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Wintersonnenwende 2018 – die Rückkehr des Lichts

In der längsten Nacht des Jahres, wenn die Sonne ihren Tiefpunkt erreicht, feierten schon die alten Germanen die Wintersonnenwende. Ab sofort werden die Tage wieder länger und die Natur erwacht langsam aus ihrem Winterschlaf. Doch welche Auswirkungen hat das auf die Gesundheit? Und wie feiert man das Ereignis?

Wintersonnenwende 2018

Der astronomische Winter beginnt

Jedes Jahr am 21. Dezember erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel ihre geringste Höhe am Horizont – der kalendarische Winter beginnt. Genau umgekehrt verhält es sich auf der Südhalbkugel, wo nun Sommer herrscht. Zur Wintersonnenwende – auch Thomasnacht – erreicht die Sonne bei ihrem Durchgang durch den lokalen Meridian ihren Tiefstand. Da der Großteil der Sonnenbahn sich unterhalb des Horizonts befindet, erleben Sie nun die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres. Am Nordpol geht die Sonne erst gar nicht auf.

Nach der Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger, was der eigentliche Grund dafür ist, dass man das Datum seit Jahrtausenden feiert. Kultstätten wie Stonehenge zeugen davon, dass dieses Ereignis in der Thomasnacht bereits in der Jungsteinzeit erfasst wurde.

Auswirkungen auf die Gesundheit

An manchen Wintertagen ist es um halb neun Uhr morgens noch nicht richtig hell und nachmittags gegen vier geht die Sonne schon wieder unter. Nach der Wintersonnenwende werden die Tage zwar langsam wieder länger, doch der Körper befindet sich noch immer im Wintermodus, da er nach wie vor nur wenig Licht bekommt. Antriebslosigkeit und schlechte Laune sind die Folge. Um dem entgegenzuwirken, gilt es, so viel Zeit wie möglich im Freien zu verbringen – auch an grauen Wintertagen. Schließlich kann bei Tageslicht eine Lichtstärke von etwa 7.000 Lux getankt werden, während man bei Lampenlicht auf höchstens 500 Lux kommt.

Darüber hinaus ist das Schlafbedürfnis in der dunklen Jahreszeit höher als im Frühling oder im Sommer, und so fühlen sich viele müde und schlapp. Dem Körper mehr Schlaf zu gönnen, schafft Abhilfe.

Auch die Essensvorlieben ändern sich in jetzt im Winter: Im Sommer nimmt man mehr Proteine zu sich, im Winter steigt der Anteil der Kohlenhydrate in der Nahrung. Das Plätzchenbacken zu Weihnachten ist also nicht nur eine schöne Tradition, die Weihnachtskekse sind auch hervorragende Energielieferanten.

Alte Rituale

Am Tag der Wintersonnenwende feierten die heidnischen Germanen beim sogenannten Jul-Fest die Geburt der Sonne. Das Jul-Fest läutete in der Nacht des 21. Dezembers die zwölf Rauhnächte ein und war neben der Sonne auch den Seelen der Entschlafenen gewidmet. In dieser Zeit war es Brauch, brennende Radkreuze – als Symbole für die Sonne – an Hängen herunterrollen zu lassen. Auch die Wiedergeburt der Göttin des Lebens und des Lichts, Lucina, fällt in diese Zeit. Zu ihren Ehren entzündeten die alten Germanen Kerzen als Symbole für neues Leben.

Die Kelten sahen die Wintersonnenwende nicht nur als astronomisches Ereignis, sondern als Punkt der Lebenswende. Der 24. Dezember wurde zum Fastentag erkoren, weil sie glaubten, dass die kosmischen Auswirkungen der Sonne erst zwei Tage nach der längsten Nacht auf der Erde zu spüren sind. Auch im Christentum feierten viele Kulturen die Wiedergeburt des Lichts mit Kerzen und Lagerfeuern.

Moderne Bräuche

Heutzutage nutzt man die Wintersonnenwende immer noch gerne dazu, die länger werdenden Tage zu begrüßen und die Sonne willkommen zu heißen. Ein schönes Ritual in der Thomasnacht ist ein Fest mit der Familie, Freunden und Nachbarn im Garten an einer kleinen Feuerstelle. Paare, die über das Feuer springen, bekunden damit ihre Liebe. Wünscht sich ein Paar Kinder, geben alle Anwesenden nach dem Feuersprung ihren Segen.

Damit die bösen Geister dem Haus fernbleiben, essen Paare an der Haustür zusammen einen Apfel und spucken den Dämonen die Apfelkerne symbolisch mitten ins Gesicht. Mit Kerzen, Gebäck und Glühwein können Sie die Wintersonnenwende ebenfalls gemütlich daheim feiern.

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