Kostenlose Registrierung Anmelden

Dein Viversum Online-Magazin

Moderne Spiritualität, Achtsamkeit & Magie

Profitiere von unserem Willkommensangebot und registriere dich gratis und unverbindlich.

Telefonisch konsultieren oder Per Chat konsultieren

Loslassen lernen und befreiter leben

Ganz hinten im Schrank hängt diese eine Jeans. Du passt seit Jahren nicht mehr rein, aber weggeben kommt nicht infrage – falls sich mal wieder was ändert. Genauso lief es vielleicht mit der Nachricht an deinen Ex, die du immer noch nicht gelöscht hast. Oder mit dem Groll gegen eine Freundin, der längst mehr wiegt als der Streit, um den es eigentlich ging. Loslassen lernen klingt nach einer großen spirituellen Übung. Dabei fängt es meistens ziemlich klein an: bei den Dingen, Gedanken und Gefühlen, die du eigentlich längst nicht mehr brauchst – aber trotzdem festhältst.

Loslassen lernen: Warum fällt es so schwer?

Der Kopf mag Bekanntes lieber als Neues – selbst dann, wenn das Bekannte längst nicht mehr guttut. Eine unbequeme, aber vertraute Situation fühlt sich oft sicherer an als die Ungewissheit, was danach kommt. Das hat nichts mit Willensschwäche zu tun. Loslassen bedeutet immer auch: kurz nicht wissen, was als Nächstes kommt. Und das kann erst mal Angst machen.

Woran du merkst, dass es Zeit zum Loslassen ist

Manchmal ist gar nicht so leicht zu erkennen, woran man eigentlich noch festhält. Ein paar typische Anzeichen:

  • Du erzählst dieselbe Geschichte zum gefühlt zehnten Mal – und deine beste Freundin nickt nur noch höflich.
  • Du hebst etwas auf, denn vielleicht kannst du es ja noch mal brauchen.
  • Du checkst das Profil deines Ex immer wieder.
  • Eine alte Kränkung taucht in jedem Streit wieder auf, auch wenn es gerade um etwas ganz anderes geht.
  • Du redest noch in der Gegenwart über etwas, das eigentlich vorbei ist.
  • Derselbe Gedanke dreht sich in deinem Kopf seit Tagen im Kreis, ohne dass sich dadurch irgendetwas ändert.

Nicht nur der Ex: Was du sonst noch loslassen kannst

Das Thema wird meistens mit Beziehungen verbunden – dabei geht es um so viel mehr. Um Sätze über dich selbst, die du dir irgendwann mal eingeredet hast und seitdem nicht mehr hinterfragst: Ich war noch nie besonders kreativ. Das liegt mir einfach nicht. Erwartungen, die eigentlich von anderen kommen, sich aber wie deine eigenen anfühlen. Dinge, die seit Jahren ungenutzt im Keller stehen. Oder ein Bild von dir selbst, das einfach nicht mehr zu der Person passt, die du heute bist – der alte Job, die alte Rolle in der Familie, das alte Ich.

Loslassen lernen: So gelingt es im Alltag

  • Räum wirklich aus: Nicht nur den Kleiderschrank, sondern auch die alten Chats, die Fotos, die du dir nie wieder ansiehst. Der Kopf räumt oft leichter auf, wenn die Hände dabei mitmachen.
  • Schreib einen Brief, den niemand bekommt: an den Ex, an eine alte Version von dir, an eine Situation, die dich noch beschäftigt. Lies ihn dir einmal laut vor – und wirf ihn dann weg. Das klingt simpel, wirkt aber oft erstaunlich befreiend.
  • Setz dir ein Enddatum: Statt "irgendwann mal loslassen" hilft ein konkretes Datum, zum Beispiel Ende des Monats. Ein Ziel vor Augen macht den ganzen Prozess greifbarer.
  • Sprich es einmal richtig aus: bei einer Freundin oder deinem Partner – nicht, um immer wieder darauf herumzukauen, sondern um bewusst einen Schlussstrich zu ziehen.
  • Frag dich ehrlich: Wem nützt das eigentlich noch? Bei vielem, an dem wir festhalten, lautet die ehrliche Antwort: niemandem mehr, am wenigsten dir selbst.
  • Mach Platz für Neues: Räum das Regal für ein neues Hobby frei, leg dir eine neue Routine zu. Loslassen fühlt sich leichter an, wenn direkt sichtbar wird, wofür du gerade Raum schaffst.

Loslassen heißt nicht vergessen

Spirituell betrachtet ist Loslassen keine Pflichtübung, sondern vor allem eins: Platz schaffen. Solange deine Hände und dein Kopf voll mit Altem sind, bleibt einfach kein Raum für etwas Neues – egal ob es um Gefühle, Gewohnheiten oder den vollen Kleiderschrank geht. Loslassen heißt deshalb nicht, etwas zu verlieren. Es heißt, wieder Platz zu haben für das, was als Nächstes kommt.

Und falls es diese Woche nur die eine Jeans ist, die endlich ihren Weg in die Altkleidersammlung findet: Auch das zählt. Loslassen lernst du nicht an einem einzigen Nachmittag, sondern Schritt für Schritt – und jeder dieser Schritte macht ein bisschen mehr Platz für das, was besser zu dir passt.

Weitere interessante Artikel

So trainierst du deine Intuition

Genau dieser Augenblick zählt

Berater:innen

 

 

   

 

 

   

 

 

   

 

 

   

Entdecke alle unsere Berater:innen

Mein Horoskop

Abonniere uns, um keine Vorhersagen zu verpassen!


Folge uns

Exklusive Angebote, Gewinnspiele, Rabatte...


Du hast ein besonderes Talent?


Benötigst du Hilfe?

Kontaktiere unser Team Mo-So von 8 bis 22 Uhr


100% sichere Zahlung

Norton
Copyright& copy 2026 Viversum - Powered by Ingenio