Tarotkarten
Sich die Tarotkarten legen lassen kann Ihnen in einer schwierigen Situation helfen klarzusehen: Sie stellen die Fragen, die Ihnen am meisten am Herzen liegen, und die Tarotkarten geben die Antwort preis.
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Kartenlegen mit noch junger Tradition: Tarotkarten sind seit dem 19. Jahrhundert populär
Spielkarten im Allgemeinen wurden für Gesellschafts- und Glückspiele genutzt sowie zum Wahrsagen, wobei nicht belegt ist, in welcher Zeit der Anfang dafür liegt. Tarotkarten im Speziellen erlangten ab dem 19. Jahrhundert Popularität. Heute gibt es einige hundert Tarotkartendecks. Wer sich die Tarotkarten legen lassen möchte, hat es meistens mit einem Tarot von 78 Karten zu tun. Aber man kann auch Tarotkarten kaufen mit 74 oder 80 Karten.
Tarotkarten lüften Geheimnisse

Die 78 steht für die Summe der ersten zwölf Zahlen: eins plus zwei plus drei und so weiter. Weil die Zahl zwölf mit Vollständigkeit gleichgesetzt wird, gilt die 78 als „das große Ganze“. Die 78 Karten werden in zwei Gruppen unterteilt: Die große Arkana besteht aus 22 Karten und die kleine Arkana aus 56 Karten. Der Begriff „Arkana“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Geheimnisse“. Und genau das ist es, was die Tarotkarten lüften. Zur großen Arkana gehören zum Beispiel „Die Hohepriesterin“, „Der Wagen“ oder „Der Mond“. „Den Tod“ als Tarotkarte ziehen braucht niemand fürchten: Diese Karte zeigt niemals das eigene Ableben an. Die kleine Arkana besteht aus 56 Karten à vier Gruppen mit je 14 Karten, die verschiedenen Elementen zugeordnet sind. Münzen symbolisieren das Element Erde und Materielles. Kelche zeigen das Element Wasser und die Bereiche Gefühle und Liebe auf. Stäbe repräsentieren das Element Feuer sowie Willen und Tatkraft. Schwerter versinnbildlichen das Element Luft sowie Gedanken, Vernunft und Geld.
Tarot: Karten, die bekannt sind

Eine Tarotkarte, die am populärsten ist, gibt es nicht. Zu den bekanntesten Tarotkartendecks zählen das „Oswald Wirth Tarot“, „Rider Waite Tarot“ und „Marseiller Tarot“. Allerdings werden dem „Tarot de Marseille“, wie das „Marseiller Tarot“ auch heißt, verschiedene Decks zugeordnet, weshalb diese Bezeichnung ein Gattungsbegriff ist: Das „Tarot de Marseille“ umfasst den wichtigsten Zweig der Tarottradition. Es wird vermutet, dass es um 1500 im Süden Frankreichs in Umlauf kam. Die Hafenstadt Marseille war zumindest eine Hochburg der Kartenproduktion. Das „Marseiller Tarot“ gilt als richtungsgebend für Gestaltung, Bildabfolge, Nummerierung und Bezeichnung aller nachfolgenden Spiele. Unabhängig davon ist das Tarot Kartenlegen de luxe, wenn sich der Käufer für ein hochwertiges Deck entscheidet. Wer sich das Tarot legen lassen möchte, braucht übrigens nicht unbedingt reale Karten. Denn es gibt in Zeiten des Internets die Möglichkeit, sich Tarotkarten online legen zu lassen.
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