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Wie meditiert man richtig? Meditationsübungen gegen den Alltagsstress

Meditationsübungen helfen bei der Stressbewältigung, durchbrechen das Chaos der Gedanken und führen zu mehr Gelassenheit. Die Meditation, als eine der ältesten Entspannungsmethoden unterstützt uns dabei, wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Meditation ist Achtsamkeit, Konzentration und Nachsinnen, um den beschäftigten Geist zur Ruhe zu bringen. Mit verschiedenen Meditationstechniken wie stillem Sitzen oder achtsamem Handeln kann jeder einen Ausgleich zum stressigen Alltag schaffen, sich spirituell entwickeln und die Selbstheilungskräfte mobilisieren. Doch wie meditiert man richtig? Welche Übungen der Meditation eignen sich für Einsteiger und welche Effekte haben die verschiedenen Meditationstechniken?

Warum überhaupt Meditation?

Das Meditieren umfasst unterschiedliche Meditationstechniken, die den Geist schulen und die Selbstwahrnehmung verbessern. Aus neurowissenschaftlicher Sicht liegt der Fokus der Meditation auf Achtsamkeit. Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge richten, beispielsweise auf ihren Atem, und sich dabei nicht in Tagträumen verlieren, beeinflusst Meditation das vegetative Nervensystem und führt zu einer Entspannungsreaktion.

 

Meditationsübungen helfen Ihnen, eine gesundheitsbewusste Haltung gegenüber sich selbst und Ihrer Umgebung einzunehmen. Mit Entspannungsverfahren wie Achtsamkeitsmeditation (MBSR), Yoga, Sitzmeditation, Qi Gong oder Tai Chi fördern Sie Ihre Fitness, wirken Stress entgegen und verbessern Ihre Gesundheit. Doch wie meditiert man eigentlich? Welche Meditationsübungen für Sie die besten sind, finden Sie heraus, indem Sie verschiedene Techniken ausprobieren.

 

Gründe, die für Meditieren sprechen sind:

  • geistige Weiterentwicklung, Bewusstseinserweiterung
  • spirituelle Erfahrungen, Zurückfinden zur inneren Lebensquelle
  • Heilung durch Aktivieren der Selbstheilungskraft
  • Entspannung, Stressbewältigung, Schmerzlinderung
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit u.v.m.

Meditieren lernen - die Zielsetzung ist wichtig

Eine Zielsetzung der Meditation ist die Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen, bei Stress, Burn-out oder Niedergeschlagenheit. Die Meditation hilf Ihnen, sich wieder körperlich und seelisch heil zu fühlen. Als Meditationstechniken eignen sich Meditationsübungen in Achtsamkeit oder die kognitive, achtsamkeitsbasierte Therapie. Das zweite Ziel der Meditation ist die Verbesserung des Wohlbefindens, um leichter im Alltag zurechtzukommen und zu emotionalem Gleichgewicht zu finden.

Eine noch tiefer gehende Zielsetzung ist die Erkenntnis, dass Ihr Denken, Fühlen und Handeln zu selbst erschaffenem Leiden führen. Sowohl therapeutische als auch aufbauende Zielsetzungen können zu überaus heilsamen Resultaten führen. Neben der Heilung innerer Unruhe oder destruktiver Tendenzen beinhalten die Ziele das Abwenden von Anhaften an Materiellem und den Abbau von Neid, Ärger oder Wut.

Anleitung zur Meditation für Neueinsteiger

Mit Meditationsübungen ist auch für Neueinsteiger Erstaunliches möglich, sofern Sie Interesse, Beharrlichkeit und etwas Zeit mitbringen. Zum Meditieren lernen müssen Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz auf sich selbst lenken.

 

Diese Anleitung zur Meditation hilft Ihnen beim Einstieg

  • Entspannung: Versetzen Sie Ihren Körper in Ruhe, indem Sie alle Muskeln nacheinander vom Kopf bis zu den Zehen anspannen und wieder entspannen.

