Tarot
Auch wenn Tarotkarten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts vorrangig als Spielkarten genutzt wurden, sind sie aus der Wahrsagerei nicht mehr wegzudenken.
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Das Tarot – Herkunft und Entstehung

Das Wort Tarot stammt aus dem Französischen und bezeichnet ein Kartenspiel, das hauptsächlich zum Wahrsagen benutzt wird. Es handelt sich dabei um einen 78-Blatt-Kartensatz, der in 22 große Arkana (lat. arcanum = Geheimnis) und 56 kleine Arkana unterteilt wird.
Über Herkunft und Entstehungszeit des Tarots gibt es kaum gesicherte Angaben, sondern lediglich Informationen aus historischen Aufzeichnungen. Generell sind Spielkarten in Europa jedoch seit dem Ende des 14. Jahrhunderts bekannt, wobei das erste dem Tarot ähnlichen Kartenspiel wahrscheinlich aus der islamischen Welt stammt. In der Zeit zwischen 1460 und 1470 entstand dann vermutlich das Standardwerk, das auch heute noch verwendet wird. Die wohl bekanntesten Tarotkarten der Neuzeit sind das Marseille-, das Rider-Waite- sowie das Crowley-Tarot.
1781 tauchten in historischen Schriften erstmals Hinweise über die esoterische Verwendung dieser Karten auf. Die Benutzung des Tarots als Deutungssystem gewann fortan an Einfluss. Das Legen von Tarotkarten ist ein Teilbereich der Wahrsagung, bei dem der Kartenleger etwas über Situationen, Personen und die Zukunft aussagen kann, ohne faktisches Wissen zu benötigen.
Tarot: Immer mehr Angebote im Internet, am Telefon und im Fernsehen
Gesellschaftlich bedeutsam wurde das Kartenlegen mit dem Tarot und anderen Karten vermutlich durch französische Okkultisten. Heutzutage ist es aus der Wahrsagerei nicht mehr wegzudenken. Davon zeugen diverse Angebote, u. a. im Internet, die beispielsweise betitelt sind mit „Tarot gratis“, „Tarot online“, „Tarot kostenlos“oder „Online Tarot“.
Kann jeder Tarot legen?

Im Prinzip kann jeder dieses Kartendeck käuflich erwerben. Spezialgeschäfte bieten eine große Auswahl an, aus der Anhänger der Kartomantie ihr persönliches Kartendeck wählen können, um sich damit selbst oder anderen die Karten zu legen. Viele Menschen schätzen es jedoch, sich von einer außenstehenden Person, die sich jahrelang damit beschäftigt hat, beraten zu lassen. Wirklich gute und vor allem vertrauenswürdige Experten findet man jedoch nur sehr selten. Es ist daher wichtig, sich zu erkundigen, bevor man sich entschließt, einen Kartenleger oder eine Kartenlegerin anzurufen.
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Baharana (10021)
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