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Die vier Elemente in der Astrologie

Bestandteile der Astrologie sind nicht nur die Koordinaten von Sternen und Planeten, Mondphasen und Tierkreiszeichen, sondern auch die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft.

Besonders die chinesische Astrologie stützt sich sehr stark auf diese vier Elemente. Diese astrologisch angeführten Elemente haben nichts mit den chemischen Elementen zu tun. In der Astrologie und in vielen Bereichen der Magie werden die vier angeführten Elemente als Ausdrucksformen von feinstofflicher Existenz betrachtet.

Daher handelt es sich auch nicht um die tatsächlichen Erscheinungsformen von Feuer, Wasser, Erdbestandteilen und Luft, sondern um Elemente einer geistigen Ebene.

Bedeutung der vier Elemente und ihr Zusammenhang mit den Sternzeichen

Zur Zeit der Entwicklung der Lehre von den vier Elementen – vor tausenden Jahren – kannten die Menschen weder das heutige Periodensystem der Elemente, noch war die Materie auf der Erde in uns bekannten Einzelheiten differenziert untersucht. Die Menschen konnten nur von den Stoffen der Materie und bestimmten Aggregatzuständen ausgehen, die sich ihnen sichtbar und fühlbar zeigten. Mit der Elementenlehre wurde eine Lehre vom Ursprung des Lebens entwickelt, die sich nicht auf ein religiöses Schöpfertum berief.

Später wurden allerdings Teile der Elementenlehre auch Bestandteile für religiöse Erklärungen. Mit der Lehre von den vier Elementen soll die Gesamtheit des Lebens und des Kosmos beschrieben werden. In ihrer feinstofflichen Erscheinungsform wirken somit Feuer, Erde, Luft und Wasser als Grundlagen des Lebens zusammen. Die chinesische Kultur kennt fünf feinstoffliche Elemente, wobei die Luft nicht als Element gilt, dafür noch Metall und Holz zu den Elementen gerechnet wird.

Nicht nur die Astrologie, sondern auch einige der alten griechischen Philosophen suchten in diesen Elementen den Ursprung von Universum und Leben. Dabei ordneten verschiedene Philosophen die Urkraft für das Leben jeweils einem anderen der Elemente zu. Thales (624 bis 546 v. Chr.) hielt das Wasser für den Urstoff, aus dem alles Leben herausgebildet wurde, Anayimenes (585 bis 525 v. Chr.) schrieb der Luft die Urheberschaft für das Leben zu, und der Philosoph Heraklit (etwa 540 bis 475 v. Chr.) hielt das Feuer für den Stoff, der ursächlich für die Entstehung von Leben sei.

Dennoch wurden die einzelnen Elemente nicht als alleiniger Urheber des Lebens betrachtet, sondern es wurde auch ein Zusammenwirken mit anderen Elementen dargestellt, ähnlich der traditionellen Lehre der vier Elemente. Später wurden die vier Elemente auch noch griechischen Göttern zugeordnet.

 

Folgendermaßen wird der Zusammenhang zu den 12 Tierkreiszeichen dargestellt:

  • Feuer: steht für Energie, Kraft, Wärme und Schutz. Sternzeichen mit Feuereigenschaften sind Widder, Löwe und Schütze;

  • Erde: kraftvoll, steht für Zuverlässigkeit, Naturverbundenheit, Standhaftigkeit. Sternzeichen mit Erdeigenschaften sind Stier, Jungfrau und der Steinbock;

  • Luft: energievoll, steht für Ausgeglichenheit, Ausdauer, Leben. Sternzeichen mit Lufteigenschaften sind Zwillinge, Waage, Wassermann;

  • Wasser: symbolisiert Weisheit, Beständigkeit und Ausdauer. Sternzeichen mit Wassereigenschaften sind Krebs, Skorpion und Fische.

Darüber hinaus finden die einzelnen vier Elemente und damit auch die mit ihnen in Verbindung gebrachten Tierkreiszeichen eine Beschreibung in der Farblehre.

 

Hier werden die Farben den Elementen und Sternzeichen wie folgt zugeordnet:

  • Feuer: Widder, Löwe, Schütze – gelb und orange
  • Erde: Stier, Jungfrau, Steinbock – grün und braun
  • Luft: Zwillinge, Waage, Wassermann – weiß und blau
  • Wasser: Krebs, Skorpion, Fische – türkis und aqua

Der enge Zusammenhang mit den 12 Sternzeichen und den vier Elementen zeigt, dass die Lehre der vier Elemente sich nicht nur auf die Ursache zur Entstehung von Leben berief. Sie bezog vielmehr den gesamten Kosmos mit ein. Dabei wurden über die Astrologie auch Zusammenhänge mit der Wirkung der Elementeneigenschaften auf den einzelnen Menschen deutlich. Sowohl die Gestirne wie auch die Konstellationen, aus denen sich die Sternzeichen ergeben, wurden in ihrer Beeinflussung der Erde und des Lebens auf der Erde betrachtet.

