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Perseiden Maximum 2017: Spektakuläre Sternschnuppennacht im August

In der Nacht auf den 13. August lässt Perseus wieder Sternschnuppen auf die Erde regnen. Ursache für das grandiose Naturschauspiel sind die Meteoritenschauer der Perseiden.

Astronomen warten mit Spannung auf den Höhepunkt der Perseiden, die jedes Jahr im Sommermonat August für massenweise Sternschnuppen sorgen. Der Anstieg bis zum Perseiden Maximum 2017 zieht sich über mehrere Tage hinweg. Trümmerteile des Kometen Swift-Tuttle treten in unsere Erdatmosphäre ein.

Zu keiner Zeit des Jahres können wir einen so großen Sternschnuppenregen beobachten. Wann genau wird das Perseiden Maximum 2017 erreicht? Wie entsteht der Meteoritenschauer? Wann lassen sich die Sternschnuppen am besten beobachten

Leuchtender Staubregen: Was sind die Perseiden?

Als Perseiden bezeichnet man den stärksten und reichsten Meteorschauer des Jahres, deshalb können Sie im August eine spektakuläre Sternschnuppennacht erleben. Es sind etwa 50 bis 100 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel zu sehen. Es heißt, es erscheinen helle Lichtstreifen, weil der Heilige Sankt Laurentius bittere Tränen vergießt und der Sternschnuppenregen zur Zeit seines Namenstages um den 10. August zu beobachten ist. Der Himmel weint jedes Jahr in der ersten Augusthälfte, wenn das Perseiden Maximum erreicht ist.

Der Meteorstrom scheint aus dem Sternbild Perseus zu fluten. Doch was passiert da eigentlich genau? Die Erde schwebt durch den Schweif des Kometen Swift-Tuttle, der alle 133 Jahre die Sonne umrundet und reichlich Bruchstücke hinterlässt. Diese Partikel des Kometenschweifs kollidieren mit der Stratosphäre, wo sie als leuchtender Staubregen verglühen, den wir als Sternschnuppen wahrnehmen. Das Perseiden Maximum 2017 erwarten Astronomen in der Nacht des 12. August.

Was genau bedeutet Perseiden Maximum?

Der Meteoritenschauer der Perseiden beschert Ihnen ein Sommerfeuerwerk an Sternschnuppen im August. Wenn das Wetter dem Naturschauspiel keinen Strich durch die Rechnung macht, haben Sie pro Stunde bis zu 100 Wünsche frei. Perseiden Maximum bedeutet, dass der Meteorstrom seine höchste Aktivität erreicht hat. Die Perseiden erhöhen ihre Aktivität bereits ab Mitte Juli, doch die Anzahl der Sternschnuppen im August ist in den Tagen um das Aktivitätsmaximum deutlich höher. Nach Überschreiten des Maximums werden es wieder weniger kosmische Wanderer, dennoch sind die Perseiden noch rund eine Woche aktiv. Wenn Sie in der Sternschnuppennacht am 12. August verhindert sind, sehen Sie mit etwas Glück also auch später noch ein oder mehrere Sternschnuppen über den Nachthimmel jagen. Das Sternbild Perseus unterhalb des auffälligen Sternbilds Kassiopeia am Nordhimmel gilt als scheinbarer Ausgangspunkt des Meteoritenschauers. Astrologen bezeichnen diesen Punkt als Radiant.

 

Hier sind einige der bekanntesten Meteorschauer:

  • 28. Dez. - 12. Jan.   Quadrantiden (Maximum am 3. Januar)
  • 16. Apr. – 25. Apr.   Lyriden (Maximum am 22. April)
  • 17. Jul. – 24. Aug.   Perseiden (Maximum am 12. August)
  • 15. Sep. – 25. Nov. Tauriden (Maximum am 10. November)
  • 6. Nov. – 30. Nov.    Leoniden (Maximum am 17. November)
  • 4. Dez. – 17. Dez.    Geminiden (Maximum am 14. Dezember)
  • 17. Dez. – 26. Dez. Ursiden (Maximum am 22. Dezember)

Woher kommen die Perseiden?

Offenbar haben bereits die Chinesen die Perseiden beobachtet, was erste Überlieferungen aus dem Jahr 36 v. Chr. zeigen. Ob chinesische Astronomen allerdings vor 2.000 Jahren auch den Zusammenhang mit dem Meteorstrom erkannten, ist nicht eindeutig belegt.

In Europa soll die erste Perseiden-Beobachtung im Jahr 811 erfolgt sein.

Adolphe Quételet, ein Mathematiker aus Belgien, machte 1839 darauf aufmerksam, dass die Meteoritenschauer jedes Jahr um die gleiche Zeit wiederkehren.

Die US-Astronomen Lewis Swift und Horace Tuttle entdeckten 1862 dann einen Schweifstern, heute bekannt als Komet 109P/Swift-Tuttle, der als Quelle für den Sternschnuppenregen der Perseiden gilt.

Diese Erkenntnis stammt jedoch nicht von den Astronomen, sondern von dem Italiener Giovanni Schiaparelli, der 1866 die Gleichheit der Swift-Tuttle-Bahnparameter und der Meteore entdeckte. Die Meteoritenschauer sind umso stärker, je näher die Erde der früheren Kometenbahn kommt. Mehr als 350 Meteoren in der Stunde registrierten Astronomen in den Jahren 1991 und 1993. Heute durchbricht das Perseiden Maximum selten die Grenze von 100 Sternschnuppen pro Stunde.

Wie kann ich die Sternschnuppen am besten beobachten?

Das Perseiden Maximum 2017 steht in der Nacht vom 12. August auf den 13. August an. In der Sternschnuppennacht entfalten die Meteorschauer ihre volle Pracht. Die meisten Sternschnuppen im August bekommen Sie in aller Regel am frühen Morgen im Osten kurz vor der Morgendämmerung zu Gesicht – sofern der Himmel wolkenlos ist. Um das Naturspektakel in vollen Zügen zu genießen, benötigen Sie kein Fernglas. Sie müssen auch nicht ewig warten, denn pro Stunde sollen um die 100 Sternschnuppen herabregnen. Es ist sinnvoll, wenn Sie sich ein Plätzchen außerhalb der Stadt suchen, denn das künstliche Licht könnte die Sicht auf das Sternschnuppen-Festival trüben.

Beim stressfreien Sternschnuppen-Beobachten unterstützen Sie neuerdings auch Apps. Die App „Milky Way“ präsentiert einen virtuellen Himmel, der mit Wikipedia gekoppelt ist. Auf diese Weise bekommen Sie immer aktuelle Informationen über Planeten oder Sterne. Der Clou: Wenn Sie Ihr iPhone oder iPad auf einen bestimmten Ausschnitt am Himmel richten, erscheint er auf Ihrem Gerät. Etwa 10.000 Sterne und etliche Sternbilder sind über die App abrufbar. Dazu gibt es noch wunderschöne Klänge aus der Sternenwelt.

Und wenn Sie nicht live beim Höhepunkt der Perseiden 2017 dabei sein können, liefert der astronomische Leitfaden „Star Walk“ auch nach dem Himmelsphänomen noch faszinierende Echtzeitbilder von der Show der Perseiden.

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