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Bindungsangst – wenn die eigene Angst der Liebe im Weg steht

Die Angst vor einer festen Bindung – damit stehen sich viele Menschen selbst im Weg, das wahre Liebesglück zu finden. Wie Sie eine Bindungsangst erkennen und lösen, verraten wir Ihnen hier.

Bindungsangst

Es gibt wohl nichts Schöneres, als den Partner fürs Leben zu finden und mit ihm oder ihr eine Beziehung einzugehen. Doch es gibt viele Menschen, denen gerade das unwahrscheinlich schwerfällt. Der Grund? Bindungsangst! Sie haben Angst davor, Nähe zuzulassen oder eine enge Bindung zu einem anderen Menschen einzugehen. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Phänomen der menschlichen Psyche?

Symptome von Bindungsangst

Bindungsangst hat viele Gesichter. So können die Symptome aussehen:

  • Es fällt Ihnen schwer, zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen und aufrechtzuerhalten.
  • Sie fühlen sich schnell in Ihrer persönlichen Freiheit eingeengt.
  • Bei Dates mit potenziellen Partnern suchen Sie nach Fehlern.
  • Sie tauchen unter, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen alles zu viel wird. Dann antworten Sie Ihrem Gegenüber manchmal auch nicht mehr auf Nachrichten (Ghosting).
  • Sie möchten Ihren Partner nicht „offiziell“ machen, ihn nicht Familie und Freunden vorstellen.
  • Schon der Gedanke an Liebe und Partnerschaft, verursacht ein ungutes in Gefühl in Ihnen.
  • Es ist Ihnen unbegreiflich, dass so viele Menschen verheiratet sind. Sie können nicht nachvollziehen, wieso Menschen ihr Leben so verbringen wollen.

Die Anzeichen für eine bestehende oder auch beginnende Beziehungsangst können vielfältig sein. Vielfach handelt es sich nur um kleine Gesten oder Handlungen, die auf ein tiefer sitzendes Problem hinweisen. Es existiert für die Bindungsangst kein Test. Wissenschaftlich erforscht und bestätigt ist das Phänomen nicht. Dass die Fälle von Personen sich häufen, denen es nicht gelingt, sich auf eine Beziehung einzulassen, ist jedoch unverkennbar.

Hinter den meisten Symptomen steckt eine tief verwurzelte Angst, von seinem Gegenüber zurückgewiesen zu werden. Häufig ist es so, dass Menschen mit Bindungsangst gerne eine Beziehung eingehen würden. Allerdings sind die Ängste einfach größer, sodass der Wunsch nach Liebe und Nähe zurückgestellt wird. Das Verlangen ist da, doch die Angst überwiegt.

Bindungsangst: Ursachen

Die Ursachen oder Auslöser für eine Bindungsangst lassen sich oft in der Vergangenheit oder der Kindheit finden.

