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Welches Kartendeck passt zu Ihnen?

Die Kartomantie (von griechisch manteía = das Weissagen) ist eine faszinierende Kunst – denn Karten zeigen Tendenzen auf und haben Antworten auf viele unserer Fragen. Sie können uns einen Weg weisen, uns stärken, uns warnen, uns sensibilisieren. Doch welches der unzähligen Kartendecks hält die Antworten auf Ihre Fragen bereit?

Wo liegen die Unterschiede, welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Varianten? Finden Sie heraus, welches Kartendeck zu Ihnen passt …

1. Tarotkarten

Die Bezeichnung Tarot entwickelte sich aus den im italienischen Raum verbreiteten Tarocchi. Im Deutschen entstand daraus das Wort Tarock, im Französischen wurde schließlich der Begriff Tarot für das Kartenorakel geprägt. Tarotkarten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen – wie beispielsweise das schlichte Tarot von Marseille oder das Rider-Waite-Tarot mit seinen ausdrucksstarken Bildern.

Aufbau der Tarotkarten:

Ein Tarotdeck besteht aus 78 Karten: 56 Karten bilden die Kleine Arkana (= die kleinen Geheimnisse). Sie bestehen aus vier Sätzen zu je zehn Zahlenkarten und vier Hofkarten. Die restlichen 22 Karten stellen die Große Arkana (= die großen Geheimnisse) dar. Sie enthalten symbolreiche Einzelmotive vom Herrscher bis zum Magier, vom Rad des Schicksals bis zur Sonne.

Tarot Legemethoden:

Die möglichen Legesysteme für das Tarotkartenlegen sind unglaublich zahlreich. Je nach Fragestellung bieten sich unterschiedliche Legemöglichkeiten an. Gängig sind beispielsweise das Keltische Kreuz, der Weg oder der Astrologische Kreis.

Fragen und Antworten:

Das Tarot beantwortet Fragen zu allen Lebensbereichen, ganz gleich ob es sich um Liebe, Beruf oder allgemeine Entscheidungen handelt. Allerdings findet man hier keine Antwort auf Ja-Nein-Fragen oder auf Fragen nach einem konkreten Namen, Ort oder Datum.

Die Antworten sind zumeist eher bildhaft und können Folgendes zeigen:

  • Trendverlauf
  • Stand der aktuellen Situation
  • Vorgehensweise
  • Entscheidungshilfe
  • Selbsterkenntnis

Das Tarot kann für unterschiedlichste Themen zu Rate gezogen werden und weist eine immense Deutungsvielfalt auf. Oftmals kommt es nur auf die richtige Formulierung der Frage an. Die Tarotkarten gehören zu den ältesten Karten, die zum Wahrsagen benutzt werden. Für Anfänger ist die Deutung der Tarotkarten jedoch nicht immer leicht.

 

2. Lenormandkarten

Im Gegensatz zu vielen anderen Kartenlegedecks wurden die Lenormandkarten ausschließlich zum Kartenlegen entwickelt. Ihre Entstehung ist auf das 19. Jahrhundert zurückzuführen, in dem auch ihre Namensgeberin die Wahrsagerin Marie Anne Lenormand (1772–1843) wirkte.

Aufbau der Lenormandkarten:

Man unterscheidet zwischen dem Großen Lenormanddeck bestehend aus 54 Karten, das wohl auf das Tarot von Etteilla zurückzuführen ist, und dem sogenannten Kleinen Blatt mit 36 Karten. Letzteres ist das heute verbreitetste Lenormandspiel. Darin enthalten sind zwei Personenkarten (die Dame und der Herr), die entsprechend für den Fragesteller oder die Fragestellerin stehen. Neben weiteren Personenkarten finden sich unter den Motiven Darstellungen aus der Natur, wie Pflanzen oder Tiere, und von alltäglichen Dingen, wie das Haus oder das Buch. Das Layout entspricht dem Stil des Biedermeier. Traditionell ist jedem Bild eine französische Spielkarte der Farben Herz, Pik, Karo oder Kreuz zugeordnet, die über dem Motiv abgebildet ist.

Lenormand Legemethoden:

Als ausschließliches Wahrsagekartendeck können mit den Lenormandkarten zahlreiche Legesysteme bedient werden. Sowohl die Legung einer Tages-, Wochen- oder Monatskarte als auch der Großen Tafel, des Kreuzes und zahlreichen weiteren Legesystemen sind möglich.

Fragen und Antworten:

Die unzähligen Kartenkombinationen bieten Unmengen an Informationen. Selbst die Entfernungen der einzelnen Karten zueinander geben Auskunft über mögliche Entwicklungen oder Zusammenhänge. Die Deutung dieser komplexen Verbindungen benötigt allerdings etwas Übung. Die Lenormandkarten können zudem Antworten auf konkrete Fragen wie nach einem Ja oder Nein, bestimmten Zeiträumen und Geschehnissen liefern.