  • Körperhaltung: Setzen Sie sich mit geschlossenen Augen und aufrechtem Rücken an Ihren Lieblingsplatz und legen Sie Ihre Hände mit den Handflächen nach oben in den Schoß.

  • Bewusste Wahrnehmung: Achten Sie bewusst auf Geräusche im Raum wie das Ticken einer Uhr. Nehmen Sie Ihren Herzschlag wahr und lauschen Sie Ihrer Atmung.

  • Richtiges Atmen: Spüren Sie beim tiefen Einatmen durch die Nase, wie sich Ihr Brustkorb füllt und dehnt. Atmen Sie durch die Nase langsam wieder aus und stellen Sie sich Baumwurzeln vor, die in das Erdreich hineinwachsen.

Nach etwa 15 Minuten richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Zimmer. Öffnen sie Ihre Augen und bewegen Sie langsam Kopf, Hände und Füße. Mit diesen einfachen Meditationsübungen lernen sie, Ihre Gedanken und Gefühle nach einer Weile leichter loszulassen. Für die Dauer der Meditation gibt es keine pauschale Empfehlung, jedoch sind längere Sitzungen und eine regelmäßige Meditation wirksamer als sporadische Sessions. Für eine messbare Wirkung sollten Sie 15 bis 30 Minuten lang pro Tag meditieren.

Effekte verschiedener Meditationstechniken

In den Letzten Jahren wurden die Effekte verschiedener Meditationstechniken eingehend erforscht. In folgenden Bereichen sind die positiven Auswirkungen mittlerweile nachgewiesen:

  • MBSR-Programm: Die Meditationstechnik mit Achtsamkeit mindert Stress, reduziert Ängstlichkeit und steigert die Lebensqualität.

  • Kundalini Bewegungsmeditation nach Osho: Wirkt auf den tiefen Ebenen, löst psychische und körperliche Verfestigungen, schenkt frische Energien.

  • Transzendentale Meditation: Einfache Yogatechniken befreien von Stress, führen zu Gelassenheit und erweitertem Bewusstsein.

  • Gong Meditation: Klänge, Vibrationen und Schwingungen lösen Blockaden und verhelfen zu geistiger wie körperlicher Entspannung.

  • Mantra Meditation: Aktive Konzentration mit Mantren wie OM oder OM NAMAH SHIVAYA. Akzeptanz dessen, was passiert, Beruhigung des Geistes.

Kann Meditieren gefährlich sein?

Grundsätzlich ist Meditieren nicht gefährlich, denn die positiven Auswirkungen überwiegen laut wissenschaftlicher Studien deutlich. Allerdings können während der Meditation lange verdrängte Ängste und Emotionen aufsteigen. Wenn Sie psychisch sehr labil sind, sollten Sie das Meditieren nur unter fachkundiger Anleitung praktizieren. Es ist zudem nicht ratsam, lange Sitzungen der Meditation, die über mehrere Stunden gehen, alleine durchzuführen, denn eine zu intensive Meditation kann zu einer „Über Meditation“ führen, die seelische Krisen auslösen kann.

Generell profitieren Körper, Geist und Seele von bewährten Meditationstechniken. Je kontinuierlicher Sie die Meditationsübungen durchführen, desto besser. Viele Praktizierende spüren schon bei der ersten Sitzung, wie der Kopf freier und klarer wird. Manchmal dauert es eine Weile, bis Sie etwas merken, doch nach einer Weile schärft die Meditation Ihr Bewusstsein, beruhigt Ihren Geist und führt Sie zurück in Ihre innere Mitte.

 

Das Wichtigste über Yoga erfahren Sie in unserer Yoga-Serie:

► Die Geschichte des Yoga

► Jnana Yoga

► Hatha Yoga     

► Bhakti Yoga     

► Kundalini Yoga       

► Karma Yoga     

► Raja Yoga

► Lachyoga

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