  • Verletzungen oder Zurückweisungen, die Sie in einer vorherigen Beziehung erfahren haben, können der Grund dafür sein, dass Sie fortan vor emotionaler Nähe zurückschrecken.
  • Verlustängste entstehen oft in Folge von emotionaler Vernachlässigung während der Kindheit und schüren die Angst, im Erwachsenenalter erneut verlassen und verletzt zu werden.
  • Bindung an die Eltern als Kind: War einer Ihrer Elternteile in seiner Fürsorge für Sie unzuverlässig und unverbindlich, ist es kein Wunder, dass auch Sie sich nicht festnageln lassen wollen. Denn unbewusst haben Sie verinnerlicht, dass diese unverbindliche Form der Liebe normal ist. Alles andere erscheint Ihnen suspekt und unnatürlich.
  • Beziehung der Eltern als schlechtes Vorbild: Neben der Beziehung, die Sie als Baby selbst zu Ihren Eltern hatten, war die Partnerschaft Ihrer Eltern die erste Beziehung, die Sie in Ihrem Leben kennenlernten. Als Kind ist alles, was die Eltern tun und sagen, Gesetz – entsprechend speichern Sie Ihre Beobachtungen und Erfahrungen unbewusst als Muster, an das Sie jede weitere Beziehung anpassen
  • Auch aus einer Furcht, die persönliche Freiheit zu verlieren, kann eine Bindungsangst resultieren. Einige Bindungsunwillige genießen ihr unabhängiges Leben ohne Verpflichtungen so sehr, dass sie es nicht aufs Spiel setzen möchten – auch nicht für Liebe.
  • Minderwertigkeitskomplexe: Wer glaubt, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden, lässt sich oft gar nicht erst auf Liebe ein. Schließlich würde das Gegenüber früher oder später ja doch entdecken, dass man nicht gut genug für seine Zuneigung ist – so der Irrglaube.
  • Angst vor Identitätsverlust: Mussten Sie sich in Ihrer Kindheit oder in einer vergangenen Beziehung oft verstellen, um die Harmonie aufrechtzuhalten, werden Sie Beziehungen fortan meiden.
  • Optimierungszwang: „Das geht noch besser.“ Einige Menschen streben so sehr nach Perfektion, dass sie glauben, niemand sei gut genug. Die Angst, etwas Besseres verpassen zu können, hält sie davon ab, sich einzulassen.

Weitere Auslöser der Bindungsangst

Bindungsangst kommt nicht von Ungefähr. In vielen Fällen verknüpfen die Menschen emotionale Nähe mit verletzenden und schlimmen Erlebnissen, die nicht aus den eigenen Gedanken verbannt werden können. Sobald eine Bindung zu eng wird, verschließen sich die Menschen und weisen ihr Gegenüber zurück. Weitere mögliche Auslöser für dieses Verhalten können sein:

  • Scheidung der Eltern
  • Alkoholsucht des früheren Partners oder eines Elternteils
  • emotionale Überforderung in der Kindheit (Phänomen der Überbehütung von Kindern)
  • traumatische Erlebnisse
  • Trennungen, bei denen Ihre Gefühle schwer verletzt wurden
  • häufiger Vertrauensmissbrauch

Aus diesen negativen Erfahrungen ziehen die Betroffenen schließlich den Schluss für sich, dass es besser ist, allein zu bleiben. In einer Beziehung werden sie nur doch wieder enttäuscht. Ein emotionaler Teufelskreis, der mit Hilfe einiger Tipps aber auf Dauer durchbrochen werden kann. Es gibt Wege und Möglichkeiten, die eigenen Ängste zu bekämpfen

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Verliebt in eine Person mit Bindungsangst: Tipps

Einen Menschen zu lieben, der unter Bindungsangst leidet, kann auch für einen selbst großen Liebeskummer bedeuten. Oft ergreift das Gegenüber schon bei kleinsten Unstimmigkeiten die Flucht. Wenn die Verpflichtungen überhandzunehmen drohen, taucht er immer wieder ab. Folgendes gilt es im Umgang mit einem Beziehungsängstlichen zu beachten:

  • Versuchen Sie, Ihren Partner zu verstehen.
  • Bedenken Sie, dass er sich seine Bindungsangst nicht ausgesucht hat und dass sie auch ihm wehtut.
  • Machen Sie ihm keine Vorwürfe! Sonst macht Ihr Partner komplett dicht.
  • Ergründen Sie gemeinsam, wo seine Angst vor einer Beziehung und vor Nähe herrühren könnte.
  • Helfen Sie Ihrem Partner, sein Selbstbewusstsein aufzubauen.
  • Zeigen Sie ihm, wie schön Nähe sein kann.
  • Geben Sie ihm genug Freiraum, damit er sieht, dass er auch in einer Beziehung Zeit für sich hat.
  • Akzeptieren und lieben Sie ihn so, wie er ist. Versuchen Sie nicht, ihn zu ändern.
  • Ist er nicht bereit, an seinen Bindungsängsten zu arbeiten, so lassen Sie ihn gehen.

