Das indianische Horoskop mit dem Medizinrad im Fokus hat eine ganz andere Bedeutung als ein Horoskop in der westlich geprägten Astrologie. Die nordamerikanischen Indianer sehen in der Erdmedizin die Kraft des Universums und des Menschen. Im Indianerhoroskop hat jeder Mensch ein Krafttier, das die menschliche Seele beschreibt. Es symbolisiert das Unterbewusste und die Gefühle.
Die indianischen Sternzeichen sind Tierzeichen wie Otter, Wolf, Falke oder Biber. Die indianische Astrologie ist wie das Horoskop auf das Medizinrad ausgerichtet, das eine tiefgründige Bedeutung für den Lebenskreislauf hat. Nicht die Planetenkonstellation oder die Sterne werden zur Deutung herangezogen, sondern als Basis dient die Natur.
Ein indianisches Horoskop ist eng mit der Lebensphilosophie der Indianer in Nordamerika verbunden. Der Mensch ist Teil des Geschehens im Universum, aber nicht ihr Mittelpunkt. Im Zentrum steht die Erdmedizin, die als Kraft im Kosmos und im Menschen wirkt. Die Natur gilt als heilig, weil sie vom Geist durchdrungen ist. Ein indianischer Schamane sieht die enge Verbundenheit der Naturkräfte mit dem Menschen. Ein Mensch steht je nach Geburtsdatum mit der Kraft der jeweiligen Jahreszeit in Verbindung, was Aufschluss über bestimmte Charaktereigenschaften, Möglichkeiten und Fähigkeiten gibt.
Schon die alten Indianervölker betrieben eine besondere Medizinform, in welcher der Ursprung einer Krankheit oder deren Heilung in der Natur liegt. Alles Leben ist heilig und geht von Mutter Erde aus. Eine große Bedeutung kommt der Verbindung Mensch und Tier zu. Die indianische Astrologie als Teil dieser Philosophie geht mit Tiersymbolen einher, die als Totems bezeichnet werden. Wer sein Totem kennt, kann seine natürlichen Fähigkeiten besser nutzen. Ein Totem ist ein Tier wie Braunbär, Rabe, Eule oder Schlange, welches die Charaktereigenschaften eines Menschen widerspiegelt. So wie sich das Verhalten von bestimmten Tieren einschätzen lässt, können auch dem Menschen verschiedene Verhaltensmuster zugeordnet werden. Ein Totem verkörpert dabei Aspekte der Persönlichkeit und öffnet das Tor für Intellekt und Intuition.
Laut indianischer Astrologie ist der Mensch nach seiner Geburt Teil des kosmischen Kreises und kann aus den Kräften der Natur Heilung erfahren. Die indianischen Tierzeichen gehören dabei zum Medizinrad. Das äußere Rad umfasst 12 Geburtszeiten, wobei die jeweilige Zeit einem Tierzeichen und einem Baum sowie einer Farbe und einem Stein zugeordnet ist. Durch die Einteilung der Jahreszeiten in jeweils drei Teile erfolgt die Charakterisierung der 12 verschiedenen Persönlichkeitstypen. Die Jahreszeiten spielen dabei eine wegweisende Rolle und symbolisieren die Entwicklungsstufen der Menschen:
Die 12 indianischen Tierkreiszeichen sind Falke, Biber, Hirsch, Specht, Lachs, Braunbär, Rabe, Schlange, Eule, Gans, Otter und Wolf. Dabei gilt folgende Zuordnung der Sternzeichen nach Geburtsdatum und Bedeutung in der indianischen Philosophie:
Das indianische Medizinrad als Symbol des Lebens und des heiligen Gleichgewichts hilft den Menschen auch heute noch dabei, in Kontakt mit dem innersten Kern ihres Wesens zu kommen. Auch in Deutschland gibt es Schamanen und Heiler, die mit dem Medizinrad arbeiten. Es ermöglicht das Erkennen von Zusammenhängen im Leben und die Wirkung der Naturkräfte in den verschiedenen Jahreszeiten. Dabei beeinflussen die vier Elemente das innere Wesen eines Menschen. Das Rad steht für Wachstum und Ausgeglichenheit. Ziel des indianischen Horoskops ist die Reifung, indem man Unausgewogenes im Leben wieder in Gleichklang bringt.
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