Sternenkarte
Mit einer Sternenkarte als Hilfsmittel kann ein Horoskop angefertigt werden, um eine zwischenmenschliche Situation oder Beziehung von einem bestimmten Zeitpunkt aus zu betrachten.
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Sternkarte: Die Darstellung des Himmels in überschaubarer Form
Eine Sternkarte beziehungsweise Sternenkarte ist – wie der Name bereits vermuten lässt – eine Karte, auf der Himmelssterne und Sternbilder verzeichnet sind. Werden mehrere Sternenkarten, die den ganzen Sternhimmel abbilden, zusammengefasst, so ist von einem Sternatlas die Rede.
Nicht immer mit realen Sternen

Die Himmelsscheibe von Nebra aus der Bronzezeit, eine Platte aus Bronze mit goldenen Applikationen, gilt als die bis dato älteste konkrete Abbildung des Himmels. Auf ihr sollen zum einen astronomische Phänomene und zum anderen religiöse Symbole verzeichnet sein: Die Sterngruppe der Plejaden ist zu erkennen – die anderen Sterne sollen eher zufällig vom Künstler in die Sternkarte kreiert worden sein.
Die bislang ältesten bekannten Darstellungen kompletter Sternbilder sind altägyptische Abbildungen im Inneren des Grabes von Senenmut, seines Zeichens Baumeister und Beamter. Seit der Antike wurde mit Himmelsgloben und Planisphären gearbeitet. Eine Planisphäre ist vereinfacht gesprochen eine drehbare Sternenkarte: eine auf eine Ebene projizierte Himmelssphäre.
Frühere Sternenkarte mit betont künstlerischer Komponente

Hinsichtlich des Themas historische Sternenkarten ist zu sagen, dass es lange Zeit lediglich Karten von Einzelsternbildern gab, die auf mittlerweile als veraltet geltenden Daten basieren. Um 1550 herum kam es zu einem Wiederaufleben der Herstellung drehbarer Sternenkarten. Auf einer solchen Sternenkarte ist meist der in Nordhalbkugel und Südhalbkugel unterteilte Sternenhimmel zu sehen. Der sogenannte Cellarius-Atlas aus dem Jahr 1661, die „Harmonia Macrocosmica“, wird wegen seiner kolorierten Kupferstiche als künstlerisches Meisterwerk einer Sternenkarte bezeichnet. Dessen Urheber ist Andreas Cellarius. Der bisher größte Atlas erschien 140 Jahr später: die „Uranographia“ von J. E. Bode.
Sternenkarte: Unerlässlich für die Arbeit der Astrologen
Waren die Sternbilder früher figürlich abgebildet, wurde nach und nach darauf verzichtet, sodass nur noch die Verbindungslinien zwischen Hauptsternen auf Papier festgehalten wurden. Doch ob nun die Bezeichnung Sternenkarte oder Sternkarte richtig ist, heutzutage werden solche Karten nach wie vor in der Astrologie genutzt, etwa um ein Geburtshoroskop oder Partnerhoroskop zu erstellen.
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