Beziehungsunfähig: Bindungsangst bei der Frau

Auch Frauen leiden vermehrt unter Bindungsängsten. Dabei zeigen sie zuweilen ihre ganz eigenen Merkmale. Erkennen Sie sich wieder?

  • Sie verlieben sich immer in unerreichbare Männer:
    Ob er am anderen Ende der Welt wohnt, bereits vergeben ist oder 30 Jahre älter ist als Sie – irgendwie haben Sie einen ganz bestimmten Typ Mann. Und zwar der „Typ Unerreichbar“. Wer sich immer wieder in Männer verguckt, mit denen eine enge Beziehung von vornherein so gut wie ausgeschlossen ist, der könnte unbewusst einem gewissen Schema folgen. Offiziell bedauern Sie es dann vielleicht, dass Sie Ihren Liebsten so selten sehen oder dass es nichts Ernstes zwischen Ihnen werden kann, doch insgeheim brauchen Sie selbst diesen Abstand. Zieht der Weltenbummler dann plötzlich in Ihre Stadt oder lässt der verheiratete Mann sich für Sie scheiden, wird Ihnen das schnell zu viel und die Beziehung geht in die Brüche.
  • Sie sind sehr wählerisch:
    Groß muss er sein, Ihr Traumprinz. Und erfolgreich. Vielleicht mit eigener Firma? Am besten hat er noch keine Kinder und war auch noch nicht verheiratet, schließlich möchten Sie ja einen, der unverbraucht ist. Humor sollte er auch haben und Hobbys, die Ihnen gefallen. Er spielt in einer Band, erfahren Sie beim dritten Date? „Nein, danke! wie unreif“, denken Sie und wollen den Guitar-Hero nie wiedersehen. Kurz: Der Mann, denn Sie wollen, muss erst noch gebacken werden. Viele Bindungsverängstigte sind bei der Partnerwahl übertrieben wählerisch, um sich eine echte Liebe vom Hals zu halten. „Der Richtige war eben noch nicht dabei“, lautet dann gern die Rechtfertigung vor sich selbst.
  • Sie möchten die Kontrolle haben:
    Wer unter Bindungsangst leidet, ist oft hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach Sicherheit in Form von Nähe und dem Wunsch nach Sicherheit in Form von Abstand. In der Vergangenheit haben Sie vermutlich schwere emotionale Verletzungen erlebt und möchten sichergehen, dass Ihnen dergleichen nie wieder widerfahren kann. Lassen Sie sich trotz Ihrer Bindungsangst auf einen Mann ein, so kann es im Laufe der Beziehung passieren, dass Sie Ihren Partner stark kontrollieren möchten. Das tun Sie aus Angst, ihn zu verlieren, doch das Ergebnis sieht oft genauso aus.

Bindungsangst beim Mann

Die Unwilligkeit, sich zu binden, ist besonders häufig beim starken Geschlecht zu beobachten. Gern sagt man beziehungsfeindlich gesinnten Männern einen Hang zur Polygamie oder Polyamorie nach. Doch nicht immer hat die Bindungsangst mit fehlendem Interesse an Monogamie zu tun. Im Gegenteil: Auch Männer wünschen sich innige Nähe und Vertrauen, wie man es nur mit einer festen Liebespartnerin bekommen kann. Ebenso wie bei Frauen können auch beim Mann die Ursachen für eine Beziehungsstörung vielfältig sein.

Bindungsangst

On-Off-Beziehung: Liebe zwischen Bindungsängstlichen

Ein Phänomen, das uns heutzutage immer häufiger begegnet, ist die On-Off-Beziehung, bei der sich intensive Nähe mit kühler Distanz abwechselt. Wie es das Gesetz der Anziehung manchmal so will, wirken Bindungsunfähige oftmals wie zwei Magneten aufeinander. Über Jahre hinweg führt so manches Nicht-Paar eine Nicht-Beziehung, die von großen Hochs und Tiefs geprägt ist. Doch warum finden ausgerechnet Bindungsunwillige zusammen?

