Flora ist die Göttin der Erde, der Vegetation und der Landwirtschaft. Sie wird auch als Flora Mater, als mütterliche Göttin, als Göttin des Frühlings, der Feldfrüchte und der guten Hoffnung angebetet.
Ursprünglich wurde Flora von den Sabinern verehrt, einem uralten italienischen Stamm. Als diese ca. 240 v.Chr. Rom eroberten und sich mit den Römern vermischten, brachten sie auch ihre Götter mit.
Sie gilt als die Göttin der Blumen und Blüten, des Frühlings und der blühenden Natur. Dabei steht Flora in enger Verbindung zum Element Erde. Flora verkörpert die blühende Kraft, die aus der Erde hervorsprießt, und sorgt für das Gedeihen von Pflanzen und Getreide.
Den Frühling verbinden wir automatisch mit einem Gefühl der Unbeschwertheit und der Freude. Die Frühlingsgefühle sind dafür ein idealer Ausdruck: Unsere sinnliche Seite erwacht, doch dabei läuft alles spielerisch ab und strahlt Fröhlichkeit und Leichtigkeit aus. Genau dieses Gefühl transportiert Flora, was sie zur idealen Göttin des Frühlings macht.
Der Ursprung ihrer Verehrung liegt in Italien. Während der Renaissance (1300-1600 n.Chr.) wurde Göttin Flora in vielen Ländern populär und von unzähligen Malern, Bildhauern, Dichtern und Komponisten in ihrer Kunst verewigt. Hier ist Flora stets als schöne, fast nackte junge Frau inmitten von Blumen zu sehen.
Wo immer etwas blüht, ist Flora tätig: Das schrieb der antike römische Dichter Ovid. Flora ist dabei die Göttin der Sinnesfreuden und des Genusses. Ihr zu Ehren feierten die Römer jedes Jahr vom 28. April bis 3. Mai die sogenannten Floralien. Die Bevölkerung Roms schmückte ihre Häuser mit Blumen und die Männer trugen Blumenkränze und Girlanden. Die schon traditionell nicht sehr dezent gekleideten Frauen wählten nun noch buntere und gewagtere Kleider als üblich. Man veranstaltete private Festessen für Familie und Freunde und verschenkte Medaillons mit erotischen Motiven. Es gab freizügige Theateraufführungen und eigene Spiele im Zirkus, die Ludi Florales. Die Verehrung der lebensspendenden Kraft der Göttin diente auch als Deckmantel für zahlreiche sexuelle Ausschweifungen während des Festes.
Durch Flora verbindest du dich mit der befreienden Kraft des Frühlings. In dem so zart wirkenden Frühlingsgrün findest du deine Stärke. Ganz gleich ob im Stadtpark, auf dem Land oder im Garten: Um mit Flora in Verbindung zu treten, solltest du hinausgehen und dich an der Vielfalt der blühenden und sprießenden Natur erfreuen. Spüre Floras ebenso sanfte wie mächtige Energie, die den Winter beendet und uns allen wieder neues Leben schenkt. So wie sich die ersten Frühlingsblumen ans Licht der Sonne drängen, so kannst auch du die Kraft der Sonne nutzen, um deine inneren Energiereserven wieder aufzuladen. Lass den Winter hinter dir und begrüße Flora. Die Göttin wird dir neue Leichtigkeit und Lebensfreude schenken.
Ich bringe neues Leben, Licht und Sonne. Ich blühe und sprieße, wachse und gedeihe. Mir kann niemand widerstehen.
Ich bin spirituell – und das ist auch gut so
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