Magazin
Aus der Welt der Esoterik

Nutzen Sie das kostenlose Erstgespräch bei viversum und erfahren Sie, welche Überraschungen das Leben für Sie bereithält.

Gratisgespräch oder Gratis-Chat

Ängste in der Corona Krise - so können Sie Ihre Sorgen überwinden

Seit einigen Wochen grassiert nicht nur ein neuartiges Virus namens Corona. Viele Menschen beklagen sich über große Ängste in der Corona-Krise.

Ängste in Corona Krise

Je nach Alter und persönlicher Lebenssituation kann der Grund für die Angstzustände variieren. Jüngere haben häufig mit der Angst vor Einsamkeit und Jobverlust zu kämpfen, während Ältere seit einiger Zeit wieder vermehrt von ihren Erlebnissen aus dem 2. Weltkrieg berichten.

Psychologen halten Kriegsvergleiche in der Corona Krise für schädlich

Nicht nur die Queen, auch die deutsche Kanzlerin hat mehrmals betont, die aktuelle Krise sei vergleichbar mit dem 2. Weltkrieg. Die Therapeutin Ingrid Meyer-Legrand kritisierte diese Kriegsvergleiche in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" sehr scharf.

Erstens würden sie zahlreiche Traumata bei der alten Generation wachrufen. Zweitens würden jüngere Menschen, die keine Kriege erlebt hätten, gerade aufgrund der fehlenden Erfahrung unnötig verunsichert. Durch Kinofilme und andere medial aufgebauschte Katastrophenszenarien würde die junge Generation in eine Panikreaktion getrieben, die der derzeitigen Lage nicht angemessen sei. Aus diesem Grund raten Psychologen, möglichst viel Kontakt zu Gleichgesinnten herzustellen und immer im Gespräch zu bleiben. Reden helfe, die Gefahr nicht nur anzunehmen, sondern schütze vor Übertreibungen und Angstreaktionen.

Ängste in der Corona-Krise individuell betrachten

Angst ist nicht gleich Angst. Auch nicht in Zeiten von Corona. Menschen reagieren individuell auf die aktuelle Bedrohungslage. Eine sehr offensichtliche Angstreaktion, die in der aktuellen Krisenlage zu beobachten ist, zeigt sich in den sogenannten "Hamsterkäufen". Die öffentlich-mediale Verurteilung dieser Überreaktion ist allerdings für viele Experten unangebracht.

Das neue Kaufverhalten der Kunden spiegele nur eine Reaktion auf den ständig wechselnden Informationsfluss wider, dem die global vernetzte Welt heutzutage ausgesetzt sei. Wer Angst davor habe, niemandem mehr trauen zu können, müsse sich auf sich selbst verlassen. Letztendlich trügen die Medien die Hauptschuld an den Hamsterkäufen, weil sie diese "hypten" und damit Ängste schürten. Ob es sich bei den sogenannten "Hamsterkäufen" nämlich wirklich um solche handele oder ob die mehrfache Mutter nicht vielleicht einfach ein wenig mehr als üblich für ihre Kinder einkaufe, weil sie Angst vor Lebensmittelengpässen habe, könne niemand mit Sicherheit feststellen.

Jetzt Ihren Berater wählen


Wer außerdem Angst vor dem Einkaufengehen hat, weil er befürchtet, sich anstecken zu können, wird allein deswegen schon größere Mengen einkaufen, um die Häufigkeit der Einkäufe zu reduzieren.

Es wäre also hilfreich, das Verhalten von Menschen in der Corona-Krise weniger zu verurteilen und dadurch die Ängste noch zu verstärken. Wirksamer bei der Reduktion von Ängsten wäre hingegen, einsamen Menschen zu ermöglichen, gemeinsam ihre Einkäufe zu erledigen, also größere Mengen zu erstehen.
Große Haushalte sind in der Regel viel ökonomischer und somit auch umweltfreundlicher in ihrem Wirtschaften als Single-Haushalte. Diese großartige Leistung sollten auch diejenigen zur Kenntnis nehmen, die sich permanent über Großeinkäufe beklagten oder diese in den sozialen Medien lächerlich machten.


Angst vor Perspektivlosigkeit in Corona Zeiten

Gerade für Frauen spielt in der Corona-Krise die Angst vor Jobverlust und die daraus resultierende Perspektivlosigkeit eine große Rolle. Viele von ihnen lebten bereits vor der Pandemie mit prekären Zeitverträgen, ständiger Unsicherheit und konnten selten länger als ein paar Monate im Voraus planen.