Eine Person, die ernsthaft eine Familie gründen möchte und den entsprechenden Partner dafür sucht, wird sich nicht lange mit jemandem aufhalten, der nicht die gleichen Ansprüche an die Beziehung hat und ihm auf Dauer keine Nähe geben kann. Eine bindungsängstliche Person hingegen findet in einer ebenfalls beziehungsgestörten Person ihre „perfekte“ Entsprechung – jemand, der ihnen eine gute Erklärung gibt, warum es mit der Liebe „einfach nicht klappen will“. Jemand, der ihnen genug Freiraum gibt und mit dem es nicht zu ernst werden kann. Solche On-Off-Beziehungen gestalten sich jedoch kräftezehrend für beide Beteiligte, da sie keine Gelegenheit bieten, sich fallen zu lassen und Vertrauen aufzubauen. Wer dauerhaft glücklich mit einem Partner werden möchte, muss seiner Bindungsangst zwangsläufig früher oder später auf den Grund gehen.

Bindungsangst überwinden? Tipps für eine erfüllte Partnerschaft

Jede neue Partnerschaft, die Sie eingehen, ist mit einem gewissen Risiko verbunden. Nicht alle Beziehungen sind für die Ewigkeit geschaffen, aber ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall. Diesen Leitsatz müssen Sie sich immer wieder vor Augen führen, wenn Sie sich mit der Frage einer neuen Partnerschaft auseinandersetzen. Das ist ein wichtiger Schritt, um nicht ewig unglücklich verliebt zu sein. Machen Sie sich folgende Tipps gegen Ihre Bindungsangst klar:

  • Es ist schön, geliebt zu werden.
  • Nicht alle meine Erwartungen müssen und können erfüllt werden
  • Sie müssen Ihre Persönlichkeit nicht verleugnen, um einem Partner zu gefallen.
  • Sie sind es wert, geliebt zu werden.
  • Eine Beziehung ist ein Prozess.
  • An einer Beziehung müssen beide Partner stetig arbeiten.

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihrer Bindungsangst auf den Grund gehen und die tatsächlichen Ursachen finden. Dann können Sie effektiv etwas unternehmen und die Liebe zu einem anderen Partner wieder für sich entdecken. Sollten Sie dies nicht allein schaffen, können Sie auch eine Therapie oder eine Lebensberatung in Anspruch nehmen. Dort erhalten Sie Hilfestellungen, wie Sie tief sitzende Ängste aufspüren und überwinden können.

Wenn Sie Ihre Angst vor Bindung und Nähe verarbeiten und überwinden wollen, ist eine Sache äußerst wichtig: Fangen Sie nicht an, sich oder Ihre Persönlichkeit zu ändern. Das hilft Ihnen nicht, sich dauerhaft zu binden und glücklich zu werden. So etwas ist immer der falsche Weg.

Ergründen Sie Ihre Bindungsangst – entweder allein oder mithilfe von erfahrenen Lebensberatern zum Beispiel. Und setzen Sie sich niemals unter Druck. Fühlt sich eine neu begonnene Partnerschaft falsch an, können Sie diese auch beenden. Dieser Schritt ist nicht der Anfang vom Ende, sondern kann die Chance für etwas Neues bedeuten. Lernen Sie sich selbst besser kennen und, vor allen Dingen, erleben Sie, wie eine neue Partnerschaft Sie positiv verändern und Ihr Leben bereichern kann.

Führen Sie eine On-Off-Beziehung mit einer bindungsunfähigen Person? Oder leiden Sie sogar selbst an Beziehungsunfähigkeit? Unsere spirituellen Berater helfen Ihnen, der Bindungsangst auf den Grund zu gehen und sie zu lösen. >> Jetzt Berater wählen und 15 Minuten Gratisgespräch sichern

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