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Wintersonnenwende 2015 – die Wiedergeburt von Licht und Sonne

In der längsten Nacht des Jahres, wenn die Sonne ihren Tiefpunkt erreicht hat, feierten schon die alten Kulturen die Wintersonnenwende. Man sagt, zum Ende des Jahres wird das Licht wiedergeboren.

Der 22. Dezember ist der dunkelste Tag im ganzen Jahr, wo die Sonne nur Kraft für acht Stunden Licht hat. Die Wintersonnenwende 2015 markiert den Zeitpunkt, ab dem die Tage langsam wieder heller werden, denn die Nordhalbkugel bewegt sich immer mehr auf die Sonne zu, während die Erde weiter wandert.

Doch welche Auswirkungen hat die Thomasnacht auf uns? Gibt es ein besonderes Wintersonnenwende Ritual?

Wintersonnenwende - Der astronomische Winter beginnt

Dieses Jahr erreicht die Sonne am 22. Dezember zur Mittagszeit auf der Nordhalbkugel die geringste Höhe am Horizont. Mit der Wintersonnenwende 2015 beginnt in der mitteleuropäischen Zeitzone der Winter um 5.48 Uhr. Genau umgekehrt verhält es sich auf der Südhalbkugel. Herrscht dort Winter, ist Sommer in der nördlichen Hemisphäre. Mit Beginn des astronomischen Winters hat die Sonne bei ihrem Durchgang durch den lokalen Meridian ihren Tiefstand erreicht.

Da der Großteil der Sonnenbahn sich unterhalb des Horizonts befindet, erleben Sie die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres. Am Nordpol geht die Sonne in der Thomasnacht erst gar nicht auf. Nach der Wintersonnenwende 2015 verlängern sich die Tage wieder, was schon in antiken Kulturen ein Anlass zum Feiern war. Kultstätten wie Stonehenge haben die Thomasnacht anhand der Auf- und Untergangszeitpunkte der Sonne bereits in der Jungsteinzeit erfasst. Als der Julianische Kalender eingeführt wurde, fand die Thomasnacht aber noch am 25. Dezember statt.

Welche Auswirkungen hat die Wintersonnenwende 2015 auf unsere Gesundheit?

An manchen Wintertagen ist es um halb neun noch nicht richtig hell, während die Sonne am Nachmittag schon gegen vier Uhr wieder verschwindet. Viele Menschen fühlen sich deshalb in der Winterzeit antriebslos, müde und schlapp. Nach der Wintersonnenwende werden die Tage zwar langsam wieder länger, doch der Körper befindet sich noch im Wintermodus. In der dunklen Jahreszeit bekommt der Mensch nur wenig natürliches Licht, weil er sich meistens drinnen aufhält. Um der Melancholie entgegenzuwirken, sollten Sie auch an grauen Wintertagen möglichst oft ins Freie gehen, denn Lampenlicht erreicht höchstens 500 Lux, während draußen etwa 7.000 Lux erreicht werden.

Es ist zudem wichtig, dem erhöhten Schlafbedürfnis so oft wie möglich nachzugehen. Wenn Sie Ihrem Körper in der Winterzeit genügend Ruhe gönnen, haben Sie mehr Energie.

Bewegung an frischer Luft und ausreichend Schlaf sind die besten Gegenmittel für den Winterblues.

Auch die Essensvorlieben ändern sich in der kalten Jahreszeit. Im Sommer nehmen wir mehr Proteine zu uns, im Winter steigt der Anteil der Kohlenhydrate.

Das Plätzchenbacken zu Weihnachten ist also nicht nur eine schöne Tradition, sondern die  Weihnachtskekse sind auch gute Energielieferanten.

Wintersonnenwende Rituale - Die Mythenwelten alter Kulturen

Die heidnischen Germanen feierten das Jul-Fest am Tag der Wintersonnenwende als Sonnen-Geburtsfest. Die Sonne galt als Symbol für das Jol (Rad), weshalb an diesem Festtag Feuerräder einen Abhang hinunterrollten. Das Jul-Fest in der Thomasnacht läutete die 12 Rauhnächte ein und war den Seelen der Entschlafenen gewidmet, die dem Glauben zufolge am Dreikönigstag, dem 6. Januar wiederkehrten. In diese Zeit fällt auch die Wiedergeburt der Göttin des Lichts. Zu Ehren der Sonnengöttin Lucina als Symbol für neues Leben entzündeten die Germanen Kerzen.

Die Kelten fasteten am 24. Dezember und sahen die Wintersonnenwende nicht nur als astronomisches Ereignis, sondern als Punkt der Lebenswende. Der 24.12. wurde zum Fastentag erkoren, weil die Kelten glaubten, dass die kosmischen Auswirkungen der Sonne erst zwei Tage nach der längsten Nacht auf der Erde zu spüren sind. Auch im Christentum feierten viele Kulturen die Wiedergeburt des Lichts. Papst Hippolytos forderte, dass der 25. Dezember als Tag von Christus Geburt festgelegt wurde. Der römische Kaiser Konstantin erklärte um das Jahr 330 den Sonnengott zum Christengott, der das Licht der Welt symbolisiert. In Deutschland fand der Christtag erst im Jahr 813 Anerkennung.

Wintersonnenwende in heutiger Zeit

Auch in heutiger Zeit ist die Wintersonnenwende ein guter Anlass, um zur Besinnung zu kommen, die Natur zu erleben, die länger werdenden Tage zu begrüßen und die Sonne willkommen zu heißen. Das Feuer ist das Symbol für das wiederkehrende Sonnenlicht. Ein schönes Wintersonnenwende Ritual 2015 in der Thomasnacht ist ein Fest mit Freunden, Familien und Nachbarn im Garten an einer kleinen Feuerstelle. Springen Paare über das Feuer, bekunden sie ihre Liebe. Wünschen sich Paare Kinder, geben alle Anwesenden nach dem Feuersprung ihren Segen:

 

„Große Göttin, lass dieses Paar an der Geburt deines Sonnenkindes teilhaben! Und wie du uns die Sonne schenkst, schenke diesem Paar Fruchtbarkeit und Kindersegen.“

Doch auch im Haus können Sie die Wintersonnenwende mit folgenden Bräuchen feiern:

  • Gesang
  • Geschichten
  • Gebäck
  • heißem Tee
  • Glühwein

Damit die bösen Geister dem Haus fernbleiben, essen Paare an der Haustür zusammen einen Apfel und spucken den Dämonen die Apfelkerne symbolisch mitten ins Gesicht.

 

Erfahren Sie mehr über:

Die 12 Rauhnächte 2015 – Zeit der Vorbereitung auf das neue Jahr

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