Brechen nun die Einkünfte weg, scheint alles ins Wanken zu geraten. Wie lange kann man in der Wohnung bleiben, ohne die Miete aufbringen zu können? Fällt der mühsam zusammengesparte Sommerurlaub aus? Was passiert mit meinem Haustier, wenn ich mir das Tierfutter nicht mehr leisten kann?

Mütter sehen sich - zusätzlich zum "ganz normalen" Stress bei der Lebensmittelbeschaffung - mit der Rolle der Lehrerin ihrer Kinder konfrontiert. Eine riesige Herausforderung, die ohne Vorwarnung und Vorbereitungszeit geradezu wie eine Bombe einschlug. Kann ich das schaffen? Werden meine Kinder nicht benachteiligt, wenn ich den Unterricht nicht packe? Hat das Auswirkungen auf ihre berufliche Laufbahn? Nicht wenige Mütter verzweifeln an diesen Fragen.


Wie lassen sich Ängste in der Corona Krise bewältigen?

Der Psychiater Jan Kalbitzer riet im Deutschlandfunk dazu, sich den Ängsten zu stellen. Wer mit anderen Menschen darüber spreche, was sie oder ihn ängstige, wovor sie oder er sich am meisten fürchte, werde schnell bemerken, dass man nicht der Einzige sei, der diese Gefühle verspüre. Das Reden könne sogar dazu führen, endlich einmal wieder herzhaft zu lachen, weil die Sorgen, wenn man sie ausspricht, zu schrumpfen begännen.

Gesprächsangebote bieten vor allem die Kirchen mit ihrer telefonischen Seelsorge. Menschen, die sich einsam fühlen, erhalten hier schnell und kostenlos Hilfe. Auch für diejenigen, die nicht mit den Angehörigen ihres Haushalts über Probleme sprechen können, weil diese durch sie verursacht wurden, erweist sich die Telefonseelsorge als eine Gesprächsalternative.

Ängste in Corona Krise


Darüber hinaus raten Psychologen davon ab, zu viele Horrorszenarien zu konsumieren - unabhängig von den Quellen. Weder Social Media noch die seriösen Medien würden momentan auf verängstigte Menschen Rücksicht nehmen. Einfach mal den Fernseher oder das Smartphone ausschalten, einen leckeren Tee kochen und im Bücherregal stöbern: So lassen sich auch hartnäckige Sorgen für eine Weile bändigen.

Ängste in der Corona-Krise überwinden gelingt am besten, wenn man sie zueinander in Beziehung setzt. Vielleicht ist die Krise die Chance, noch einmal zu überdenken, ob die bisherige Lebensgestaltung wirklich so verläuft, wie Sie sich das wünschen. Vielleicht stellt sich heraus, dass Sie Ihre Fähigkeiten an anderer Stelle für sich selbst - aber auch für andere - viel gewinnbringender einsetzen können? Denken Sie darüber nach, ob Sie gerade genau so leben wie Sie es wollen oder ob Sie versuchen, Erwartungen zu erfüllen, die von außen an Sie herangetragen werden. Das öffnet den Horizont für neue Ideen!

 


Virtuelle und reale Gemeinschaften

Virtuelle Freunde oder Chats täuschen auf Dauer nicht darüber hinweg, dass man sich allein fühlt. Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass Sie gern gebraucht würden? Augenblicklich können Sie auf sehr einfache aber wirkungsvolle Weise tätig werden, indem Sie für ältere Nachbarn nicht nur einkaufen, sondern deren Haustiere füttern, Hunde ausführen oder Gartenarbeit erledigen. Überlegen Sie selbst, wen Sie kennen, ob Sie behilflich sein können und wo Ihre Stärken liegen. Anders als bei Videochats werden Sie überrascht sein, wie dankbar Ihr Hilfsangebot angenommen wird und wie wohltuend ein echtes Lächeln aus der realen Welt sein kann!

Sie wissen nicht wie Sie Ihre Ängste in der Corona Krise überwinden können? Wenn Sie in dieser schweren Zeit jemanden zum reden benötigen, helfen Ihnen unsere einfühlsamen Berater weiter.» Wählen Sie jetzt Ihren Berater

Login  |  Registrieren  |  Neu bei viversum?  |    |  Meine Beratungen
Hier finden Sie eine Liste Ihrer zuletzt besuchten Beraterprofile.