Die Lehre von den Elementen im Feng Shui

Feng Shui entstammt der chinesischen Kultur. Daher werden beim Feng Shui, wie auch in der chinesischen Astrologie, nicht vier Elemente, sondern fünf Elemente zugrunde gelegt. Diese fünf Elemente sind:

  • Feuer
  • Erde
  • Wasser
  • Metall
  • Holz

Wie bei den vier Elementen und den Sternzeichen, stellt auch die chinesische Astrologie eine enge Verbindung zwischen den fünf Elementen und den einzelnen chinesischen Tierkreiszeichen her.

Darüber hinaus spielen die fünf Elemente der chinesischen Lehre mit in die traditionelle chinesische Medizin und in viele Bereiche des Lebens und seiner Gestaltung hinein.

Feng Shui (Feng = Wind, Shui = Wasser) ist die Lehre der Harmonie der direkten Lebensumgebung des Menschen und der Wirkung dieser Harmonie auf den Menschen.

Feng Shui wurde in China vornehmlich in der Architektur angewandt, während es in der westlichen Welt heute auch auf die Gestaltung der inneren Wohnräume angewandt wird. Feng Shui gründet sich auf die fünf Grundelemente der chinesischen Philosophie sowie die Lehre von Yin und Yang. Bauten, Türen, Fenster, Raumeinrichtung müssen danach so gestaltet sein, das das Chi (die wichtige innere Energie) frei in den Räumen fließen kann. Um den freien Fluss des Chi zu erreichen, sollen die fünf Elemente miteinander in Einklang gebracht werden. Die Elemente werden dabei bei ihren Formen, Farben und sonstigen Eigenschaften den zwei bestimmenden Gegensätzen von Yin und Yang zugeordnet.

Gelingt es bei der Bauweise und bei der Gestaltung von Räumen die fünf Elemente und ein Wirken aufeinander, damit auch Yin und Yang zu harmonisieren, wird dem Chi, der bestimmenden Energie, die nötige freie Bewegung gestattet. Dies ist die Bedingung, dass auch Menschen sich in den Häusern und Räumen wohlfühlen und entfalten können, denn auch sie sind auf den freien Fluss der Energie Chi angewiesen.

Fünf oder vier Elemente? Unterschiedliche Kulturen – unterschiedliche Einteilung

In vielen Kulturen, auch bei alten westlichen Kulturen, war die Einteilung in die vier Elemente Feuer, Luft, Erde und Wasser üblich. Diese Zuordnung hat sich bis heute in der Astrologie erhalten. Gleichfalls spielt die Lehre von den vier Elementen eine Rolle für magische Riten und magische Handlungen. Die Einteilung geht auf die historische Erfahrung der Menschen zurück, die jene Dinge als elementare Bausteine des Lebens erkannten, die sie in der Natur sichtbar und fühlbar vorfanden. Die Wissenschaft hat später die Elementenlehre entscheidend vertieft, spezialisiert und differenziert. Wissenschaftlich ist heute das Periodensystem der chemischen Elemente maßgeblich. Mystik und die Lehre der Feinstofflichkeit benennen nach wie vor die vier Elemente. In der chinesischen Kultur wurden fünf Elemente benannt, wobei es auch eine andere Einteilung gab. Diese Elementenlehre ist noch immer eine dort weit verbreitete Grundlage für die Lehre vom Gleichgewicht der gegensätzlich aufeinander wirkenden Kräfte, die in Einklang zu bringen sind. Letztlich konzentrieren sich diese auf Yin und Yang, denen auch die Elemente zugeordnet werden.

Die chinesische Elementenauffassung ist dabei entschieden weiterreichender als die alten Auffassungen der vier Elemente und deren Anwendung in der Astrologie. In der chinesischen Kultur wurde die Elementenlehre auf alle Lebensbereiche angewendet und damit die Zusammenhänge zwischen Welt und Kosmos dargelegt. Dies spielt noch heute eine Rolle in der TCM, beim Feng Shui und anderen praktischen Anwendungen. Zwar wurde früher versucht, auch die tatsächlichen Lebensgrundlagen und die Lebensentstehung durch das Wirken der Elemente aufeinander zu erklären, im Grunde aber waren in beiden Auffassungen die Bezeichnungen der genannten Elemente Synonyme für Vorgänge und Kräfte, die in der Natur wirksam sind.

Grundlagen der Natur als Grundlagen der Astrologie – persönliche Horoskope

Die Lehren von vier Elementen oder den chinesischen fünf Elementen haben realistische Grundlagen in der Natur. Sie entstanden aus der Weltsicht der Menschen in der Vergangenheit. Die vier Elemente spielen auch eine Rolle in der Astrologie und Magie. In der Astrologie stehen sie stellvertretend für bestimmte Charakterzüge der Personen, deren Sternzeichen im jeweiligen Element stehen. So gelten feuerbetonte Menschen als spontan und impulsiv. Wasserbetonte Personen sind im Gegensatz hierzu eher gefühlsbetont und besonders empfindsam.

Der Zusammenhang zwischen den vier uns bekannten Elementen und den Tierkreiszeichen der Astrologie kann also von erfahrenen Astrologen nachhaltig beschrieben und als Grundlage eines persönlichen und individuellen Horoskops genutzt werden.

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