ihr Kind ist sehr empfindsam und schutzbedürftig. Jedes falsche Wort, jede unbedachte Äußerung kann es verunsichern/ängstigen. Machen Sie sich das immer bewusst!

  • Buhlen Sie nicht um die Aufmerksamkeit Ihres Kindes!

    Sprechen Sie miteinander – nicht übereinander. Wenn Sie die Mutter/den Vater Ihres Kindes schlechtmachen, entsteht bei Ihrem Kind schnell das Gefühl, zwischen den Stühlen zu stehen. Das verunsichert und verängstigt Ihr Kind – schließlich möchte es nicht zwischen Mama und Papa wählen müssen.

  • Sprechen Sie sich ab!

    Stellen Sie Regeln für das gemeinsame Kind auf. Regeln, die immer gelten – ganz gleich, bei welchem Elternteil das Kind gerade lebt oder zu Besuch ist. Das kann Ihr Kind direkt betreffen (Schlafenszeiten, Taschengeld, Sportverein) oder etwas Übergreifendes sein (Elternabende, Arzttermine, Ferien).

  • Bewahren Sie Haltung!

    Eine Trennung ist immer schmerzhaft. Dennoch sollten Sie Ihrem Kind gegenüber nicht die Beherrschung verlieren. Ihr Kind ist nicht der richtige Ansprechpartner, wenn Sie über die Trennung/Scheidung sprechen wollen. Es könnte die ganzen Informationen vermutlich überhaupt nicht verarbeiten. Auch ein plötzlicher Gefühlsausbruch kann Ihr Kind verunsichern und ihm nachhaltig schaden.

  • Seien Sie für Ihr Kind da!

    Haben Sie Ihr Kind bisher immer zum Gitarrenunterricht oder Fußballtraining begleitet, sollte sich das mit der Trennung/Scheidung nicht ändern. Das geht sogar noch weiter: Haben Sie schulische Termine/Events stets gemeinsam als Eltern wahrgenommen, sollten Sie das nach Möglichkeit weiterhin tun. Es ist wichtig, dass Ihr Sprössling weiterhin Beständigkeit erfährt. Das wird ihm enorme Sicherheit geben.

 

Sie denken über eine Trennung trotz Kind nach und wissen nicht weiter? Erfahrene Berater stehen Ihnen liebevoll zur Seite.  » Zur Beraterliste

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