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Aus der Welt der Esoterik

Entspannung - Yoga nach Elisabeth Haich

Wir stellen Ihnen Elisabeth Haich vor, die wesentlich daran beteiligt war, das Yoga in Europa bekannt zu machen. Anschließend geht es um das autogene Training. Lesen Sie beispielsweise, wer diese Entspannungstechnik entwickelt hat und bei welchen Beschwerden sie Linderung verschaffen kann.

Elisabeth Haich – eine einflussreiche Yogalehrerin aus Ungarn

Elisabeth Haich wurde am 20. März 1897 in Budapest geboren. Sie war eine ungarische Künstlerin, die auch auf internationaler Ebene Bekanntheit erlangte. Bereits als Kind war sie eine ausgezeichnete Klavierspielerin. Durch ihr Studium der bildenden Kunst mit den Schwerpunkten Bildhauerei und Musik konnte sie ihre künstlerischen Fähigkeiten erfolgreich ausbauen. Anschließend eröffnete sie in Budapest, der Hauptstadt Ungarns, ein eigenes Atelier. Sie interessierte sich sehr für esoterische und spirituelle Themen und wurde im Laufe der Zeit zur Mystikerin. Dabei beschäftigte sie sich nicht nur mit biblischen Texten, sondern auch mit der hinduistischen Philosophie. Im Rahmen eines Vortrags über das zu dieser Zeit noch unbekannte Yoga machte sie Bekanntschaft mit dem indischen Yogalehrer Selvarajan Yesudian. Von ihm ließ sie sich zur Yogalehrerin ausbilden. Ende der 1930er-Jahre eröffneten die beiden in Elisabeths Atelier die erste Yogaschule Ungarns.



Diese schlossen die russischen Besatzer nach dem zweiten Weltkrieg, sodass sich beide zur Flucht gezwungen sahen. Sie beschlossen, nach Nordamerika auszuwandern, retteten sich aber erst mal in die Schweiz. Dort blieben sie schließlich und gründeten mehrere Yogaschulen, unter anderem in Zürich, Sankt Gallen und Luzern. Nicht nur dadurch, sondern auch durch die Veröffentlichung etlicher Bücher zum Thema verhalf Elisabeth Haich dem Yoga zu immer größerer Popularität. Ihr bekanntestes Buch, „Einweihung“, ist ein mystisch-autobiografischer Roman und wurde in über 15 Sprachen übersetzt. In diesem beschreibt sie die altägyptische große Einweihung und schildert die Lehre des Hohepriesters Ptahhotep.


Anfang der 1950-er Jahre gründete Haich in Ponte Tresa, einem Ort am Luganer See im schweizerischen Kanton Tessin, gemeinsam mit Yesudian eine Yoga-Sommerschule. Bis zu deren Schließung 1989 gab sie ihr Wissen dort in zahlreichen Vorträgen weiter, bevor sie im Alter von 97 Jahren in Ponte Tresa starb.

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