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Gelassenheit lernen – Überlastungen bewältigen mit Gemütsruhe

Gelassenheit ist die innere Ruhe, doch im hektischen Alltagsgeschehen bleibt sie oft auf der Strecke. Die Folgen: Kontrollverlust, Anspannung und Frustration.

Lassen Sie Ärger nicht hochkochen und setzen Sie auf Gemütlichkeit. Wohl jeder wünscht sich mehr Gelassenheit, um auch in brisanten Situationen Ruhe zu bewahren und dem Ansturm der alltäglichen Pflichten gerecht zu werden.

Doch es gibt viele Gründe, warum der Mensch aus der Haut fährt – sei es Streit mit dem Partner oder Ärger mit dem Chef.

Wenn Sie Gelassenheit lernen, erkennen Sie Stresssituationen schneller und stellen sich bewusster auf die Lage ein.

Seelenruhe beginnt im Kopf

Abwarten, Tee trinken und besonnen bleiben – Gelassenheit ist ein Zustand der Seelenruhe, Abgeklärtheit und Souveränität. Wenn Sie Unabänderliches hinnehmen und locker damit umgehen, sind Sie ein Musterbeispiel für Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Ordnung und Stille im Kopf verhindern, dass wir uns über Nichtigkeiten aufregen und bei jeder Kleinigkeit an die Decke gehen. Gelassene Menschen besitzen eine innere Sicherheit und geraten nicht in blinde Wut. Wer Gelassenheit lernen will, muss seine eigene Kraft erkennen, die ihn dazu befähigt, Situationen mit Gemütsruhe zu lösen.

Prägende Merkmale für Gleichmut sind:

  • Optimismus, Heiterkeit, Unabhängigkeit
  • Emotionale Stabilität, Selbstsicherheit
  • Offenheit, Verantwortung
  • Verträglichkeit, Ungezwungenheit

Tipps für mehr innere Gelassenheit

Gelassenheit bedeutet ursprünglich maßvoll oder auch gottergeben. Die Seelenruhe ist die Fähigkeit, inmitten von Stress und Hektik ruhig zu bleiben. Menschen mit Gemütsruhe reagieren gelassen auf Ereignisse der inneren und äußeren Welt. Sie akzeptieren ihre eigene Emotionalität, nehmen ihre Gefühlen an und können sie zu einem großen Teil steuern. Ungeduldige Menschen haben es oft schwer, ihre Ziele zu erreichen und geben bei Hindernissen schneller auf. Ungeduld bietet den idealen Nährboden für Konflikte.

 

Wenn Sie mehr Ausgeglichenheit und Ruhe in Ihr Leben bringen wollen, können Sie Folgendes tun:

  • Selbsterkenntnis: Finden Sie heraus, wann Sie ungeduldig werden und was Ihre Ungeduld ausgelöst hat

  • Veränderung der Denkmuster: Überlegen Sie, welche neuen Denkansätze in hektischen Momenten festgefahrene Denkmuster ablösen können

  • Wartezeiten nutzen: Müssen Sie beim Arzt oder beim Einkaufen länger warten, überbrücken Sie die Zeit mit Gehirnjogging oder Gedankenspiele

  • Visualisierung: Ein Denkmuster zu ändern, geschieht nicht ad hoc. Visualisieren Sie deshalb immer wieder typische Situationen, die Sie in Rage bringen, und stellen Sie sich vor, wie Sie mit Gleichmut darauf reagieren

Es ist ganz wunderbar, wenn Ihnen der Geduldsfaden nicht bei jeder Kleinigkeit reißt, doch Sie sollten darauf achten, nicht allzu viel Entspanntheit an den Tag zu legen, indem Sie praktisch überhaupt keine Reaktion mehr zeigen. Denn das wird oft mit Gefühlskälte, Ignoranz, Zynismus oder Arroganz gleichgesetzt.

Yoga als Quelle für innere Ruhe

Yoga ist optimal, um mehr Gelassenheit zu lernen. Das tausende Jahre alte Übungssystem ist die Quelle für innere Ruhe.

Sie finden zu Klarheit, Ausgeglichenheit und Freude. Studien zeigen, dass bereits 90 Minuten pro Woche die Beweglichkeit steigern und den Schlaf fördern.

Der Effekt von Yogaübungen wirkt auch auf mentaler Ebene, sorgt für emotionale Balance und unterstützt die Selbstbeherrschung.

Ein vorwiegend spiritueller Yogastil ist Kundalini Yoga. Bei dieser Yogaform werden Bewegungs- und Atemübungen mit Gesängen und Meditation kombiniert. Auch mit autogenem Training können Sie Gelassenheit lernen und etwas für Ihre Seelenruhe tun. Die anerkannte Entspannungsmethode lässt sich ideal in den Alltag integrieren. Das erprobte Verfahren eignet sich insbesondere für Stressgeplagte, Kraftsuchende und Gedankenrennfahrer.

 

Autogenes Training wirkt bei:

  • Konzentrationsproblemen, Ungeduld
  • Innerer Unruhe, Nervosität
  • Unsicherheit, Stressanfälligkeit

Welche Bedeutung hat Gelassenheit in Bezug auf die Religionen?

Der Dominikanermönch Meister Eckart (1260-1328) hatte großen Einfluss im Bereich der Spiritualität, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Im Christentum des Mittelalters nahm die Besonnenheit eine bedeutende Rolle ein. Der Mystiker nannte in seinen Traktaten immer wieder die Seelenruhe als zentrales Element. Der Begriff Gelassenheit wurde durch den spirituellen Lehrer populär. Ein Schüler Eckarts, Heinrich Seuse, begeisterte sich für den gelassenen Menschen, der im Augenblick lebt. In der geistlichen Literatur ist Gelassenheit ein sich Ergeben nach Gottes Wille, was in der Entsprechung „Dein Wille geschehe“ deutlich wird.

Im Buddhismus ist Gleichmut (Upekkhā) ein wichtiger Begriff und einer der vier grenzenlosen Geisteszustände, zu denen auch Liebe, Freude und Mitgefühl gehören. Gelassenheit soll in den buddhistischen Lehren Nicht-Anhaften, Weisheit der Gleichheit und Loslassen zum Ausdruck bringen. Gemeint ist die Fähigkeit, zwischen den Mitmenschen und sich selbst keine Unterschiede zu machen und alles in der Welt als gleich zu betrachten.

Wenn Sie Gelassenheit trainieren wollen, setzen Sie sich nicht unter Druck, sondern versuchen Sie, alles bewusster wahrzunehmen. Achten Sie stärker auf Ihre Außenwelt und reflektieren Sie, ob sich Aufregen lohnt oder ob die innere Ruhe nicht die sinnvollere Alternative ist, um die Einzigartigkeit von Menschen und Dingen zu erkennen. Gleichmütig und gelassen zu sein bedeutet, sich und andere mit allen Stärken und Makeln zu akzeptieren.

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