So geben die Karten Einsicht in:

  • Entwicklungsmöglichkeiten
  • Entscheidungen
  • Charaktereigenschaften
  • Lebensumstände
  • Sachverhalte

Lenormandkarten ermöglichen sowohl Einsteigern als auch routinierten Kartenlegern und Hellsehern zu zufriedenstellenden Deutungen zu gelangen. Die zum Teil einfachen, zeitlosen Motive erleichtern die Assoziation bzw. Deutung und bescheren sogar Anfängern schnell erste Erfolgserlebnisse.

 

3. Skatkarten

Die Skatkarten sind zwar vorrangig Spielkarten, können aber ebenso zum Kartenlegen herangezogen werden.

Aufbau der Skatkarten:

Das Skatkartendeck kennt vier Farben: Kreuz, Pik, Herz und Karo. Für jede Farbe sind folgende Werte enthalten: König, Dame, Bube, 10, 9, 8, 7 und As. Das ergibt insgesamt 32 Karten.

Skatkarten Legemethoden:

Ähnlich den Tarotkarten können die Skatkarten in zahlreichen Legesysteme verwendet werden. Oft angewendet werden beispielsweise die Dreierlegung, die Große Tafel oder der Nächste Schritt.

Fragen und Antworten:

Die Karten gehen auf die Gegenwart ein, weisen aber auch in die Zukunft. So geben die Skatkarten zu Folgendem Aufschluss:

  • aktuelle Situation
  • Tendenzen der Entwicklung
  • Blick in die Zukunft
  • Alternativen
  • mögliche Gefahren

Bei der Legung mit Skatkarten sollte man nicht vergessen, dass diese zwar Denkanstöße geben, aber keine Fakten widerspiegeln. Da die Karten weniger bildlich sind, ist die Deutung der Skatkarten vor allem für Anfänger nicht so einfach. Es erfordert einiges an Übung, auch um die zahlreichen unterschiedlichen Deutungsweisen der einzelnen Kartenkombinationen zu erfassen. Für Einsteiger sind die Skatkarten daher eher ungeeignet.

 

4. Engelkarten

Die Engelkarten betrachten die uns umgebenden Aspekte in Hinblick auf ihre spirituelle Weiterentwicklung, was sie von anderen Kartendecks unterscheidet. Engel verkörpern eine spirituelle Kraft, die dem Fragenden helfen oder beistehen soll. Diese Karten gibt es in verschiedenen Ausführungen: für spezielle Personengruppen wie Kinder, das Therapie-Orakel für Menschen, die Seelenheilung benötigen, das Orakel der aufgestiegenen Meister und viele mehr.

Aufbau der Engelkarten:

Bei den verschiedenen Engelkartendecks variieren nicht nur die Abbildungen, sondern ebenso die Anzahl der enthaltenen Karten. Jeder Engel drückt eine besondere Eigenschaft aus, während die einzelnen Engelkarten aber alle gleichberechtigt sind. Es gibt Schutz-, Erz- und Begleitengel.

Engelkarten Legemethoden:

Engelkarten werden vor allem als Tageskarte gezogen. Zum Wahrsagen bietet sich das Engelorakel an. Im Zuge dessen sind unter anderem die Legung der Großen Tafel, des Dreierlegesystems oder des Keltischen Kreuzes möglich.

Fragen und Antworten:

Die Engelkarten beantworten zwar keine konkreten Fragen, aber sie können Kraft und Stütze sein. Die himmlischen Helfer bieten sich als Freunde, Führer oder Begleiter an. Vor allem in schwierigen Lebenssituationen können sie Mut machen, beistehen und Antrieb sein. Zu materiellen Fragen geben die Engelkarten allerdings nur selten Auskunft.

 

Das Engelorakel beantwortet Fragen bzw. weist den Weg bezüglich Weisheit, Liebe oder Partnerschaft:

  • Emotionen
  • spirituelle Weiterentwicklung
  • Klärung von Lebensfragen
  • Möglichkeit, sich selbst zu erkennen und das eigene Sein zu reflektieren

Es hilft bei der Deutung, sich zuvor mit der Geschichte und Bedeutung der einzelnen Engel auseinanderzusetzen. Komplizierte Deutungstexte sind jedoch überflüssig, denn es geht darum, die Botschaft der Engel auf die aktuelle Situation zu übertragen. Durch das Ziehen der Engelkarten lassen sich außerdem emotionale Blockaden lösen. Auch ohne Vorkenntnisse im Kartenlegen ist die Handhabung von Engelkarten leicht zu erlernen.

