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Die Vater-Tochter-Beziehung – Warum ist sie so wichtig?

Keine Frage , der eigene Vater ist der erste Mann im Leben jeder Frau. Und für viele Töchter ein Vorbild, das sie in anderen Männern immer wieder suchen. Lange Zeit wurde unterschätzt, welch bedeutenden Einfluss Väter auf die Entwicklung ihrer Töchter ausüben.

Dabei ist vor allem die Anerkennung durch den Vater besonders entscheidend – denn dank einer stabilen Vater-Tochter-Beziehung bekommen Mädchen nicht nur Selbstbewusstsein und Erfolg im Job, sondern auch glückliche Partnerschaften.

Einfach ganz speziell: die Vater-Tochter-Beziehung

Mädchen mit einer positiven Vaterverbindung starten als Jugendliche in die ersten Beziehungen mit Jungs viel umsichtiger als Teenager, die ein weniger entspanntes Verhältnis zum Vater haben. Der Grund dafür: Ihr Daddy hat schon in jungen Jahren ziemlich viel ziemlich richtig gemacht: nämlich die eigene Tochter gestärkt mit genügend Selbstbewusstsein – und ihr gleichzeitig den nötigen Freiraum gelassen, um später beim Erwachsenwerden den eigenen Weg zu finden.

Eine gute Vater-Tochter-Beziehung ist daher auch der Grundstein für eine positive Gesamtentwicklung des Nachwuchse. Leider wächst aber durchschnittlich bereits jedes fünfte Kind in Deutschland mit nur einem Elternteil auf, in den Metropolen des Landes sogar schon jedes vierte. Besonders bedauerlich dabei: Laut wissenschaftlichen Studien sind Töchter, die mit einem fürsorglichen Vater aufwachsen, im Vergleich zu vaterlosen Mädchen mit einer Extraportion Selbstwertgefühl ausgestattet. Mit der Folge, dass sie zum Beispiel seltener an Depressionen leiden oder zu Drogen greifen.

Die neuen Väter haben prägenden Einfluss

Moderne Männer erkennen zunehmend, wie wichtig ihr Einfluss als Vater ist. Hatten in früheren Generationen Väter hauptsächlich allein die Rolle des Ernährers inne, stehen sie heutzutage  einem viel größeren Anforderungsspektrum gegenüber: mit immer komplexer werdenden Aufgaben. Noch vor wenigen Jahrzehnten etwa wäre ein Vater, der seine Tochter im Kinderwagen schiebt, ein Anblick mit Seltenheitswert gewesen – heute joggen Papas mit Kombikinderwägen ganz selbstverständlich durch den Park. Männlichkeit wird also ganz neu interpretiert

Ohne Vater groß werden und die Folgen: Das sagt die Psychologie dazu

Ein kaum oder nie anwesender Vater hinterlässt bei vielen Töchtern Nachwirkungen, die sie oft ein ganzes Leben lang begleiten – und bei der Suche nach der eigenen Identität vor viele Fragen stellen können. Denn Töchter müssen ihren eigenen Weg ohne männliche Vorbilder im Familienumfeld finden: Da bleiben Grübeleien und Selbstzweifel mitunter nicht aus. Was bedeutet es, einen wesentlich Teil von sich selbst nicht zu kennen oder familiär nur unvollständig Wurzeln geschlagen zu haben?

Wer bin ich eigentlich und wie viel Anteile meines Vaters machen meine Persönlichkeit aus? Welches Selbstbild habe ich als Frau und wie hat der abwesende Vater mein Verhältnis zur Sexualität beeinflusst? Fragen über Fragen, die auch mit darüber entscheiden, welches Männerbild vaterlose Töchter im Laufe der Jahr entwickeln und nach welchen Kriterien sie später ihre Partnerwahl treffen.

 

Immer mehr Väter engagieren sich familiär und planen die Karriere rund ums Kind. Mütter sollten sich also nicht davor scheuen, Verantwortung für den Nachwuchs auch ruhig einmal abzugeben. Denn vor allem Töchter profitieren sehr von so viel Quality-Time wie möglich mit dem Papa. Unser Tipp für Alleinerziehende oder Patchworkfamilien lautet daher: Unbedingt darauf achten, dass aus dem leiblichen Vater kein abwesender Vater wird.

 

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