 

5. Kipperkarten

Die Wahrsagerin Susanne Kipper entwarf Ende des 19. Jahrhunderts Karten mit gezeichneten Motiven, die erstmals 1890 im Handel erschienen. Bilder, Namen und Bedeutung der Kipperkarten weisen Parallelen zu den Zigeunerkarten auf.

Aufbau der Kipperkarten:

Das Kartendeck besteht aus 36 nummerierten Karten, auf denen entweder eine Person oder ein Ereignis abgebildet ist. Die Kipperkarten heben sich vor allem durch ihre zahlreichen Darstellungen von Personen, die Menschen aus dem Umfeld des Fragestellers, Charaktereigenschaften oder bestimmte Situationen aus dessen Alltag symbolisieren, von anderen Karten zum Wahrsagen ab.

Kipperkarten Legemethoden:

Auch für Kipperkarten können unzählige Legesysteme angewandt werden. So gibt es alte Methoden wie die Große Tafel,  aber ebenso modernere wie beispielsweise das Keltische Kreuz oder die Traumdeutung.

Fragen und Antworten:

Kipperkarten gehen besonders auf zwischenmenschliche Beziehungen und die tieferen Beweggründe von Persönlichkeiten ein. Somit eignen sie sich für Alltagsfragen zu Liebe, Partnerschaft und Karriere, aber vor allem Fragen, die die sozialen Kontakte hinterfragen. Dabei geben sie:

  • Orientierung
  • Tendenzen, wie sich die aktuelle Situation entwickeln kann

Aufgrund der vielen Personenkarten sind Kipperkarten ideal, um sich das Kartenlegen anzueignen. Die Bilder haben eine starke Aussagekraft, was den Einstieg erleichtert. Nichtsdestotrotz können die Darstellungen auch mehrdeutig sein, was anfangs die Effektivität der Legung noch mindern kann. Daher sollte man mit einfachen Fragen beginnen, die zwar nicht in die tiefere seelische Sphäre vordringen, aber konkretere Aussagen erfordern.

 

6. Zigeunerkarten

Auch wenn viele die Herkunft der Zigeunerkarten auf Angehörige des Fahrenden Volks zurückführen, so täuscht dies. Das Kartendeck ist lediglich nach ihnen benannt, wurde aber nicht von „Zigeunern“ erfunden. Die Bezeichnung festigte sich im 19. Jahrhundert.

Aufbau der Zigeunerkarten:

Das Kartendeck besteht aus 36 nicht nummerierten Karten und zwei Personenkarten: dem Geliebten und der Geliebten. Die Motive der Karten sind dem Alltag des bürgerlichen Lebens im österreichisch-ungarischen Kaiserreich entnommen, für welche Gesellschaftsschicht es auch entworfen wurde. Darauf weisen auch die für diese Zeit typischen Begriffe auf den Karten hin, wie der Brief, das Haus oder das Geld. Die Zigeunerkarten enthalten außerdem eine Reihe von Gefühlskarten, die eine diffizilere Deutung von zwischenmenschlichen Aspekten möglich machen.

Legemethoden mit Zigeunerkarten:

Wie mit den meisten anderen Kartendecks können auch mit den Zigeunerkarten unzählige Legemethoden umgesetzt werden. Neben der Großen Tafel sind also ebenso der Astrologische Kreis oder das Keltische Kreuz gängige Varianten.

Fragen und Antworten:

Die Zigeunerkarten beantworten Fragen zu allen Themen des Lebens, sei es Job, Liebe, Finanzen oder andere Bereiche. Mit diesem Kartendeck kann man die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beleuchten:

  • Perspektiven für den weiteren Verlauf
  • Unterstützung und Wegweiser bei Veränderungen
  • Verstehen schwieriger Situationen
  • Entscheidungshilfe

So tragen Zigeunerkarten dazu bei, wieder einen klaren Blick zu erlangen, und erleichtern das Treffen von Entscheidungen. Durch ihre aus dem Leben gegriffenen Motive ist ihre Bildsprache sehr verständlich. Das macht die Zigeunerkarten besonders geeignet für Einsteiger.

Egal welche Karten man hernimmt, mit ihnen lassen sich Tendenzen aufzeigen und mögliche Entwicklungen darstellen. Das heißt jedoch nicht, dass es auch so eintreten wird. Was passiert, und was wir daraus machen, liegt letzten Endes in unseren Händen. Kartenlegen kann Denkanstöße geben, die Sicht klären, Mut machen oder bestätigen. Auch wenn zahlreiche Deutungsmöglichkeiten und Legesysteme existieren, kommt es letzten Endes auf die eigene Intuition an. Welches Kartendeck spricht Sie an? Welche Motive scheinen am meisten mit Ihnen zu sprechen? Hören Sie in sich hinein und treffen Sie Ihre ganz persönliche Wahl!

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